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Artikel Tagged ‘Sportplatz’

Was Voerde von Duisburg lernen kann…

15. September 2011 Kommentare ausgeschaltet
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Vor ein paar Tagen schrieb ich unter dem Titel “Wenn Politiker träumen” über die Aussagen von H. D. Langefurth (CDU) zur Sportplatzverlagerung in Voerde.

Unter anderem brachte ich folgendes Zitat von ihm: Mehr…

in da newz again

15. September 2011 Kommentare ausgeschaltet
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In der Rheinischen Post vom 15.09.2011 wurde eine Pressemitteilung wiedergegeben, die ich als Ratsherr und Mitglied der Fraktion der Grünen in Voerde gestern versendet habe:

voerde (RP) Die Voerder Grünen-Fraktion wirft der SPD vor, sie hätte nie wirklich den Bürgerwillen zur Sportplatzverlagerung in Friedrichsfeld erfahren wollen. In einer Pressemitteilung seiner Fraktion spricht Grünen-Ratsmitglied Stefan Meiners von der „Farce einer demokratischen Partizipation der Bevölkerung“, welche die SPD nicht länger habe aufrechterhalten wollen. Wie berichtet, haben die Sozialdemokraten im Ältestenrat das Vorhaben einer Bürgerbefragung für gescheitert erklärt. Die Differenzen seien zu groß, teilte SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Scholten mit und führte außerdem die vorläufige Weigerung der Wählergemeinschaft Voerde (WGV) an, in Sachen Bürgerbefragung noch mit der SPD zu verhandeln. Die Grünen, so Meiners, hätten mit Bestürzung auf den Ausstieg der Sozialdemokraten reagiert. Deren Gründe seien vorgeschoben, die WGV diene als Sündenbock. In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Die politische Kultur in Voerde wird am Verhalten der SPD Schaden nehmen, denn die Bürgerinnen und Bürger werden sich einmal mehr durch CDU und SPD von oben herab regiert fühlen.“ Die Grünen halten eine Bürgerbefragung zur geplanten Sportplatzverlagerung nach wie vor für angebracht, gelte es doch, „monetäre, ökologische, aber letztlich auch emotionale Aspekte auf eine breite Zustimmung aller Menschen in Voerde zu bringen“.

Quelle:
Artikel der Rheinischen Post vom 15.09.2011

Bezug:
Klick #1
Klick #2

Wenn Politiker träumen

10. September 2011 Kommentare ausgeschaltet
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Eigentlich dachte ich, über das Thema Sportplatz sei inzwischen alles gesagt, alle Positionen wären klar.

Doch heute trumpft Hans-Dieter Langefurth (CDU) in der Rheinischen Post (derzeit nur hinter Paywall) auf und legt seine etwas eigenartigen Vorstellungen dar. Mehr…

Kategoriengedanken, politik Tags: , ,

Der Voerder Sportplatz – Kindergarten 2.0

4. September 2011 1 Kommentar
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Eines der Dauerbrennerthemen in Voerde ist und bleibt derzeit die Sportplatzverlagerung in Voerde (siehe hier).

Da blicke ich jetzt einfach mal auf die Presse- und Parteienlandschaft der letzten Tage. Vornehmlich vertreten durch die eher CDU-nahe Rheinische Post: Mehr…

Voerde: der grüne Spielball der SPD

19. Juli 2011 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin enttäuscht. Weil ich recht hatte. Und manchmal ist das einfach kein befriedigendes Gefühl, sondern es hat Potential zu deprimieren.

Jüngstes Beispiel dafür: Sportplatzverlagerung (mal wieder) in Voerde. Mehr…

Sportplatzverlagerung Voerde – the next level

21. Januar 2011 Kommentare ausgeschaltet
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Wer aus Voerde kommt, kennt die Geschichte um die Sportplatzverlagerung.

Für die anderen mal eine ultrakurze Zusammenfassung: Mehr…

Politik, wie man sie liebt…

15. September 2010 Kommentare ausgeschaltet
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Ich war heute in einem Ausschuss als Gast, nicht als Mitglied. Und da ging es um ein Multi-Millionen-Euro-Projekt, dass unsere Stadt sich gerne gönnen möchte. Nachdem ihr gestern erst vom Kreis der Haushalt wohl nicht genehmigt wurde. Stand so in der Zeitung, als Ratsherr weiß ich da offiziell noch nix von.

Zurück zur Sitzung: Designierte Projektleiterin, nennen wir sie Frau K., spricht über dieses und jenes und läßt dann beiläufig sinngemäß einfließen:

Ich habe keine Ahnung, wie die Finanzierung gerechnet wird. Die Rechnungsabteilung kann ja machen, was sie will.

Fassungslos beschreibt meinen Zustand nur unzureichend und Gott sei Dank hat mein Sitznachbar das mitgeschrieben. Denn nacher hat sie das natürlich nie gesagt und wurde von ihrem Chef für ihre hervorragenden Qualitäten gelobt…

Und die CDU, allen voran ein hier im Ort wohl bekannter Herr war auch nicht schlecht. Zuerst erklärte er uns Mathematik so:

1 zu 1… das ist ja schön, wenn ein Hektar weg kommt und dafür zwei neue Hektar gepflanzt werden.

um kurz darauf einen freudschen Versprecher zu leisten, als es um die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit und Umweltschutz ging:

Gedanken nicht einfach gemacht.

Wohl auch nicht zweifach. Eher nullfach, fürchte ich.

Den absoluten Tiefpunkt hatte die Veranstaltung dann, als eine Bekannte nicht erkannt wurde und ihre Frage dann nicht beantwortet wurde. Weil man keine Lust hatte. Und noch besser: Die Frage ging um den Kern, wer eigentlich die Idee für das Projekt in der Form hatte, die wir zu bekämpfen versuchen. Die Antwort war am Ende:

Wenn es klappt weiß ich hunderte, die die Idee gehabt haben wollen. Wenn es schief geht, werden wir einen finden müssen.

So was muss man sich, angesichts des Verantwortungs(losigkeits)geschacheres rund um die Loveparade mal auf der Zunge zergehen lassen. UN-FASS-BAR!

Boah, bin ich geladen…