Gestatten: Mensch. Besonderes Merkmal: Flache Lernkurve

21. November 2014 Keine Kommentare
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Ich stelle jetzt mal die Vermutung in den Raum, dass wir Menschen alle wie Homer Simpson sind: Wir legen unsere Hand immer wieder auf die heiße Herdplatte und hoffen, dass es beim nächsten Mal einfach nicht weh tut.

Anders ist das nicht zu erklären. Wirklich nicht.

Achso, ich sollte Euch kurz sagen, um was es geht. Also: Vor gar  nicht soooo langer Zeit kamen wir auf die Idee, dass es gut wäre, Löcher und Stollen in die Erde zu graben, um Kohle hervor zu holen. Das hat unwidersprochen dem Wohlstand einen großen Schub verpasst, aber oh welche Überraschung: Es bleibt nicht ohne Folgen:

Tagesbrüche und kleinere Beben sind Alltag im Ruhrgebiet – und werden es auch bleiben. Die Senkung der Erdoberfläche müsste dagegen Mitte der 2020er-Jahre aufhören. Und dann sind da noch Wasserhaltung und Pumpsysteme bis in alle Ewigkeit, damit nicht ein Drittel des Ruhrgebiets absäuft.

DerWesten, 17.11.2014

Kurz darauf kam man auf die Idee, Strom mittels Atomkraft zu produzieren. Man ignorierte alle Mahner und Warner, versenkte unsummen von Geld in Fördermittel, machte ein paar Unternehmen steinreich und steht heute vor einem Scherbenhaufen, der da lautet: Wir wissen erstens nicht wohin mit den strahlenden Abfällen (Überraschung) und wer das bezahlen soll – die Verursacher wollen nicht (Überraschung):

Deutschlands größter Energiekonzern legt sich mit der Politik an – und droht mit einer Klage: Eon will sich finanziell nicht an der Suche nach einer Alternative zum Atommüll-Endlager Gorleben beteiligen. Dem Bund drohen damit neue Milliardenkosten.

SZ, 20.11.2014

Und dann ist da natürlich noch das Risikopotential. Natürlich versicherte man uns immer wieder, dass Atomanlagen sicher und Atomenergie beherrschbar sind. Nur das die Realtitä die Beschwichtiger natürlich der Lüge überführt.

Und jetzt kommt unsere Umweltminister. Ausgerechnet die! Ausgerechnet die Ministerin, die mit einer Maximalforderung in jede Verhandlung gehen sollte und kündigt schon mal an, den Widerstand gegen die nächste Problemtechnolgie auf Sparflamme fahren zu wollen:

Die Hürden, Fracking in Deutschland zu erlauben, sollen hoch bleiben. Doch ein Totalverbot der umstrittenen Methode zur Gasgewinnung hält Bundesumweltministerin Barbara Hendricks für rechtlich unmöglich. Bei Unbedenklichkeit könne die Methode auch in Deutschland angewandt werden.

ZDF, 21.11.2014

Die Hürden bla bla bla werden natürlöich fallen. Bei Unbedenklichkeit? Jeder Mensch mit dem IQ von Raumtemperatur oder darüber kann z. B. in den USA sehen, dass Fracking auf keinen Fall unbedenklich ist.

Die umstrittene Fracking-Gasförderung soll in Deutschland nicht verboten, aber auf ein Minimum begrenzt werden. “Oberste Priorität haben der Schutz von Umwelt und Trinkwasser”, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Donnerstag in Berlin.

RP, 21.11.2014

Hätten Trinkwasser und Umwelt wirklich die Priorität, würde der Gesetzgeber einfach die Rahmenbedingugen schaffen, die ein Totalverbot von Fracking erlauben. Denn genau das kann und darf er. Sich statt dessen aber hinstellen und behaupten, man könne nicht, ist ein Armutszeugnis.

Bei einer SPD-Politikerin darf das allerdings nicht wundern. Zu fest ist die SPD mit der Schwerindustrie verwachsen und u. a. durch die Kumpel erst zu der Partei geworden, die sie ist. Wir sehen also: Aus der Vergangenheit nichts gelernt.

