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“Meiners: Abschied vom falschen Mythos Hindenburg”

5. Februar 2013 Keine Kommentare
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Die Rheinische Post zitiert mich heute ebenfalls umfangreich – leider derzeit nur hinter Paywall:

VOERDE (RP) Stefan Meiners, Ratsherr der Grünen, hat den Eindruck gewonnen, dass in Sachen Hindenburgstraße einige konservative und liberale Kommunalpolitiker auf dem rechten Auge blind sind und versuchen, eine Aufarbeitung der Gesschichte zu verhindern.

Den ganzen Artikel lesen als PDF: 130205_RP_Meiners

“Nicht nur auf dem rechten Auge blind”

5. Februar 2013 Keine Kommentare
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Heute morgen in der NRZ und auf derWesten:

Voerde. „Bei mir entsteht der Eindruck, dass einige Politiker in Voerde nicht nur auf dem rechten Auge blind sind. Sondern mit fadenscheinigen Argumenten, wie ach so hohen Kosten, versuchen, eine Aufarbeitung der Geschichte zu verhindern.“ Deutliche Worte, mit denen der Voerder Ratsherr Stefan Meiners – ausdrücklich nicht im Namen seiner Grünen – einige „konservative und liberale Kollegen in der Voerder Politik“ angreift, die sich gegen die Umbenennung der Hindenburgstraße aussprechen (Lokalseite 1).

Ganzer Artikel als PDF: 130205_WAZ_Nicht nur auf dem rechten Auge

Alternativer Textvorschlag für den Spiegel…

14. Dezember 2012 Keine Kommentare
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Ich habe heute morgen auf dem Weg zur Arbeit noch gesagt, ich bin entsetzt wie leicht es ist die Menschen dumm zu halten. Und kaum rollen die ersten Tweets der Nachrichtenagenturen an mir vorbei, wird mir auch klar: Beim dumm halten gehen Politik und Presse Hand in Hand – und ich rede ausnahmsweise mal nicht vom Leistungsschutzrecht ;-)

Im SpOn gibt es heute einen Artikel unter der reißerischen Überschrift

Hacker machen Kim Jong Un zur “Person des Jahres”

Wäre der Spiegel ein ernst zu nehmendens Nachrichtenmagazin hätte dann in dem Artikel nicht gestanden:

“Bei der Leserabstimmung zur “Person des Jahres 2012″ auf der Internetseite des “Time”-Magazins erhielt Kim 5,6 Millionen Stimmen – und gewann damit mit großem Vorsprung. Die renommierte US-Zeitschrift teilte allerdings mit, dass das Ergebnis größtenteils auf Kampagnen verschiedener Hacker-Gruppen zurückzuführen sei. Diesen hätten den Diktator mit speziellen Klick-Programmen nach vorne gebracht.”

Denn das ist so dumm, dass es weh tut.

Dabei ziele ich gar nicht mal mehr so darauf ab, dass Hacker natürlich keine Menschen sind die “spezielle Klick-Programme” nutzen. Sondern darauf, dass hier der Eindruck erweckt wird, ein paar wenige hätten hier Schaden angerichtet. Tatsächlich aber handelte es sich hier um eine im Internet entworfene und orchestrierte konzertierte Aktion, die einen erheblichen Aufwand verursachte.

Tatsächlich stammt das Ganze von 4chan, wo nach meinen Beobachtungen eher weniger Hacker als mehr Spinner, teilweise hochintelligent, unterwegs sind. Bei weitem ging es nicht nur darum, den Diktator an die Spitze zu wählen – dort standen schon andere Despoten und selbst der Chef von Facebook.

Und der Spiegel hätte zum Beispiel so berichten können:

Internet verhöhnt Kim Jong Un als Person des Jahres

New York – In einer Internetabstimmung des Time Magazine wurde der nordkoreanische Dikator Kim Jong Un als Person des Jahres gewählt. Ursache dafür dürfte die Mobilisierung eines großen Teils der Internetgesellschaft gewesen sein. Geführt von dem Imageboard “4chan” haben tausende Nutzer Kim Jong Un an die Spitze der Liste gewählt. Die Nominierung ist insofern nicht ungewöhnlich, als das auch schon Hitler und Stalin “Person of the Year” waren.

