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Keyword: ‘Dierkes’

xtranews: Offener Brief an Hermann Dierkes

18. März 2010 2 Kommentare
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Deshalb kann ich für mich mit Fug und Recht behaupten, du bist kein Antisemit (wobei ich da in meinem näheren Umfeld mit dieser Meinung auf weiter Flur alleine dar stehe). Trotzdem betrachte ich deine israelkritsichen Äußerungen und Auftritte sehr kritisch. In deiner Argumentation, im ganzen Duktus, deiner Israelkritik unterscheidest du dich nicht mehr von Horst Mahler und anderen Rechten. Noch erschreckender, ist die Tatsache, dass du schon von den Rechten referenziert wirst. Für die rechte Brut, bist du schon der neue Mahler, anders sind folgende Zitate nicht zu deuten: Mehr…

barth-engelbart.de & Dierkes – jetzt wird es wirr

18. März 2010 8 Kommentare
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Also… mal der Reihe nach:

Nachdem die ersten Berichte über die Zustände bei Dierkes Buchlesung im IZ Duisburg auftauchten, fand ich eine sehr wohlwollende Blogschrift auf barth-engelbart.de. Dieser Zuspruch wurde gestern Abend mit Fotos ergänzt, die unter Umständen schon nicht unproblematisch sein könnten. Mehr…

Lieber Onkel Adolf: Dein Problem namens Dierkes

18. März 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Es scheint, als wenn die Kritik an Hermann Dierkes, EX-OB-Kandidat der Partei Die Linke (PDL) in Duisburg, jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt. Und das wird für Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) vielleicht noch zu einem Problem, das zu unangenehmen Fragen führt. Mehr…

Verliert Dierkes Unterstützer?

18. März 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Schau an, schau an:

Gerade habe ich noch einen Link auf einen Blogeintrag der Seite barth-engelbart.de gelegt, schon ist der 404 – Dokument nicht gefunden.

Konkret: da wo ich gestern noch lesen konnte

Gute und hilfreiche Genossen haben ihm vor dem Saal dabei geholfen, es zu löschen.

… ist nichts mehr. Nada. Kein Blogeintrag mit dem sorgenvollen Brief – und auch nicht mehr der Kommentar von Dierkes. Natürlich auch nicht die von ihm dort eingestellten Fotos, zu denen ich eigentlich noch was fragen wollte.

Es drängt sich die Frage auf: ist man bei barth-engebart nicht mehr bereit, Dierkes so direkt zu unterstützen? Und wenn ja, warum nicht?

Der Google-Cache kennt die Seite in der Form ohne Fotos noch. Falls jemand wissen möchte um was es geht.

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Man bilde sich seine Meinung über Dierkes

17. März 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Es ist schon interessant, wie das mit der Eigen- und der Fremdwahrnehmung so läuft. Und es ist auch interessant zu lesen, wie sich Dierkes selbst sieht – und wie er über andere denkt:

[...]Ein kleines verlegenes Häufchen von Anti-Ds un Vertretern des rechten Flügels der hiesigen Deutsch-israelischen Gesellschaft war da und hat nur eine dümmlich-provozierende Frage gestellt, [...]

Kleiner Konflikt: Ein dubioser Mensch wollte alles heimlich mit dem Handy filmen und aufzeichnen, als das herauskam, wurde er aufgeordert, das zu unterlassen. Gute und hilfreiche Genossen haben ihm vor dem Saal dabei geholfen, es zu löschen.

Quelle: barth-engelbart

Gute und hilfreiche Genossen vs. dubiose Menschen. Dümmlich-provozierende Fragen… verlegenes Häufchen… das ist jetzt der Moment in dem ich mich richtig ärgere, gestern nicht dabei gewesen zu sein.

Übrigens, sehr informativ auch die wohl von der FR abgelehnte und von Dierkes geforderte Gegendarstellung – mit einer schriftlichen Aussage und einer weiteren Aussage auf einer Metaebene. Da kann ich das Lesen nur empfehlen: Klick!

Und nochmal:

Gute und hilfreiche Genossen haben ihm vor dem Saal dabei geholfen, es zu löschen.