 

Deutschlands strahlende Zukunft

18. November 2014 Keine Kommentare
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Eines der größten Lügenthemen aller Zeiten ist ja die Mär der kostengünstigen und sicheren Atomenergie. Und immer deutlicher wird, wie wir belogen und betrogen wurden – zu Gunsten weniger, zu Lasten vieler.

Und da freut es mich ja, wenn ich morgens gleich zwei Nachrichten (leider in getrennten Medien, die keinen Bezug herstellen) lesen darf. Beginnen wir mit der Süddeutschen Zeitung, die uns darauf vorbereiten will, dass da irgendwie, wieso weiß niemand, doch “etwas” mehr Atommüll existiert als bisher angenommen:

Deutschland wird in den nächsten Jahrzehnten deutlich mehr Atommüll entsorgen müssen als bislang angenommen. Allein die Menge des schwach- und mittelradioaktiven Abfalls, für den bei Salzgitter derzeit das Endlager Schacht Konrad errichtet wird, könnte sich verdoppeln. Das geht aus einem Entwurf des “nationalen Entsorgungsplans” hervor, den die Bundesregierung mit den Ländern abstimmt.

SZ, 18.11.2014

Ja damit konnte aber auch niemand rechnen ;-) Nur gut, dass es diesen nationalen Endplan, entschuldigung Entsorgungsplan, gibt. Wenn man schon nicht um den Müll drumherum kommt, dessen Entsorgungskosten man so schön elegant der Allgemeinheit aufbürdet und nicht denen, die Jahrelang fette Gewinne eingefahren haben, dann sollte man diesen Müll schon gut wegpacken. (Oh, entschuldigt diesen Monstersatz). Und wegstecken können wir bekanntlich gut. Auch verstecken. Auch einstecken. Nur hier… da funktioniert das irgendwie nicht:

Die lange Reihe an Hiobsbotschaften aus deutschen Atommülllagern bekommt eine Fortsetzung: Im größten oberirdischen Zwischenlager in Karlsruhe fanden Prüfer bei Kontrollen mehr als 1700 beschädigte Fässer mit radioaktivem Müll, wie das NDR-Politikmagazin “Panorama 3″ berichtet.

Der Sender hatte eine Umfrage unter den Aufsichtsbehörden aller 16 Bundesländer durchgeführt. Laut den Antworten befänden sich an mindestens 17 Standorten leicht oder schwer beschädigte Fässer, darunter in der hessischen Landessammelstelle in Ebsdorfergrund und am Kernkraftwerk Biblis. Experten gehen davon aus, dass die Anzahl der beschädigten Fässer und Container mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen noch weitaus höher ist.

Spiegel, 18.11.2014

Ach, da geht einem doch das Herz auf, oder?

Und witzig: In der Zeit vor dem Internet hätte ich, wenn überhaupt, nur eine der beiden Meldungen zur Kenntnis bekommen. Deprimierend aber nicht so vernichtend, wie in der Kombination. Kann man sich noch für das One-Way-Ticket zum Mars bewerben?

 

WLAN: Schwarz-Rote Heuchler

17. November 2014 1 Kommentar
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Nun ist es also ofiziell: Die schwarz-rote Bundesregierung lehnt den Vorschlag ab, den die Grünen gemeinsam mit der Linken eingebracht haben, um die “Störerhaftung” bei WLAN endlich zu beerdigen. Die Begründung finde ich schon fast makaber:

Das für Netzbetreiber geltende Haftungsprivileg bei zivilrechtlichen Verstößen einfach auf WLAN-Anbieter auszudehnen sei aber “zu simpel”, sagte Hansjörg Durz (CSU). Einen “Schnellschuss” zu Lasten der Rechteinhaber und IT-Sicherheit dürfe es nicht geben, pflichtet Axel Knoerig (CDU) dem bei. “Es darf keinen Freifahrtschein für Urheberrechtsverletzer geben.”

Erinnert sich noch jemand, dass ich im Januar 2011, also vor fast 4(!) Jahren eine Petition zu dem Thema eingereicht habe?  Die bis heute nicht bearbeitet worden ist?