Ungewöhnlich ist, dass es den Kreativen auch gelang, die Rangfolge aller nachfolgenden so zu steuern, dass die ersten Buchstaben der jeweiligen Namen “KJU GASCHAMBER” ergaben – das Kürzel des Diktator-Namens plus Gaschamber, also Gaskammer. Ein bitteres Wortspiel aus 4chan, das zugleich eine mögliche Zukunft als auch seine Herrschaft umschreiben könnte.

Und so weiter… man müssten dann noch erklären, warum der amerikanische  Bezug zur Gas Chamber ein anderer ist als der Europäische und man könnte noch erklären was 4chan ist oder so. Potential en Masse.
Statt dessen aber hat der Spiegel vorgezogen, es sich leicht zu machen und einfach mal wieder Unsinn zu schreiben. In der Hoffnung, dass ein paar Buzzwords ausreichen, große Betroffenheit zu erzeugen. In der Version von 8 Uhr am 13.12.2012 hatte SpOn das mit den Plätzen 2 bis x übrigens noch nicht geblickt.

Die Boulevarisierung der WAZ?

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Ich hatte mich ja erst kürzlich hier über die Art der Berichterstattung auf derWesten aufgeregt – dem Onlineportal der WAZ-Gruppe.

Heute wieder so ein toller Artikel. Fett und rot steht dort in der Headline:

71-Jährige lag fünf Jahre tot in ihrer Messie-Wohnung in Hagen

An der Stelle möchte man den Redakteur schütteln möchte. Wohl weislich steht der Autor deswegen vermutlich auch nicht dabei ;-)

Aber mal im Ernst, lieber derWesten:

Ist es nicht schlimm genug, dass ein Mensch einsam in seiner Wohnung sterben muss, offensichtlich überfordert vom Leben und von niemandem in 5 Jahren vermisst? Muss man dann noch einen drauf legen und von einem “versuchten Einbruch” schwadronieren, der vielleicht wegen der Messie-Eigenschaften nicht vollzogen wurde?

Ich muss an “Das Bo” denken mit ihrem Hit ” ‘türlich, ‘türlich (sicher, Digger)” von Anno Tobak. Wir tauschen dann mal Bass gegen Blut, dann passt es wieder…

Lieber derWesten, wie wäre es mit mitfühlendem Journalismus, kritischer Betrachtung der Gesellschaft und Politik, mit investigativem Journalismus wie im Trinkwasserskandal? Statt solcher “Bild”-Typischer Artikel voller Vermutungen und Blut triefender Headlines?

Und in einem tragischen Fall wie dem in Hagen könnte man sich ja mal auf das gesellschaftliche Problem stürzen, dass immer mehr Menschen verarmen und vereinsamen läßt. Statt einer toten Omi noch eine Messi-Wohnung mit Ekelfaktor anzuhängen. Google “Schamgefühl”.

Ich mein ja nur…

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Was bleibt? Hilflosigkeit…

5. Dezember 2011 Keine Kommentare
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Manchmal liest man Meldungen und nimmt sie nur noch hin: Dieser hat jenen Betrogen, Schläger in der U-Bahn prügeln Fahrgast tot oder auch Eltern töten ihr Kind. So wie hier:

Trotzdem war es auch für die Beamten ein Schock, als der schlimmste Fall tatsächlich eintrat. In einer Mülltonne stießen sie auf einen in einer Plastiktüte eingepackten toten Säugling. Vieles deutet bereits jetzt daraufhin, dass das Baby nicht lange nach der Geburt gewaltsam zu Tode kam. Die Mutter des Kindes wurde festgenommen, die 7. Mordkommission ermittelt gegen die 24-Jährige wegen des dringenden Verdachts eines Tötungsdeliktes. Offenbar ist der Säugling erst einen Tag zuvor zur Welt gekommen.”

Und die Ursachen scheinen schnell gefunden:

Madeleine J. lebte mit zwei weiteren Kindern, ein und drei Jahre alt, und ihrem Lebensgefährten in einer Wohnung im vierten Stock des Hauses, die 24-Jährige war ebenso wie ihr Lebensgefährte seit Längerem arbeitslos. Nachbarn berichteten, die Frau habe im Umgang mit ihren Kindern häufig einen überforderten Eindruck gemacht. Ihre Probleme, so berichten Anwohner, seien auch der Grund gewesen, weshalb die 24-Jährige während der Schwangerschaft eine staatliche Betreuung erhalten habe.

