WLAN: das neue TMG

8. Dezember 2017 Keine Kommentare
No Gravatar

Vor wenigen Tagen habe ich von meiner Korrespodenz mit der Kanzlei Walldorf und Frommer aus München berichtet.

Gestern nun hat man mich aus der angerufen, was ja auch sinnvoller ist als Briefe hin und her zu schreiben. Die Absprache ist, dass ich hier keine Details aus dem Telefonat schreibe.

Ich kann aber sagen das, bestätigt auch schriftlich heute, die Kanzlei in meinem Fall von einem weiteren Vorgehen gegen mich absieht.

Beurteilen möchte ich das nicht und ein Freibrief in der Art, dass es auch mit dem neuen TMG wirklich keine Störerhaftung mehr gibt ist das natürlich nicht.

 

Kategorieninternettes Tags:

WLAN: Das neue TMG und die Kanzlei Waldorf Frommer

5. Dezember 2017 1 Kommentar
No Gravatar

Seid einer Weile ist die neue Version des „Telemedien-Gesetz“ in Kraft. Dieses regelt endlich vernünftig, dass es beim Betrieb von offenen WLAN keine Störerhaftung mehr geben kann. Das wurde vom Justiziar des Heise-Verlags sehr schön aufgearbeitet.

Mit in Kraft treten der aktuellen Version habe ich begonnen, die Freifunk-Hotspots gegen „richtige“ WLAN-Hotspots zu tauschen. Und es hat nicht lange gedauert, da flatterte mir Post ins Haus:

1. Akt: Die Abmahnung

Mit Schreiben vom 10.11.2017 (eingegangen bei mir am 17.11.2017, das ist noch wichtig) wird mir zur Last gelegt, dass an meinem Internet-Anschluss zwei Videos für 5 Minuten in einem P2P-Netz zum Download angeboten wurden, konkret via Bittorrent.

Ich wurde aufgefordert, bis zum 20.11.2017 eine Unterlassungserklärung abzugeben. Der 17. war selbstverständlich ein Freitag, der 20. ein Montag. Derart vorbereitet wurde ich außerdem darüber informiert, dass ich  1065€ zu zahlen hätte für Schadensersatz, Unterlassungsanspruch und Rechtsverfolgungskosten.  Damit durfte ich mir aber bis zum 30. Zeit lassen. Beigefügt waren Ausführungen und Zitate aus Urteilen, die die Aussichtslosigkeit meiner Lage klar machten.

Darauf hin habe ich die Kanzlei freundlich darüber informiert, dass aus meinem Haushalt ein solcher Rechtsverstoß nicht vorliegt und wenn es einen solchen gegeben hat, dann müsste der sich über den angebotenen Hotspot ereignet haben.

Und nach dem aktuellen Telemediengesezt, kann ich behördlich nicht verpflichtet werden, dessen Nutzer zu kontrollieren. Außerdem sind explizit die in Rechnung gestellten Beträge ausgeschlossen.

2. Akt: Die Antwort

Darauf hat W&F heute geantwortet. Ich hätte nicht klar genug dargelegt, wer denn aus meinem Haushalt der Nutzer gewesen sei. Schließlich habe es in 2010(!) ein Urteil gegeben, dass ich darlegen muss, wer aus meinem Haushalt denn zum fraglichen Zeitpunkt den Zugang genutzt haben könnte.

Meine Antwort darauf ist folgende:

  1. Niemand aus meinem Haushalt war das (-> kann das gewesen sein)  und schon deswegen habe ich keine Darlegungspflicht
  2. Eine Gesetz aus 2017 mit einem Urteil aus 2010 anzugreifen, scheint mir nicht schlüssig
  3. Was den Hot-Spot angeht, habe ich noch mal auf das TMG verwiesen, dass es nicht statthaft ist zu verlangen, dass ich die Nutzer zur Anmeldung / Identifikation verpflichte

Interessanter Weise hat W&F jetzt die Forderung auf 532€ reduziert und bietet mir an, ab Dezember jeden Monat 32€ zu zahlen. Das habe ich dankend abgelehnt, aber damit ist klar, dass selbst W&F nicht davon ausgehen, dass ihre Forderung einbringlich ist.

