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Kill yourself: Eat more.
Die TED-Talks sind ein unerschöpflicher Quell von Informationen und Infotainment. Und manchmal macht ein Talk auch sehr, sehr nachdenklich. So wie der von Jamie Oliver vor 2 Jahren:
Ich fürchte allerdings, dass seit dem die Situation schlimmer und nicht besser wurde…
Bicycle Culture by Design
Einer der besten TED-Beiträge des Jahres. Schon die ersten 5 Minuten haben mich ziemlich irritiert, weil ich so nie darüber nachgedacht habe…
Goldman Sachs: wie man Politik macht
Die Geschichte der Börse ist eine Geschichte voller Mis(s)(t)verständnisse…
Irgendwie ist das schon kurios:
Wir hängen die gesamte “Weltwirtschaft” an den Tropf des “Markt” und glauben zu wissen was wir tun. Wie irre das manchmal ist, dokumentiert für mich folgende Meldung aus der SZ von heute zur Wiederwahl von Obama:
Der Schweizer Fondsmanager Marc Faber, der von Anlegern aufgrund des von ihm verantworteten Gloom Boom & Doom Reports gern Dr. Doom genannt wird, zeigt sich in einem Interview mit Bloomberg-TV (teilweise transkribiert von Business Insider) erstaunt, dass die Wiederwahl von Barack Obamas nicht noch einen viel größeren Einbruch an den Aktienmärkten ausgelöst hat: “Der S&P ist nur 30 Punkte gefallen. Ich hätte gedacht, dass der Markt um mindesten 50 Prozent einbrechen müsste. Mr. Obama ist ein Desaster für die Unternehmen und ein Desaster für die Vereinigten Staaten”. Auf die Frage, wie Investoren nun ihre Anlagen schützen sollen, scherzte der Börsenexperte: “Sie sollten sich Maschinengewehre kaufen”.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Nicht nur entscheiden heute Ratingagenturen über Wohl und Wehe eines Staates, vielmehr sind die Börsen jetzt wichtige Stakeholder bei politischen Wahlen. Im Umkehrschluss ist es nur noch eine Frage der Zeit bis man auf die Idee kommen wird, Wahlen abzuschaffen, weil diese ja die Märkte beunruhigen. Mit dem Argument der Marktberuhigung sind in der letzten Zeit ja schon ganz andere Dinge durchgebracht worden.
Wenn man sich überlegt, dass seit um 1500 bereits Börsen gibt, ist das wenig plausibel. Zumal der Sinn einer Börse ja eigentlich ein ganz anderer war: Dort sollte geregelt gehandelt werden, wenn Firmeneigner Kapital brauchen und dafür Anteile an ihrem Unternehmen (die Aktie) veräußern.
Heute geht es an der Börse um alles. Aber mit Sicherheit nicht mehr um Anteile an Unternehmen im Sinne von Unternehmerschaft. Es geht um Gewinnbeteiligung, Spekulation und den Sieg des (finanz-) Starken über den Schwachen. Und immer stärker wird die Börse und der an ihr vertretene Markt zu einer politischen Einflussgröße.
Ich erlaube mir die Frage, ob das wirklich das ist, was wir wollen?
Oder sollte die Politik nicht langsam wieder den Mut aufbringen und genug Courage zeigen, die Börse und den Markt wieder in ihre Grenzen zu verweisen und eine klare Linie zwischen Politik für das Volk und den Handel zwischen Unternehmern und Geldgebern ziehen?
Nur so ein Gedanke…
Mr. Burns Endorses Romney
Creativer Wahlwerbespot aus den USA
Alles eine Frage der Motivation
U.S.A. – home of the paranoid
Fukushima strahlt um die Welt
Wer glaubt, Fukushima sei vorbei, nur weil es nicht mehr in der Presse auf der Seite 1 steht, der irrt vermutlich.
Nach wie vor ist die Katastrophe nicht beseitigt und die Folgen weiten sich aus. Aktuell wird in Thunfischen vor der West-Küste der USA eine erhöhte Radioaktivität festgestellt, die sich direkt auf den Unglücksreaktor zurückführen läßt.
Die Welt dazu:
In Thunfischen vor der US-Küste sind radioaktive Stoffe nachgewiesen worden, die bei der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima freigesetzt wurden. Die im August 2011 vor der kalifornischen Küste gefangenen Blauflossen-Thunfische seien deutlich stärker mit Cäsium 137 als 2008 gefangene Fische sowie mit Cäsium 134 belastet gewesen, berichten Forscher um Daniel Madigan von der Stanford University (US-Staat Kalifornien) in den “Proceedings” der US-Akademie der Wissenschaften (“PNAS”). Im März 2011 waren nach einem verheerenden Tsunami im Kernkraftwerk Fukushima große Mengen Radioaktivität freigesetzt und auch ins Meer gespült worden.