 

Für die Presse scheinbar ein einfacher Fall: Arbeitslos, überfordert, durchgedreht. Und wir lesen, schütteln unseren Kopf und gehen weiter. Viel zu selten, eigentlich nie, hinterfragen wir die Geschichten. Würden wir sie hinterfragen, könnten wir erschütternde Berichte lesen. Wie den von Streetworker Andreas, der die Familie kannte und eine ganz eigene  Geschichte zu berichten hat:

Ich kenne Lene und Tobi seit etwa sechs Jahren. Die beiden waren da bereits über zwei Jahre zusammen. Ein Paar, das sich gut ergänzt. Lene lächelt viel. Was sofort auffällt, ist ihr wacher Blick und das glucksende Lachen. Tobi ist ein stolzer Kerl. Groß und Breit. Kraftsportler. In der harten Schale steckt ein netter Bursche mit warmen, braunen Augen. Donna, die Boxerhündin, ist immer mit dabei. Selten habe ich so einen feigen Hund gesehen, mit Ausnahme meines eigenen vielleicht. Treffen die beiden aufeinander, fliegen die Fetzen. Toben, bis sie erschöpft hechelnd und glücklich schließlich aneinandergeschmiegt einschlafen.

Dringender Lesebefehl!

Für mich ist der Bericht schrecklich. Weil er ein Schlaglicht auf unsere Gesellschaft wirft. Und man sich fragt ob die Nachbarn, die die Überlastung gesehen haben wollen ihre Hilfe angeboten haben. Gibt es sowas eigentlich noch? Nachbarschaftshilfe? Und in was für einer Gesellschaft leben wir, wenn Menschen so sehr in die Ecke gedrängt werden, dass sie in ihrer Verzweiflung ihre Kinder töten?

Aus der Presse erfahren wir nur: 24jährige tötet ihr Kind.

Was wir nicht erfahren ist, welche Rolle wir dabei spielten. Wir als die Menschen, die die Gesellschaft bilden in der auch Familien wie die beschriebene so leben können müssen, dass es nicht zu solchen Taten kommt.

Aber können wir das überhaupt noch?

 

Was Adolf S. von politischer Partizipation und der Presse hält: Nichts.

24. November 2011 Keine Kommentare
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Um den Menschen Adolf Sauerland (CDU) zu beschreiben, genügen wenige Worte nicht. Was treibt einen Getriebenen? Empfindet schuld? Reue? Sühne? Oder gehen ihm die 21 Toten von der Loveparade wirklich an einem weiter unten befindlichen Körperteil vorbei?

Um jedoch den Politiker Sauerland (CDU) zu beschreiben, genügen wenige Zitate von ihm.

1) Zur Bedeutung der politischen Teilhabe durch eben alle Bürger:

Sauerland macht klar, was sein Kurs, die Strategie der CDU in den kommenden Wochen bis zum Bürgerentscheid sein wird: Nicht um die Person des Oberbürgermeisters, um die Opfer der Loveparade gehe es der Unterschriften-Initiative, sondern um die Rückkehr zu „alten sozialistischen Zeiten“, als „auch der Erste an der Mülltonne ein Parteibuch haben musste“

2) Seine Einstellung zur Presse – und die seiner Jünger:

Überhaupt: Einseitige Medien zeichneten ein völlig verzerrtes Bild, setzten Triller-Pfeifer bei seinen öffentlichen Auftritten gezielt in Szene. Unter Bravo-Rufen lässt Sauerland gar das Wort vom „Scheiß-Journalismus“ fallen.

 

Gut. Keine weiteren Fragen.

 

Was ist kaputt in der deutschen Presselandschaft?

30. Juni 2011 Keine Kommentare
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Manchmal reibt man sich ja schon verwundert die Augen und fragt sich, was eigentlich los ist.

Der Spiegel-Online feiert:

“Historischer Beschluss: Bundestag besiegelt Aus für Atomkraft”

und auch die Zeit jubelt:

Was bislang nur Gerede war, ist seit diesem Donnerstag entschieden: Deutschland steigt aus der Kernenergie aus. Der Bundestag hat es so beschlossen, mit breiter Mehrheit aus Koalition und Opposition.