 

 

 

 

Kategorieninternettes Tags:

In den USA droht die Netz-Neutralität final zu fallen :-(

22. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kategorientechnik Tags:

Canary Mail

22. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Eigentlich mag ich den schlanken Mail-Client von iOS. Überladene Programme wie Outlook oder auch Thunderbird sind mir immer ein Gräul, ich bevorzuge so Lösungen wie das alte Outlook Express 🙂

Was mich allerdings bei dem iOS-Mailclient nervte war die Unmöglichkeit, PGP vernünftig einzubinden. Also blieb nur der heimische Desktop, wenn ich verschlüsselte Mails lesen oder versenden oder Mails auch nur signieren wollte.

Nach Suchen und Probieren bin ich jetzt bei Canary Mail gelandet. Aktuell (nur) verfügbar für MacOS und iOS.

Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, danach aber relativ intuitiv. Allerdings dürften viele „einfach-Anwender“ von den zahlreichen Menüpunkten und Einstellungen auch schnell überfordert sein.

Der Transfer der PGP-Keys kann dann über iTunes erfolgen, ohne einen Cloud-Dienst nutzen zu müssen. Was allerdings auch geht, allerdings nicht ratsam ist. Das Verknüpfen von Keys und Accounts ist ein Kinderspiel.

Sehr schön ist, dass Canary Mail eine gemeinsame Inbox für alle Accounts anbietet, die dann farblich gekennzeichnet sind. Der Abruf von Mails ist schnell und insgesamt gibt es wenig zu meckern.

Bis auf zwei Punkte:

Während Canary Mail es ermöglicht, Tracking in empfangenen Mails zu unterbinden, bietet es das für versendete Mails an. Man kann also sehen wann jemand eine Mail liest, sofern der oder die den Empfang von externen Inhalten nicht unterbunden hat. Wie das realisiert wird und welche Daten dabei wo von wem gespeichert werden, ist das Geheimnis von Canary Mail. In einer FAQ steht nur, dass es sich um ein Tracking-Pixel handelt und natürlich keine persönlichen Informationen gespeichert werden.

Ebenso übrigens wie die Frage, wer dahinter steckt. Denn die Homepage verrät nur, dass ein „Fortune 500“-Unternehmen die Finanzierung sicherstelle. Welches erfährt man nicht. Die Firma hinter Canary Mail ist die indische MailrTech LLP. Über die man auch recht wenig findet.

Das stellt jetzt eine unschöne Situation dar. Die Software hat Zugriff auf meine privaten Keys und die Eingaben (Passphrase) die ich in ihr tätige – und verrät mir wenig über sich.

Tja und jetzt weiß ich auch nicht: Vertraue ich einer jungen Firma mit nicht mal 1500€ Stammkapital und einem geheimnisvollen Sponsor aus den USA? Der Verstand sagt nein, aber die Finger mögen die Anwendung 😉

Kategorientechnik Tags:

Die Automobil-Industrie ist tot – Es lebe die Automobilindustrie!

22. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Nicht erst seit VW angekündigt hat, doch schon ab 2020 auch Elektro-Transporter anzubieten predige ich, dass die Deutschen und die Industrie einfach nicht verstehen wollen, dass die Automobil-Industrie tot ist. Zumindest wie wir sie kennen.

Auch die EU ist der Überzeugung:

Es seien ähnliche industrierevolutionäre Prozesse wie seinerzeit im Gange, als die Dampfmaschine abgelöst wurde, sagte Bieńkowska weiter. „Der Unterschied ist nur, dass es diesmal viel schneller geht. Der Umbruch wird nicht einmal die Zeit einer Generation in Anspruch nehmen. Wir werden ihn noch erleben.“ Die Industrie müsse sich darüber klar sein: Wenn sie nicht schnell genug sei, werde sie einen großen Teil des Geschäfts an die Konkurrenz außerhalb der EU verlieren.

Quelle: Heise

Das Interessante ist doch, warum nach wie vor mit massiven Steuermitteln eine darbende Wirtschaft gestützt wird von der wir wissen, dass sie faktisch tot ist.

Und das weiß auch die Industrie selbst, weil viele Unternehmen in der Automobilindustrie schon Ideen für Shared-Community mit Elektro-Automobilen in der Schublade haben. Aber nicht realisieren, so lange sich Geld mit alten Mitteln machen läßt. Warum auch?

Ich glaube allerdings, dass der Schuss auch gut nach hinten losgehen kann: neue Player werden auf dem Markt auftauchen (Post mit den E-Transportern, Tesla….) und disruptive Folgen mit sich bringen.