Daran wird deutlich, dass der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland zwar ein wichtiger und richtiger Schritt ist – aber nicht der letzte sein darf. Ziel muss es sein, global aus der Atomenergie aus zu steigen. Ein Anfang wäre dabei, dass die deutsche Bundesregierung nicht weiter den Bau von neuen Kraftwerken mit Garantien absichert…
I, Economy. I am Master. Be my Slave.
Erst gestern habe ich unter dem Titel “Panik um der Panik Willen?” mich mit der Situation der Beschäftigten beschäftigt. Und heute finde ich bei Fefe einen aktuellen Bericht aus einem amerikanischen Superlagerhaus und über die dortigen Arbeitsbedingungen.
Wirkliche Zweifel an den Schilderungen habe ich nicht. Und auch in Deutschland halte ich das in weiten Teilen für möglich. Was ich jedoch besonders interessant finde ist nicht die spontane Assoziation mit Amazon und Co. Sondern mit der Deutschen Post:
Vor einigen Monaten lief im ARD eine Doku über die “Paketsklaven” bei DHL. Die natürlich nicht bei DHL angestellt waren, sondern bei einem Subunternehmen. Und was lese ich in dem Bericht? Natürlich, dass die Mitarbeiter in den Lagerhäusern über Subunternehmen rein kommen. Aber am spannensten ist doch:
The stuff we order from big online retailers lives in large warehouses, owned and operated either by the retailers themselves or by third-party logistics contractors, a.k.a. 3PLs. These companies often fulfill orders for more than one retailer out of a single warehouse. America’s largest 3PL, Exel, has 86 million square feet of warehouse in North America; it’s a subsidiary of Deutsche Post DHL, which is cute because Deutsche Post is the German post office, which was privatized in the 1990s and bought DHL in 2002, becoming one of the world’s biggest corporate employers.
Und hey. Was in den USA funktioniert, funktioniert fast überall.
Ich frage mich wie wir an einen Punkt kommen konnten, an denen der “freie Markt” bei angebotener und nachgefragter Arbeitsleistung keinen Preis im Equilibrium mehr entstehen läßt. Sondern Leute für Almosen sich selbst bis zur Erschöpfung, vielleicht sogar noch weiter selbst ausbeuten.
Wie können wir Unternehmen erlauben, so mit Mitarbeitern umzugehen? Wie können wir Regierungen erlauben, dies zuzulassen?
Wie können wir selbst die Augen davor verschließen?
Wem gehört das Internet?
Auf Pastie ist ein interessanter Beitrag von Anonymous aufgetaucht. Mit solchen Beiträgen soll man ja immer sehr vorsichtig sein, allerdings lassen sich Teile der gemachten Aussagen recht leicht von jedem selbst verifizieren.
One company to rule them all
One company to find them;
One company to bring them all
And in the darkness bind them
Im Kurzen geht es darum, dass eine mir bis heute unbekannte Firma die Hoheit über Websites eingenommen hat, darunter Apple, Google, Facebook und andere. Konkret geht es darum, dass die Firma die Domains verwaltet – und damit faktisch kontrolliert, welche Website erreichbar ist und welche nicht.
Der Autor zieht eine interessante Kette von Schlussfolgerungen, die darauf hinaus laufen die folgenden Fragen zu stellen:
- Welches Interesse hat ein Unternehmen wie z. B. Google, die sonst solche Sachen selbst machen, die Kontrolle an eine kleine Firma zu übergeben?
- Wie konnte nahezu unbeachtet von der Öffentlichkeit eine kleine Firma wesentliche Teile des Netzes binnen eines Jahres unter ihre Kontrolle bekommen?
- Besteht ein Zusammenhang mit dem Wunsch der amerikanischen Regierung, einen “Kill Switch” für das Internet zu etablieren?
Ich würde Euch empfehlen, den Artikel mit gehöriger Medienkompetenz zu lesen, weitere Quellen zu konsultieren und dann eine eigene Meinung zu entwickeln. Meine Meinung ist, dass ich Grund zur Beunruhigung habe.
(via: Fefe)
Zorro in der Schule…
Warum gabs in meiner Schule sowas nicht???
Zorro Kills Thief In Classroom Prank – Watch More Funny Videos
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