Dieser Tag markiert eine historische Zäsur.

Ähm… wie bitte?

Nachdem Schwarz-Geld den schon beschlossenen Atom-Ausstieg gekippt hat und sich unter dem Druck der Eindrücke aus Japan zum Umlenken gezwungen war, wird das jetzt als historisch gefeiert?

Es sollte als beschämend gelten, wie wendehalsig sich CDU und FDP hier generierten und statt Loblieder zu singen, sollten man immer und immer wieder darauf hinweisen, dass es eines weiteren tragischen Unglücks bedurfte, unsere Regierung zum Einlenken zu bewegen. Und das ohne die Tragödie von Japan auch Deutschland weiter auf Atomkurs bleiben würde.

Aber hey, wer will schon Kritik hören?

Immer schön hell kleiden!

15. Dezember 2010 1 Kommentar
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Ihr mögt dunkle Kleidung?

Schwarz steht Euch?

Solltet Ihr aber besser nicht tragen, dass kann man Euch negativ auslegen. Falls Euch was passiert und so…

Zwar ist der Unfall nicht zu sehen, weil die Stelle in einem toten Winkel liegt. Aber die Aufnahmen der einen Kamera zeigen sechs Minuten zuvor, wie das viel zu dunkel gekleidete Opfer von der Grünstraße stark schwankend in die Huschbergerstraße geht. Weit kommt es nicht.

Quelle derwesten.de, Hervorhebung von mir

An der Stelle unterscheiden sich dann von mir erwartetes und von der Presse geliefertes Niveau deutlich…

Qualitätsjournalismus… wtf?

5. August 2010 Keine Kommentare
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Also…

manchmal, bin ich schon entsetzt. Bereits gestern hat xtranews einen sehr informativen Artikel über die Rechtsanwältin veröffentlicht, die das “Entlastungsgutachten” für Adolf Sauerland (CDU) in Duisburg geschrieben hat. Demnach wird es dann auch eher zu einem Belastungsgutachten, wird sich Adolf Sauerland den Fragen stellen müssen: Was hat es gekostet, wer bezahlt es und wie seid Ihr ausgerechnet auf Frau Jasper gekommen? Wobei gerade die letzte Frage ja schnell via Google zu beantworten gewesen ist.

Bis heute Nachmittag war das bei Google und Google News übrigens unter “Jasper Loveparade” der einzige Treffer xtranews. Und zugleich der (gemessen an Klicks / Zeit) erfolgreichste Artikel bei xtranews, weil unter anderem Twitter-Größen wie Udo Vetter ihn verbreiteten. Mehr…

derwesten: Am Puls der Zeit?

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Manchmal muss ich ja schon schmunzeln. Gestern Abend habe ich noch zum Asti gesagt, dass es Dinge gibt von denen ich keine Ahnung hätte – und Pressearbeit auf Seite der Presse im Grunde dazu gehört. Hier muss ich noch viel lernen. Mehr…

Das Problem der Presse

23. März 2010 Keine Kommentare
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Ja ja, so ist das.

Man sagt Unternehmen ja nach, dass sie sich von einem improvisationszentrierten Modell im Laufe der Zeit zu einem regelbasierten Modell entwickeln: Es wird immer weniger der Einzelfall betrachtet, vielmehr versucht man Standard-Regeln für alles und überhaupt zu etablieren.

Im Laufe der Zeit werden solche Unternehmen statisch und irgendwann erstarren sie. Und manche zerbrechen dann einfach. Mehr…

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Neusprech reloaded

7. Januar 2010 7 Kommentare
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Radio hören kann Sinn machen. Nachrichten hören kann Sinn machen. Den selben Sender mehrmals am Tag zu hören, kann Sinn machen. Also reden wir mal kurz über 1Live.

Dort ging es heute in den News darum, dass die ach so großzügige Pharmaindustrie, vertreten durch GlaxoSmithKlinke den Ländern “Kulanz” signalisiert habe. Schließlich geht es um ein paar Millionen Dosen Impfmittel gegen die Schweinegrippe, da kommen schon ein paar Euro zusammen.