Ist ja nicht so, als wäre das Thema neu. Und auch nicht so, als wäre die CDU nicht schon vor 4 Jahren an der Macht gewesen. Jetzt den Grünen und Roten einen Schnellschuß vorzuwerfen und auf eine eigenen Entwurf warten zu wollen, den man in den letzten x Jahren schon nicht zustande brachte oder zustande bringen wollte, ist typisch deutsche Volksverdummung.

Der Grüne Vorschlag ist der einzig akzeptabel und umsetzbare Vorschlag, mit diesem unleidigen Thema umzugehen. Und er wird nicht abgelehnt, weil er nicht funktionieren würde, sondern nur aus einem Grund: Er kommt von der Opposition. Denen man nichts gönnen will.

Das ist keine Politik für das Volk. Das ich Machtpolitik. Das ist erbärmlich von Merkel und Gabriel

Monsieur Claude und seine Töchter

16. November 2014 1 Kommentar
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Nachem ich von Interstellar so enttäuscht war und Tribute von Panem noch nicht laufen, hatte ich nicht damit gerechnet dieses Wochenende noch ins Kino zu kommen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Gestern Abend um 20 Uhr hat das UCI noch mal “Monsieur Claude und seine Töchter” gezeigt:

 

Wir wollten den Film gucken und hatten ihn dann doch verpasst. Also die Gelegenheit, ihn doch noch mal zu sehen. Und ich muss sagen: es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Denn ich habe selten so herzliche gelacht.

Monsieur Claude spielt mit Klischees. Nein, er badet richtig darin. Und beweist auf wunderbare Art und Weise, dass in (fast) jedem Menschen ein tendentieller Rassist versteckt ist. Denn es ist immer meine Religion, mein Volk, meine Nation, meine Farbe die ich für besser halte, als die des anderen. Und der andere sieht das – dummer Weise – genau so.

Am liebsten würde ich jetzt den ganzen Film zitieren. Da das aber den Rahmen sprengt, fordere ich Euch einfach mal auf, die DVD oder Blueray für den Adventskalender/Nikolaus/Weihnachten vorzubestellen – es lohnt sich für alle, die über einen gesunden Humor verfügen und nicht zu böse sind, wenn man ihnen den Spiegel vor hält. Absolut Top!

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Freifunk in Voerde – Freifunk zu Hause

16. November 2014 4 Kommentare
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Die Idee von Freifunk ist ziemlich cool. Und erfüllt einen Kindheitstraum:

Ich habe mich damals, so mit 12 oder so, gefragt ob es nicht möglich ist, dass sich einfach alle Häuser in der Nachbarschaft untereinander vernetzen und das dann irgendwann so groß wird, dass keiner mehr Dienste wie Compuserve (da war ich damals noch: 16 DM im Monat + 8 DM die Stunde!) braucht, um ins Internet zu gehen. Von den Herausforderungen hatte ich natürlich keine Ahnung und das Internet war nicht annähernd so weit verbreitet: Meine Nachbarn hätten gar nicht verstanden was ich will.

Jetzt kommt Freifunk und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Es vernetzt Nachbarschaften über WLAN und umgeht damit die Herausforderung bei kabelgebundenen Netzwerken über mehrere Häuser. Das ist schon cool.
  2. Es löst das Problem der Störerhaftung durch Ausleistung der Daten per VPN ins Ausland. Ein Problem das die Bundesregierung sich seit Jahren weigert anzugehen.

Nachdem wir dann als Grüne im Rat jetzt einen Antrag laufen haben, dass die Stadt als Vorreiter auf Freifunk setzen soll, wollte ich mich natürlich mal intensiver damit beschäftigen. Denn am Besten redet man bekanntlich über Dinge, die man kennt. Also war für dieses Wochenende das Projekt “Freifunk Voerde” auf meiner Tagesordnung. Gesagt, getan:

Als Erstes habe ich mir einen Router bestellt. Ein kleiner TP-Link reicht mir, Kosten knapp 20€. Der muss dann die passende Freifunk-Firmeware bekommen, was komplizierter klingt als es ist. Man muss nur das Image suchen, dass zum Router passt und das über die Bedienoberfläche des Routers als Update einspielen. Hier gibt es von Freifunk-Ruhrgebiet auch eine Anleitung für Anfänger.

