Sport ist Mord ;-)

Ich bin heute mit dem Fahrrad auf der Arbeit. Ausnahmsweise mal mit dem Rennrad, weil das Hardtail dringend Pflege braucht und mir das Fully zu schwer und groß schien.

Dabei ist mir aufgefallen, dass der Oktober offensichtlich geprägt ist, von einem ziemlichen Bewegungsdrang. So sieht mein Kalender bisher aus:

Sport Oktober 2012
Sport Oktober 2012

Doping für Anfänger

Seit einiger Zeit versuche ich heraus zu finden, welche Sporternährung beim intensiven Biken am Besten ist.

Für die langen Touren und wenn ich in ein Zuckerloch falle, habe ich bisher immer die Kohlehydrat-Riegel von Xenofit gemampft. Die schmecken recht gut, man muss nicht zu viel trinken und  sie liefern auf die lange Sicht gesehen genug Energie um weder zu unterzuckern, noch Hunger zu kriegen.

Wenn ich dann doch mal in ein Leistungstief falle, habe ich herausgefunden das „Liquid Energie Pur“ von Sanct Bernhard Sport ein wahres Wundermittel ist. Halbe Tube leergezuzzelt und 5 Minuten später machen die Beine wieder, was sie sollen. Der Haken: nur für ungefähr 30 Minuten und wenn man dann nicht nachlegt, kommt ein richtiger Tiefpunkt.

Heute habe ich dann als Frühstücksersatz mal „Champ Energy Natural Oat Bar„. Schmeckt gut, wenn auch sehr dominant nach Haferflocken und passt gut zum Kaffee. Ist wie ein Müsliriegel, nur nicht so süß. Also auch durchaus empfehlenswert.

Auf der Fahrt heute habe ich dann noch den „Multipower Multi Carbo Energy Riegel“ probiert. Und der geht gar nicht. Konsistenz und Geschmack wie ein riesen Maoam, verklebt die super süße Masse den Mund und braucht viel Wasser zum Nachspülen. Sehr viel Wasser, das leider aber auch so gar nicht gegen den Nachgeschmack helfen will. Von dem Zeug kann ich also nur abraten.

doin 90 on a highway…

Gestern war ich zum „Dienstsport“.

Mit dem Fahrrad.

Wem die Umgebung komisch vorkommt: Richtig, das ist nicht meine Hausstrecke. Vielmehr sind wir im beschaulichen Nürburg gefahren. Auf dem gleichnamigen Ring. Woooohoooo!

Man kann sagen, was man will, aber schon da zu stehen und die Autos anzusehen ist absolut beeindruckend. Denn bevor wir auf die Strecke durften, war noch freies Training für das heute statt findende 6h-Rennen. Das ist schon geil, wie Autos fahren, wenn die Fahrer fahren könne. Aber dafür waren wir ja nicht hier und um Punkt 19:30 hieß es dann: Ab auf die Fiitz!

Der Anfang der Strecke, also die ersten ~10km ist schon einfach nur geil. Wahnsinnig schnell hat man ca. 45km/h drauf, in den Senken locker über 70 km/h. Meine persönliche Höchstgeschwindigkeit hatte ich dann mit 93,02 km/h erreicht. Wahnsinnig geil, auch wenn die Vibrationen im Rad dabei schon viel Erfahrung und Kraft verlangen. Aber egal, wer bremst ist feige, also immer weiter…

Und dann, bei KM 12 kam das Grauen. Die „Hohe Acht“. Das sind im Grunde 2 Kilometer mit einer Steigung, bei der sich Flachlandradler wie ich am liebsten das Leben nehmen würden: 16% Steigung. Und wenn ich ehrlich bin: Ich habe es nicht ohne Laufpause geschafft :-(Aber ich war nicht der Einzige, der letzte aus unserem 4er-Team kam 20 Minuten nach mir an der Bergkuppe an. Aber wir waren ja da um Spaß zu haben! Geil war es trotzdem und geil ging es dann auch weiter. Bis zum Ende nach ca. 25km.

Weil unsere Mitstreiter noch nicht da waren, haben wir dann noch mal 2x die Grand-Prix-Runde gedreht. Danach war ich dann aber auch ziemlich auf..

So gegen 21 Uhr war der Spaß dann vorbei. Zumindest fürs Erste, denn der Besuch dort galt ja einem höheren Ziel: In einigen Wochen wird ein Team meines Brötchengebers dort in einem 24h-Rennen gegen das Bayrische Landeskriminalamt antreten. Daher war die Tour als „Streckenbesichtigung“ gedacht und hat, glaube ich, auch wichtige Infos geliefert. Wie die, dass die Bayern einen Bergheimvorteil haben 😉

Ich hatte auf jeden Fall einen Riesen-Spaß und ich glaube meine 3 Mitfahrer auch.  Dabei konnte ich viel über mich lernen und auch merken, dass ich für solche Berge dringend eine andere Kassette brauche 😉 Und das ich auf meine alten Tage doch noch was drauf habe, denn Netto habe ich nur 8 Minuten länger gebraucht als unser schnellster Fahrer, war aber im Mittel (ohne die Hohe Acht) der Schnellste 🙂

Für die Statistik:

  • 31,61 km in Netto 1:19
  • Puls Ø 164 und max. 186
  • Pedalumdrehungen Ø 67 (das ist VIEL zu langsam!)
  • 1736 verbrannte Kcal
  • Maximalspeed 93,02
  • 626 Höhenmeter mit max. 16% Steigung

Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen: Mit dem Handy geknipst und per Chatsoftware komprimiert verschickt. Das kann ja nix geben 😉