Um so länger ich über diesen Satz nachdenke, um so unheimlicher wird mir. Das erinnert mich fatal an Dinge, die eigentlich politisch gar nicht links verortbar sind.

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Gerüchteküche Dierkes

17. März 2010 Kommentare ausgeschaltet
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[Update am Ende...]

Gestern war die Lesung von Dierkes und ich war nicht da – leider. Denn die Gerüchteküche gerüchtet nicht nur, dass der eine oder andere Kritiker nahe der Gürtellinie verbal angegangen wurde.

Vielmehr gerüchtet es auch, dass ein Pressevertreter unter Anwendung von körperlicher Gewalt zunächst aus dem Raum entfernt wurde und dann sein Eigentum beschädigt wurde, konkret wurde wohl eine seiner Speicherkarten widerrechtlich gelöscht.

Ich versuche das mal zu verifizieren – wie gesagt, bisher nur Gerüchte.

Update:

Die Ruhrbarone haben da was: Klick!

Dierkes: Jetzt im internationalen Abseits

14. März 2010 1 Kommentar
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Tja, so ist das:

Wer dachte, der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat der Partei Die Linke in Duisburg, Hermann Dierkes, sei ein lokales oder gar nationales Problem, der hat ihn unterschätzt. Denn der Mann will höher als andere hinaus und vermutlich hat gerade sein tiefer Fall begonnen:

In einer gemeinsamen Stellungnahme erklärten Linksfraktionschef Gregor Gysi und die stellvertretende Bundestagspräsidentin Petra Pau gegenüber der Jerusalem Post (JP), dass linke Kritik an der israelischen Politik weder das Existenzrecht Israels noch den Holocaust relativieren dürfe. Andernfalls führe sie sich selbst ad absurdum. Wörtlich: „Herr Dierkes spricht nicht für die Partei Die Linke.“ [...] Nach Ansicht von Beobachtern der Partei sei es sehr bemerkenswert, dass Gysi und Pau, anstatt parteiintern zu behandeln, den Weg gewählt haben, Dierkes antiisraelische und antijüdische Ausfälle öffentlich zu verurteilen. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, verwies gegenüber der JP darauf, dass Dierkes bekannt als Israelhasser und Antisemit sei.

Quelle: xtranews – Hervorhebung von mir

Wow. Erinnert fast an unsere gute alte Zeit ;-)

Und hier noch die Originalquelle  JP

Dierkes: Lieber Onkel Adolf, mach was!

9. März 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Ich habe vorige Tage zähneknirschend eine Aktion von Adolf Sauerland, dem Oberbürgermeister Duisburgs unterstützt. Die Intention ist jedoch gut – ein breites Bündnis gegen eine geplante Demo von proNRW auf die Straße zu bringen.

Und was muss ich da eben bei den Ruhrbaronen lesen? Just in Duisburg wird Hermann Dierkes, der schon mehrfach eine Erwähnung hier wert war, in einer städtischen Einrichtung die Möglichkeit gegeben, das Existenzrecht von Israel in Frage zu stellen. Mehr…

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Gastbeitrag von Dr. Jurga zu Dierkes Rücktritt

26. Februar 2009 1 Kommentar
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Hermann Dierkes ist zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenz aus seinem unsäglichen Boykottaufruf gegen Waren aus Israel. Und er zog sie recht schnell. Wie oft erleben wir ein wochenlanges Gewürge, obwohl doch jeder – auch nur – mäßig politisch Interessierte weiß, was die Stunde geschlagen hat.

Dierkes´ Rücktritt erfolgte gerade mal eine Woche nach seinem Aufruf. Wenn wir mal unterstellen, dass er bereits am Mittwoch Abend, als er sich bei seiner großen Wahlkampfauftaktveranstaltung entschuldigen ließ, diese notwendige Entscheidung getroffen hat – oder zumindest auf dem gedanklichen Wege zu ihr war.

Dierkes beweist damit politische Klugheit. Der etwaige Einwand, so schlau wäre man auch gewesen, übersieht, dass die Sache von außen betrachtet anders aussieht. Wenn man selbst seine ganze Energie, ein Stück Lebensplanung und viele Hoffnungen in solch ein (politisches) Projekt gesteckt hat, fällt es vielen schwer, siehe oben, ihr Scheitern einzugestehen.