Also Gerät ausgepackt, an den Strom, ans Notebook, angemeldet, Image installiert, neu gestartet.

Dann den Router einfach mal an die Fritz-Box gehängt, weil ich ja auch Internet ausprobieren wollte. Ein paar Minuten warten und schon taucht auf der Karte mein Hotspot auf:

Zeitaufwand? 20 Minuten vom Auspacken bis zum ersten Aufruf einer Website über den FF-Knoten.

Fazit:

Ich frage mich warum ich so lange gewartet habe, bis ich hier mal einen Vorstoß unternommen habe. Die Einrichtung ist wirklich kinderleicht, die Kosten sind absolut überschaubar. Derzeit liefert mein Knoten 2 MBit/s Downstream und 0.6 Mbit/s Upstream, also nur einen Teil der verfügbaren Bandbreite meines Anschlusses (10/2). Also sollten selbst Intensivnutzer keine spürbare Verlangsamung für mein eigenes Surfen mit sich bringen. Die Kosten bei 20€ für das Gerät und ca 5 Watt Stromverbrauch sind vernachlässigbar.

Jetzt gilt es, in der Nachbarschaft und Voerde insgesamt für Interesse zu sorgen. Erste “Multiplikatoren” wie die Werbegemeinschaften habe ich schon angemailt. Mal sehen ob da was kommt. Und dann mal in der Nachbarschaft auf Tour gehen….

 

(Danke an Andreas für’s vormachen und motivieren)

Schäuble so: ach kommt, lügen wir uns was in die Tasche…

14. November 2014 Keine Kommentare
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… merkt eh kein Schwein.

So kommt mir das vor, wenn Schäuble sich und die verfehlte Politik der Bundesregierung über den Klee lobt und behauptet, dank ihm hätten wir zukünftig im Bund die schwarze Null:

Der erste ausgeglichene Haushalt seit 1969: Die Koalition habe “Geschichte geschrieben”, lobt sich die Union, die SPD spricht von einem “historischen Moment”: Der Verzicht auf neue Schulden erstmals seit mehr als 40 Jahren ist geschafft.

DerWesten, 14.11.2014

Ja wollen die uns verarschen?

Ja. Sie wollen.

Unter anderem deswegen, weil der Bund einen Teil seiner sehr kostenintensiven Aufgaben einfach mal auf die Länder verteilt hat. Die wiederum auch keine Kohle haben, von der schwarzen Null (wen meinen die damit eigentlich?) träumen und die Aufgaben an die Kommunen durchreichen. Ohne ausreichende finanzielle Kompensation.

Die Kommunen stöhnen dann, weil ihnen die Infrastruktur unterm Arsch verrottet (Straßen) oder als “freiwillige Leistungen” im Rahmen des Spardiktats von Land und Bund geschlossen werden müssen (Bühereien, Schwimmnbäder). Während man zugleich gezwungen ist, die Grundsteuer B zu erhöhen und die Gewerbesteuer gleich mit. Weil das die einzigen Schrauben sind, auf die die Kommunen Einfluß haben.

Na herzlichen Glückwunsch. Und während sich die Damen und Herren “Spitzenpolitiker” in die Tasche lügen, fällt selbst den US-Amerikanern(!) auf, dass hier was grundsätzlich schief läuft:

Specifically, it has a Germany-not-spending-enough-money problem. But German workers can’t afford to spend more money themselves, because, after inflation, they haven’t gotten much of a raise the past decade. It’s the German government that chooses not to, even though it needs new infrastructure — and investors, as crazy as it sounds, have been paying it to borrow over two years. You can see just how starved Germany has been for public investment—things like roads, bridges, and schools—in the chart above from Centre for European Reform chief economist Christian Odendahl. After accounting for wear and tear, the government’s investment in the economy has actually been negative for 12 years now.