 

Beobachten wir das mal 😀

 

Kategorienpolitik, technik Tags:

Versteh einer die Menschen

21. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Fährt kein Bus, beschweren sie sich.

Fahren Busse, beschweren sie sich.

Natürlich könnte man jetzt überlegen, die Busse gegen MIV zu tauschen. Ob das die bessere Lösung ist?

Kategoriengedanken Tags:

Die Geheimdienste und die Daten

19. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Irgendwie…

es braucht heute schon viel um mich überhaupt zu schockieren. Da reicht es nicht mal mehr, wenn public wird in welch gigantischem Ausmaß die Geheimdienste dieser Welt Daten sammeln – und was sie damit anrichten könne.

Oder das sie absolut dilletantisch im Umgang damit sind:

Die Datencontainer sollen dutzende Terabyte an Rohdaten aus Überwachungen sozialer Netzwerke enthalten. Vickery lud eine Probe von 400 GByte herunter mit 1,8 Milliarden Social-Media-Beiträgen aus den vergangenen acht Jahren.

Quelle: heise

Irre. Völlig irre. Wie die Tatsache, dass auch das wieder niemanden so richtig bewegen wird. Wir sind längst dran gewöhnt, dass man alles von uns und über uns sammelt und schamlos nutzt, um uns zu manipulieren.

Kategorien1984 Tags:

Ich will keine Passwörter mehr! So tut doch was!

11. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ehrlich,

ich kann es nicht mehr sehen: Melden Sie sich mit ihrer Mail-Adresse und ihrem Kennwort an.

Und bitte legen Sie für jeden Online-Service ein eigenes und bitte sicheres (aka möglichst unmerkbares) Kennwort an. Und wenn sie es vergessen haben, beantworten Sie bitte folgende Fragen, deren Antworten Sie auch längst vergessen haben.

Oder:

Bitte nutzen Sie unsere Datenkrake „Anmeldung über Facebook“, damit wir sie möglichst lückenlos überwachen können. Aber merken und ändern Sie ihr Facebook-Passwort besser nie, damit man ihnen nur noch ein Passwort klauen muss.

Oder:

Speichern Sie doch einfach alle Passwörter im Browser, im Browser des Handy, im Browser des Tablett und was weiß ich nicht wo. Damit jedermann der Zugriff auf Ihr Gerät hat, auch Zugriff auf alle ihre Passwörter hat. Und damit Sie immer genau an dem Gerät gerade sind, an dem das Passwort nicht gespeichert ist, dass Sie genau JETZT brauchen.

Gibt es da keine bessere Lösung?

Mir schwebt sowas vor wie: Anmeldenamen eingeben und via Handy einen einmal nutzbaren Code empfangen. Einige Dienste bieten das heute zusätzlich, was noch nerviger ist: Ich gebe Namen UND Passwort ein und bekomme DANN eine Pin zugesendet. Kann man das nicht vereinfachen?

Natürlich ist das Risiko dann der Verlust des Handy. Auf der anderen Seite sind (vor allem die Eierphones) bei Verlust relativ gut geschützt und zum anderen stehe ich nicht auf und lasse mein Handy liegen – weil es ohnehin jede Menge sensible Daten enthält.

Oder vielleicht gibt es noch eine andere Möglichkeit, von der ich keine Ahnung habe.

Aber Passwörter können doch 2017 nicht der Weisheit Schluß sein?

Kategorientechnik Tags:

Probleme bei der Synchronisation von Musik auf Apple-Geräte

4. November 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Manchmal glaub ich ja ich spinne.

Folgendes Phänomen:

Wenn ich mein iPhone oder iPad synchronisiere, funktioniert das Backup problemlos. Will ich aber aus einem Backup eines der Geräte wieder herstellen oder lösche ich eine Playlist und will die wieder auf das Gerät übertragen, bricht die Synchronisation gelegentlich ab.

Also völlig unplanbar: Mal gehen 100 Lieder über das Kabel oder WLAN, mal nur eines. Fehlermeldung ist immer, dass das iPhone nicht synchronisiert werden konnte.

Ich habe so ziemlich alles getestet:

  • Als erstes ein anderes (originales) Kabel. Same Trouble.
  • Dann alle anderen nicht relevanten USB-Geräte ausgestöpselt. Das habe ich gemacht, weil beim Abbruch des Sync mein Canon-Scanner immer initialisiert wurde. Das macht zwar keinen Sinn, aber wer weiß. Keine Änderung
  • Synchronisation nur via WLAN. Vielleicht ist ja mein USB kaputt. Same Trouble.
  • Gerät zurücksetzen und komplett neu einrichten: immer noch.