Hermann Dierkes hat sich selbst, seiner Partei, den Linken insgesamt und unserer Stadt damit einen Dienst erwiesen. Und wer von mangelndem Durchhaltevermögen spricht, mag zwar damit Recht haben. Dabei übersieht er jedoch Dierkes´ anzuerkennende Größe, uns allen dieses nicht nur unwürdige, sondern auch äußerst schädliche Theater erspart zu haben. Und er übersieht – oder ignoriert, dass Dierkes eine Flut von, ich zitiere aus seinem Offenen Brief vom 26.02.2009:

Mails erhalte, ist eine furchtbare Mischung aus schwersten Beleidigungen und Verleumdungen, antiislamischem Hass, Migrantenfeindlichkeit und Morddrohungen.

Ich habe keinen Grund, an Dierkes´ Darstellung zu zweifeln. So wird es gewesen sein; ich glaube ihm das. Es ist nicht zu denunzieren, wenn hier jemand sagt: nicht mit meiner Frau und nicht mit mir! Dierkes berichtet hier von üblem Rechtsradikalismus und von, ja was denn sonst: Straftaten. Politisch motivierten Straftaten.

Ehe nun er oder seine engsten politischen Freunde mir vorwerfen, Krokodilstränen zu vergießen, darf ich beruhigen: ich werde ihm kein Solidaritätswort senden. Er stellt nämlich dieses Treiben des Mobs in unmittelbaren Zusammenhang mit der

Rufmordkampagne … Sie gleicht einer öffentlichen Steinigung.

Mit Rufmord dürfte er wohl seine Darstellung als Antisemiten meinen – ja, da war ich möglicherweise der erste. Und eine Kampagne – ja, die hat es unzweifelhaft gegeben. Und daran war mir auch sehr gelegen, worüber sich auch Hermann Dierkes im Klaren ist. Schreibt er doch,

dass Stimmen aus der deutsch-israelischen Gesellschaft Duisburg so reflexartig reagiert haben und meine Kritik so unsachlich diffamieren wie bereits im „Flaggenstreit”.

Und Andreas Scholz, ein Blogger bei den Ruhrbaronen, weiß auch ziemlich genau, warum ich so böse Sachen mache. Meine Erklärung gegenüber den Ruhrbaronen kommentiert er augenzwinkernd so:

Na also. So geht das. Wenn man weiß, dass es keine Stichwahl bei der OB-Wahl gibt, ist ein aussichtsreicher linker Kandidat neben einem Brandt-Beschleuniger ziemlich störend.

Und was gibt es wirksameres als die Antisemitismuskeule in D. Das gibt doch bestimmt ne Belohnung für Dr. Jurga ;-)

Und so richtig Dresche gibt es auf seinem eigenen Block.

Ja, so sind sie, die Sozis. Arbeiten mit allen Tricks, um an die begehrten Pöstchen zu kommen. Ganz schön cleverer Gedanke, Herr Scholz, prima Aufklärungsarbeit! Da wäre sonst bestimmt kein Mensch drauf gekommen. Außerdem: warum denkt der politisch Andersdenkende eigentlich anders? – Gute Frage …

Allerdings keine Frage für so einen richtig strammen Linkspartei-Linken. Für ihn gibt es nämlich nur zwei Möglichkeiten: entweder ist der Andersdenkende doof (erste Erklärung Dierkes) oder unfair (ebenfalls erste Erklärung Dierkes). Und unfair ist er, weil er an den eigenen Geldbeutel denkt (Erklärung Scholz). Muss ja. So einfach ist das alles.

Einmal ganz abgesehen davon, dass ich weder Sinn darin sehe, einem Sozialdemokraten vorzuwerfen, Sozialdemokrat zu sein, noch darin, einem Israel-Freund vorzuwerfen, Israel-Freund zu sein: ich verwahre mich gegen die Behauptung, beides miteinander zu verquicken. Jedenfalls in diesem Fall. Scholz dürfte Recht damit haben, dass Dierkes´ Scheitern dem OB-Kandidaten der SPD in die Hände spielt. Und da ich für Jürgen Brandt Wahlkampf machen werde, bitte ich um Verständnis, dass ich mich über diesen Nebeneffekt nicht ärgere. Zumal Brandt sowohl beim Flaggenstreit als auch beim Israel-Boykott klare Positionen bezogen hat.