Washington Post, 11.11.2014

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Interstellar

9. November 2014 4 Kommentare
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Ein Film der fast 3 Stunden geht? SciFi mit fremden Welten? Boah ja, denk ich, what can possibly go wrong?

Tatsächlich kann eine ganze Menge schief gehen. Wobei man dazu sagen muss, dass das UCI sein übriges Tat, mir den Kinobesuch zu verleiden.

Interstellar ist ganz großes Kino – und ganz großer Mist. Sieht man mal von den teilweise beeindruckenden Bildern ab, ist die Story so hohl und unlogisch, dass einem das Gehirn aus den Ohren fliehen will. Das wäre ja vielleicht noch zu verschmerzen, wenn der Film nicht soooooo gnadenlos langweilig wäre.

Das Ergebnis?

Wir sind zur Zwangspause (danke UCI) nach Hause gefahren. Und schauen uns das Ende vielleicht irgendwann auf Blue-Ray an. Aber erst, wenn es die DVD für unter 8€ gibt.

Kategorienfilm, infos, Kino Tags:

Warum Kino keinen Spass mehr macht…

9. November 2014 1 Kommentar
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Gestern Abend wollten wir Interstellar im Kino gucken.

Gott sei Dank hatte ich von Groupon noch 5-Euro-Gutscheine – sonst hätte ich mich echt geärgert. Obwohl… ich ärgere mich trotzdem:

Die Karten sollten um die 12€ pro Person kosten. Schon mal gut 25€ weg, noch bevor wir überhaupt im Kino waren. Über die Preise für Poppcorn oder Getränke will ich gar nicht reden – wo fängt eigentlich Sittenwidrig an? Anyway, wir also ins Kino.

Und dort begann dann püntlich um 20 Uhr 30 auch die Werbung. Nicht 10 Minuten. Nicht 15 Minuten. Nicht 30 Minuten. 40 Minuten lang durfte ich als zahlender Kunde Werbung schauen. 40 verdammte Minuten Schwachsinn. Wohlgemerkt, keine Trailer. Sondern beschissene Werbung für Mini (5x) oder Kippen.

Warum gehe ich noch mal ins Kino?

Oh ja richtig, weil mich im TV zum Beispiel die Werbeunterbrechungen stören. Aber hallo, liebes Kino: Vor dem Film stört mich so eine Scheisse auch.

Und dann der Worst Case. Mal wieder mitten in einer Szene, statt vernünftig zwischen zwei Szenen, wenn es denn überhaupt sein muss: Pause. Damit der Dorfdepp noch mal Geld ausgeben kann. PAUSE. Im KINO! Ist es denn zu viel verlangt, einen Film einfach ungestört am Stück gucken zu können? Wer was trinken will, kann es sich ja holen, aber ich zahle doch nicht so ein Heidengeld für so eine Scheiße!

Ne, ehrlich. So macht Kino keinen Spass mehr.

Kategorienfilm, infos, Kino Tags:

Liebe Firma Petzl…

7. November 2014 Kommentare ausgeschaltet
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… ich weiß ja, Bilder sind oft SYMBOL-Bilder. Und ein gezeichnetes Bild ist natürlich kein Foto. Alles okay so weit.

Nur…

also…

ich weiß nicht…

aber ich finde der Gesichtsausdruck und die Hlatung von dem Typen auf der Packung und in der Anleitung sind… ähhh… also…

sc0000

Kategorieninfos, klettern Tags: ,

Liebe Firma Polar, was war das denn?

6. November 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Polar kennt Ihr, oder?

Großer Anbieter von Sportselektronikgedöns. Bekannt für seine Weigerung Standards einzusetzen und maximale Inkompabilität zu fördern. Naja, trotzdem haben die ab und an Gadgets mit großem “Haben-Will”-Faktor – ich trag ja auch ein Polar Loop am Handgelenk.

Jetzt habe ich mich an Polar gewendet und nach einem Feature eines Produktes gefragt. Denn glaubt mal nicht, dass die Daten auf der Polar-Website Fragen beantworten, die über das Niveau von… naja, jedenfalls Tiefe ist anders. Anyway, man kann ja den Support anmailen.