Nachdem ich dachte, frag mal das Internet, war ich auch nicht schlauer. Das Problem ist wohl bekannt, Lösungen aber hat keiner. Oder doch, einer. Denn ein Foren-Beitrag aus 2010(!) brachte die Lösung:

Alle Musik, die ich übertragen will, markieren, und dann einen beliebigen ID3-Tag verändern. Ich hab in das „Comment“-Feld einfach einen Punkt „.“ eingefügt. Und siehe da, es geht. Zwei Dinge sind jetzt an dem Phänomen interessant:

  1. Es besteht seit mindestens 2010 und scheint Apple nicht zu stören
  2. Es deutet darauf hin, dass entweder iTunes oder das Gerät selbst glaubt, dass bestimmte Lieder schon auf dem Gerät wären und nicht aktualisiert werden müssen. Offensichtlich werden die Datenbanken für Updates nicht synchron gehalten. Warum zum Henker allerdings bei jeder Synchronosation der Abbruch an anderer Stelle erfolgt, erschließt sich mir auch nicht.

Aber falls mal jemand von Euch Probleme hat, Musik mit Apple-Geräten zu synchronisieren: Versucht es mit dem ID3-Tag.

Kategorientechnik Tags:

Ein Terroranschlag in den USA. Und niemand hört davon.

12. Oktober 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ich habe gerade das Buch „American War“ gelesen und daran musste ich denken, als ich folgenden Artikel las:

The man authorities say left an explosive device at Asheville Regional Airport on Friday morning that contained ammonium nitrate and fuel oil said he was preparing to „fight a war on U.S. soil,“ according to a criminal complaint filed in federal court.

Öh wie jetzt?

Gut, dass die Bombe vor der Explosion gefunden wurde. Und interessant, dass der vermutliche Täter auch gar keine Probleme hat zuzugeben, dass er einen „Krieg auf US-Boden“ führen wollte.

Und eigentlich sollte man jetzt erwarten, dass wieder alle frei drehen. Müsste nicht Trump drüber Twittern? Irgendwer schärfere Gesetze fordern? Der Untergang des Abendlandes beschworen werden? Stellt sich raus: Nein.

Allerdings hat „The Intercept“ eine interessante und durchaus plausible Idee warum das nicht so ist:

The story didn’t go viral and Trump didn’t tweet about it because the bomb was not placed by an immigrant, or a Muslim, or a Mexican. It was placed there by a good ol’ white man, Michael Christopher Estes. Unlike the Las Vegas shooter, Stephen Paddock, whose motive is still hard to discern, Estes wanted to be very clear that his ultimate goal was to accelerate a war on American soil.

Und genau das solltet Ihr auch hier im Auge behalten: der NSU konnte nur deswegen 10 Jahre mordend durch Deutschland ziehen, weil niemand auf die Idee kam, die Mordserie zu verbinden und als (Rechts-)Terrorismus zu markieren. Statt dessen machen wir uns in die Hose vor vermeintlichen islamistischen Schläfern und gehen steil auf jeden Bericht der andeutet, es könnte ein Ausländer eine Gefahr sein.

Dabei sind die Gefahren aus der Mitte der Gesellschaft heraus viel wahrscheinlicher und oft auch realer. Wir erlauben uns nur, dass unsere Aufmerksamkeit immer in die Richtung gelenkt wird, die gerade opportun oder „hip“ ist.

Kategorien1984, politik Tags:

Und das poste ich jetzt auf Facebook *irres kichern*

9. Oktober 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kategorienfilm, unsinn Tags:

IT

2. Oktober 2017 1 Kommentar
No Gravatar

Am Sonntag hatte ich die Gelegenheit, „IT“ in OV in Duisburg zu sehen. Dafür habe ich sogar eine Cache-Tour vorzeitig beendet 😉

Es war eines der ersten Bücher, die ich von Stephen King gelesen habe und es war grauenvoll…. gut. Ich habe es verschlungen, denn die Geschichte um die Loser/Lover war absolut beeindruckend.

