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Artikel Tagged ‘Griechenland’

“Eurokrise”: Ich hätte gerne eine Frage…

10. August 2012 Keine Kommentare
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Wie kann es eigentlich sein, dass Banken in Griechenland, Spanien, etc. weich fallen und mit Milliarden gerettet werden,

…während die Bürger teilweise aus den Wohnungen geworfen werden, sich nichts zu essen kaufen können und im wahrsten Sinn dahin siechen?

Ich persönlich hätte gedacht, dass die Bevölkerungen sich erheben, die verantwortlichen Banker und Politiker aus dem Land jagen, dass es ggf. sogar zu richtigen Aufständen kommt.

Tatsächlich aber scheint der Mensch im Allgemeinen eher fast alles mit sich machen zu lassen. Warum eigentlich?

Oh, und noch eine kleine Nummer: Hier mal ein Wahlplakat der CDU von 1999 :-)

Demokratie schadet dem Markt! Schafft sie ab!

4. November 2011 Keine Kommentare
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Wir erinnern uns: Banken sind “Systemrelevant” und es muss alles unternommen werden, sie am Scheitern zu hindern. All Hail to the market, baby!

Und an Griechenland sehen wir noch mehr:

Wir sehen nicht nur, dass Griechenland offensichtlich von dem Traumpaar Merkel und Sarkozy regiert wird. Wir sehen zudem auch, dass Demokratie dem Markt schadet. Schon deswegen gehört sie abgeschafft. Wie ich schon schrieb: All Hail to the market, baby!

Nach dem abgeblasenen Referendum in Griechenland und der überraschenden Zinssenkung der Europäischen Zentralbank haben sich die asiatischen Börsen am Freitag von vier Tagen mit Verlusten deutlich erholt. Der japanische Nikkei stieg um1,3 Prozent auf 8751 Punkte. Der Hongkonger Hang-Seng-Index machte einen Kurssprung von 3,1 Prozent auf 19 841 Punkte. Der südkoreanische Kospi legte um 2,8 Prozent auf 1.922 Zähler zu.

Quelle: derwesten

Die Märkte entspannen also, weil keine basisdemokratische Entscheidung darüber statt finden soll, welche Sparmaßnahmen Griechenland von außen aufgedrängt werden. Zu denen bekanntlich gehört, das Tafelsilber an die Wirtschaft zu verschleudern.

Interessant an der ganzen Griechenland-Debatte ist doch eigentlich nur, dass wir hier erleben, was ich schon seit gut 10 Jahren predige: Ein ewiges Wachstum ist nicht möglich.

Doch statt die Frage zu stellen, wie sich die Welt(-wirtschaft) und die Gesellschaft weiter entwickeln könnten, wird hier mit aller Macht versucht an alten Systemen fest zu halten. Bloß nicht an Übermorgen denken.

Und Mitsprache des Bürgers?

Die ist aus Sicht des Marktes Gift. Vor allem im Zeitalter freier Informationen im Internet. Und von daher ist es auch nicht verwunderlich wenn die Börse “positiv reagiert”, wenn Demokratie ad acta gelegt wird.

Ein erschreckendes Protokoll des gestrigen Tages liefert die Zeit:

An diesem Donnerstag wird man die Abhängigkeit von Markt und Politik besonders gut studieren können. Oft ist in dieser Zeit von der Macht der Märkte die Rede, vom Primat der Politik, das in Europas Schuldenkrise verloren gegangen sei. Die Politik tanze nach der Pfeife der Märkte, lautet ein Vorwurf. An diesem Tag kann man es auch so sehen: Es sind die Anleger, die auf jedes kleinste Wort, jede kleinste Andeutung aus Athen in Sekundenschnelle reagieren. Die Taktgeber heißen dabei nicht Obama, Merkel oder Sarkozy, sondern Papandreou und Venizelos. Zwei Politiker eines Landes, das weniger als drei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Euro-Zone beiträgt.

Wem gehört die EU?

3. November 2011 Keine Kommentare
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German Chancelor Dr. Angela Merkel

Es ist ein sehr interessantes Politikverständnis, dass die Welt gerade von Merkel und Sarkozy zu sehen bekommt.

Zum einen scheinen die beiden allein die EU mittlerweile zu repräsentieren: “Merkel und Sarkozy haben den Geldhahn erst einmal zugedreht“. Und erstmalig schwenkt Merkel ihren Kurs und plötzlich ist der Austritt der Griechen aus dem Euro kein Tabu mehr.

Es ist interessant wie Merkel und Sarkozy darauf reagieren, dass Griechenland seine Bevölkerung fragen will. Griechenland, man mag sich erinnern, ist das Geburtsland der Demokratie. Und das die Bundeskanzlerin der sozialdemokratischen Bundesrepublik Deutschland und der französische Präsident Sarkozy so empfindlich darauf reagieren ist spannend.

Es scheint, als wären wir von der Demokratie in die Technokratie abgeglitten – zumindest aus Sicht unserer führenden Politiker. Und es scheint ebenso, als haben in Europa nur Deutschland und Frankreich das Sagen. Was bei Deutschland als größtem Nettozahler ja sogar fast noch ein verständlicher Anspruch wäre.

Jetzt stellen wir uns mal vor, die Griechen würden sich gegen das Diktat von Merkel und Sarkozy stellen. Plötzlich wäre man gezwungen einen Alternative zu der angeblich alternativlosen Politik zu suchen und zu finden. Und man würde sie finden. Womit aber TINA endgültig auch für die breite Öffentlichkeit Tot wäre.

Es ist spannend zu sehen, wie Merkel und Sarkozy sich verhalten. Es ist kein gutes Bild, dass sie liefern. Aber der griechische Staatschef Papandreou hat es geschafft, Stärke zu beweisen und Merkel und Sarkozy (aber vor allem Merkel) zu demaskieren.

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Athener Gerüchteküche

3. Juli 2011 2 Kommentare
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Was wäre, wenn eine große deutsche Druckerei in beachtlichem Umfang Drachme drucken würde?(*) Mehr…