Nur, lieber Andreas Scholz, das war nicht mein Motiv. Nachweislich nicht. Das ist ja das schöne an eMails. Sie sind so etwas wie Einschreiben. Und aus denen geht auch hervor, wie und wo ich mich in Zukunft für meine Partei einzusetzen gedenke. Klar, so etwas hängt man nicht immer an die große Glocke. Es ist ja auch für die Öffentlichkeit nicht so wichtig. Kurzum: über meine – wenn man so will – persönlichen, politischen Pläne wissen nur wenige Bescheid. Hermann Dierkes zum Beispiel. Wir beide konnten nämlich bis vor sechs Wochen ziemlich gut miteinander.

Werner Jurga, 26.02.2009

Twitter Weekly Updates for 2011-05-08

8. Mai 2011 Kommentare ausgeschaltet
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Panik|Kommunikation

6. Mai 2011 4 Kommentare
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Wenn Du im Internet unterwegs bist und Dich ungeschickt verhältst, dann bricht schon mal ein “Shitstorm” los. Das kann auch passieren, wenn man als Politiker unterwegs ist und besonders Politiker im Internet sind natürlich gefährdet. Auf keinen Fall darf man Panik-Kommunikation betreiben.

Von daher gibt es im Internet einige wesentliche Regeln der Kommunikation:

  1. Gerate NICHT in Panik – nichts wird so heiß gegessen wie gekocht
  2. Lass die Wogen sich erst legen, bevor Du aktiv wirst
  3. Verwende auf keinen Fall in Deiner Kommunikation Vergleiche mit der NS-Zeit
  4. Lass einen Freund Deinen Text vorher lesen und schlafe eine Nacht drüber
  5. Reagiere am Besten gar nicht, wenn Du absehen kannst, dass sich die Lage nicht beherrschen lässt

Mehr…

Die Linke Duisburg: verlogen oder inkompetent?

28. April 2011 Kommentare ausgeschaltet
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Ha ha ha, ich muss zugeben, als die Ruhrbarone gestern mit der Nummer raus kamen, dass auf der Website der Partei die Linke (PDL) Duisburg ein antisemitische Hetzblatt veröffentlicht war, da musste ich schon grinsen.

Überrascht war ich nicht. Jetzt bin ich es aber. Über die armseligen Kommunikationsversuche der PDL. Mehr…

Demo gegen Kohlewahn

18. April 2010 2 Kommentare
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Heute fand die vom Klimabündnis Niederrhein organisierte Demo gegen den Kohlewahn statt. Ca. 150 bis 200 Leute trafen sich zunächst am neu gebauten Kraftwerk Walsum, um dann von dort nach Dinslaken zu wandern. Unter knallender Sonne, strahlend blauem Himmel und sehr viel sehr guter Laune…

Sogar der Dierkes war. Zumindest am Anfang, dann lief er erst in die eine Richtung an mir vorbei. Dann in die andere und war verschwunden. Ich hoffe sehr, das lag nicht an mir ;-)

Links, Rechts, Duisburg, WTF?

24. März 2010 2 Kommentare
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Manchmal ist es schon schwer sich selbst davon zu überzeugen, nicht überall Zusammenhänge zu sehen.

Zum Beispiel heute: Mehr…

Gastbeitrag: Es muss in Deutschland möglich sein…

10. März 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Das sagt er gern: „Es muss in Deutschland möglich sein, …“ – Keine Tabus und sowas, stattdessen frei raus, volle Pulle liberal.

„Es muss in Deutschland möglich sein“ sagt Guido Westerwelle, „über Zuschnitt und Ausstattung des Sozialstaates zu diskutieren, ohne gleich als rücksichtsloser Zyniker beschimpft zu werden.“ Bislang war das ja immer total verboten; doch seitdem unser Freiheitskämpfer Nummer Eins an der Regierung ist, herrscht endlich auch in diesem unseren Deutschland Meinungsfreiheit. Mehr…