Mal abgesehen davon, dass ich davon ausgehe, dass GSK einen “goldenen Handschlag” bekommen haben wird, macht mich die Berichterstattung stutzig – so kurz nach dem Nacktscanner, der zum Körperscanner wurde.

Sinngemäß hieß es heute Mittag:

Es wurden deutlich weniger als die bestellten Dosen benötigt, da der Verlauf der Schweinegrippe sehr viel milder und die Impfbereitschaft der Deutschen sehr viel geringer als angenommen waren.

Und ich habe keine Zweifel, das zu glauben. Doch, Ohren auf, heute Abend war der Grund ein anderer:

Das weniger Dosen benötigt wurden lag unter anderem daran, dass man statt wie vermutet 2 nur eine Injektion pro Patient brauchte.

Mal abgesehen davon, dass ich die erste Aussage persönlich glaubwürdiger finde, stellen wir uns mal vor, die zweite Aussage wäre richtig oder auch richtig (war ja “unter anderem”). Dann würde das bedeuten, die Länder hätten Impfstoffe gekauft, deren notwendige Dosierung unklar / unbekannt war.

Hoffentlich war es also nur Neusprech. Denn sonst…

*Kopf trifft Tisch*

17. November 2009 1 Kommentar
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Gerade im Lawblog gefunden und für unfassbar befunden:

Da findet ein Ex-Soldat eine Waffe und macht das, was man annehmen würde: er übergibt sie der Polizei. Dass er die Polizei nicht angerufen hat, kann ich ein Stück weit verstehen -  den richtigen Umgang mit Feuerwaffen darf man bei ihm wohl unterstellen und dafür ein Einsatzmittel zu binden…

In England ist das allerdings jetzt ein Problem: Angeklagt, von der Jury für schuldig befunden, drohen ihm jetzt mindestens 5 Jahre Knast.:

Prosecuting, Brian Stalk, explained to the jury that possession of a firearm was a “strict liability” charge – therefore Mr Clarke’s allegedly honest intent was irrelevant.

Na, da hat man doch keine Fragen mehr, oder?

Aber wir schaffen es, die Geschichte noch ein wenig absurder zu gestalten. Denn in der freien westlichen Zivilisation, der wir uns so gerne rühmen, ist man dann doch nicht so frei. Vor allem nicht, seine Meinung zu sagen und schon gar nicht in England.

Deswegen darf man zu dem Fall auch leider keine Kommentare abgeben:

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1€-Shops, die ich mag

31. Juli 2009 Keine Kommentare
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Ich bin nicht so für Ramsch- und Billig-Läden. Mein Opa sagte immer, wer billig kauft, kauft zwei Mal.

Allerdings bin ich für gesunde Ernährung, weswegen ich mich besonders über den Bio-Einkaufsführer Kreis Wesel freue, der Bezugsquellen vor allem lokaler Art auflistet. Hier in der Region kann man sich komplett (naja fast, Kaffee ist nicht. In sofern muss die Erderwärmung… ähh… vergeßt das) eindecken. Mehr…

Huch?

28. Juli 2009 Keine Kommentare
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Stell Dir vor, Du kommst vom Laufen und siehst auf Deinem Telefon einen Anruf aus Frankfurt. Du rufst zurück, weil Du meinst, es ist jemand von IBM Global Solutions / Cognos. Aber nein, es meldet sich ein Redakteur der FAZ?

Ups…

Hatte sich nicht mal verwählt.

Auf der Suche nach bestimmten Informationen ist er irgendwie dann bei mir gelandet. Fühle ich mich doch glatt geehrt.

Gerade wo doch die FAZ im eigenen Haus ein Blogger-Schwergewicht beschäftigt, dass für seine guten Beziehungen und sein großes Netzwerk bekannt ist. Oder liegt es daran, dass es hier um eine Seite des Netzes geht, die noch nicht so ganz eindeutig zu gut oder böse erklärt wurde?

Man weiß es nicht. War jedenfalls ein nettes Telefonat mit anschließendem und angenehmen eMail-Wechsel. Und warum auch nicht, ist ja nicht das erste Mal, dass die Presse bei mir anklopft. Und als bekennende Rampensau, die ich bin…  :-)

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