Nach der üblichen Lüge, die Antwort würde wegen hohen Mailaufkommens länger brauchen, passierte erst mal gar nix.

8 Tage später dann die Antwort und ich bin, reichlich irritiert. Denn sie lautet, dass mit einem anderen Produkt über einen Webservice die von mir gesuchte Funktion angeboten würde und man annimmt(!), dass das angefragte Teil das auch könnte. Garantieren wolle man das aber nicht.

Hallo, McFly, jemand zu Hause?

Es ging um die Frage, ob ein GPS-Gerät in der Lage ist, aufgezeichnete Tracks als GPX auslesen zu lassen.

Da erwarte ich ein Ja.

Da erwarte ich kein Nein und auch kein “Vielleicht, der Vorgänger konnte das auf Umwegen über unsere eigene grottigen Webservices”.

Und das 2014. Da biste sprachlos.

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Nicht so große, dafür sehr gelbe Ereignisse werfen ihren Schatten voraus….

4. November 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienfilm Tags:

Superhelden auf zwei Rädern :-D

31. Oktober 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienunsinn Tags:

Faith in Humanity: Winter-Edition

30. Oktober 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienmitmenschen, soziologie Tags:

It’s a bug, not a feature

20. Oktober 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Das darf ja wohl nicht wahr sein: 

Mit iOS8 kam eine Funktion, die so Banane ist, dass man Bananen damit beleidigt. 
Habe ich nämlich mehrere Geräte mit der selben Cloud-ID, kantisch mit diesen an anderen Geräten den Hotspot aktivieren. Und zwar selbst dann, wenn dieser explizit deaktiviert ist.
Also zur Klarstellung:
Am iPhone ist der HotSpot deaktiviert.
In der WLAN-Liste des iPad taucht aber das Handy als Hotspot auf. Tippe ich es an, wird ohne jede Passwortabfrage eine Verbindung hergestellt und mein Handy dient als Modem/Proxy für das iPad.
Apple, was soll denn die Scheisse?
Wenn ich etwas ausmache, dann hat es aus zu sein. AUS. Und nicht “Standby mit der Option extern aktiviert zu werden”.
Was für ein clusterfuck. 
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Gut 70 Jahre nach dem gelben Stern

19. Oktober 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Sagt mal, lernen wir ech nicht?

Oder vergessen wir einfach so schnell?

Es gab eine Zeit, in der wir Menschen mit einem gelben Stern stigmatisiert haben. Und genau daran muss ich denken, wenn ich lese, dass die Personalausweise von Islamisten eindeutig gekennzeichnet werden sollen, damit deren Religionszugehörigkeit eindeutig erkennbar ist.

Die Welt (als ein Beispiel unter vielen) schreibt:

Die Innenminister überlegen nun, Personalausweise zu kennzeichnen. CDU-Vize Strobl unterstützt das.

Ich denke nur WTF?

Ich habe nirgendwo gelesen, dass diese Kennzeichnung bei verurteilten(!) Straftätern(!) erfolgen soll. Sondern bei dem Schreckgespenst des gewaltbereiten Islamisten. Als gäbe keine gewaltbereiten Christen. Oder gewaltbereiten Atheisten. Die allerdings, so lange sie keine Straftat begehen und dafür rechtskräftig verurteilt werden, keinerlei öffentliche Kennzeichnung tragen müssen. (Danach übrigens auch nicht…)

Und wenn ich dann so einen Schwachsinn lese:

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagt zum Beispiel, die Rechtsordnung müsse in allen Bereichen – ausgehend vom Strafrecht, vom Staatsangehörigkeitsrecht, Versammlungsrecht und Ausländerrecht – so rasch wie möglich auf “Islamfestigkeit” überprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden.

Hallo?

Sagt mal, haben wir echt nichts gelernt oder einfach schon wieder alles vergessen?

 

Disclaimer: Jede Art von Gewalt, gleich welcher Motivation ist zu unterbinden oder zu bestrafen. Das darf aber nicht durch Stigmatisierung auf bloßen Verdacht hin erfolgen. Oder wie man auf Twitter so richtig anmerkte:

 

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