Die Neuverfilmung lehnt stark am Vorgänger von 1990 an und erlaubt sich. Das ist erst mal nicht schlecht. Allerdings konnte der originale Film mich nicht vom Hocker hauen, weil einfach zu viel aus dem Buch fehlte. Dafür war die Spannung sehr subtil und prägend.

Das ist auch der größte Unterschied zum neuen Film: Während der IT im ersten Film nur sehr sparsam eingesetzt wurde, ist er im neuen Film quasi omnipotent. Und wo man früher auf subtilen Horror gesetzt hat, setzt man heute auf CGI und teilweise auch Splatter-Momente.

Das Problem dabei ist, dass die immer wieder auftauchenden Horrorgestalten – so genial sie auch animiert sind – schnell an Reiz verlieren. Dass der neue IT trotzdem ein guter Film ist, liegt an etwas anderem:

Er ist als erster Teil konzipiert und dreht sich nur um den Clubder Loser/Lover und wie sie sich treffen. Das ist richtig schön und mit ausreichender Zeit erzählt, so dass man auch als außenstehender und nicht lesender Mensch ein Gefühl für die Welt bekommt, die King hier geschaffen hat.

Das dabei das wahre Wesen von IT etwas zu kurz kommt, ist fast schon Nebensache, denn der Boss-Fight am Ende ist trotzdem spannend zu sehen. Und das Ende macht auch Lust auf den zweiten Teil.

Insgesamt also ein Film, den man durchaus gucken kann – auch wenn man das Buch gelesen hat. Und das macht ihn schon zu was besonderem. Man sollte den Film aber nicht gucken, wenn man keine Splatter-Szenen mag. Das eine oder andere abgerissene Gliedmaß inklusive.

Übrigens: Ich finde den Film wirklich gut besetzt – ganz ohne Stars  können die Jungs und Mädchen sich auf der Leinwand entfalten und ich finde, dass die Auswahl der Charaktere wirklich nah an die Vorstellungen kommt, die man sich nach dem Buch macht.

Kategorienfilm, Kino Tags:

Kingsman 2

24. September 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ende März 2015 lief im Kino Kingsman – und der war ausgesprochen gut und sehenswert. Also kam natürlich Kingsman 2 auch auf die Liste für dieses Jahr.

Ich hatte mir im Vorfeld ein paar Gedanken gemacht. Vor allem die „Veramikanisierung“, die man schon sehr schön im Trailer sieht, machte mich nervös. Denn erinnert Ihr Euch noch an Transporter? Der war cool. Aber erinnert Ihr Euch noch an Transporter 2? Nein? Eben, das war die veramikanisierte Fortsetzung, die so unsagbar schlecht war, dass man sie sofort vergaß.

Und Kingsman 2?

Um es kurz zu machen: Meine Befürchtungen waren berechtigt. Und wenn man von sehr wenigen humorigen Stellen  absieht, ist Kingsman 2 ein grottenschlechter Film geworden. In dem schon die Handlung so durchgeknallt gaga ist, dass selbst ein Elton John im Federkostüm sie nicht zu retten mag. Von den teilweise absurd schlechten schauspielerischen Leistungen der Darsteller mal ganz abgesehen.

Auf der anderen Seite erobert Kingsman einen Top-Platz. Auf der Liste der schlechtesten Filme 2017.

Mögen kann man den nur, wenn man auf billige Flachwitze und die eine „erotische“ Szene steht. Ansonsten ist das Geld für die Karte besser in den Dönerladen VOR dem Kino investiert, als IM Kino.

Kategorienfilm, Kino Tags:

Wie geil ist das denn?

17. September 2017 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kategorienwahlkampf Tags:

Social Bots der AFD

31. August 2017 1 Kommentar
No Gravatar

Wenig überraschend setzt die AFD im Wahlkampf auf das Internet und hier auf „Social Bots“. Ich habe mir erlaubt, mal ein paar Honeypots zu basteln, mit denen ich meine Theorie, dass es diese AFD-Bots gibt, zu belegen versuche.

Und siehe da, man muss nicht lange warten. Was allerdings erstaunt ist, dass die AFD sich dümmer anstellt, als ich vermutet habe. Denn die Social Bots suchen natürlich nach Beiträgen anderer Parteien und bevorzugen gut kommentierbare Blogs, wie solche mit WordPress und ohne Captcha.

In solchen Blogs und unter solchen Beiträgen tauchen dann Kommentare auf, die formal „richtig“ scheinen.

Gemeinsamkeiten sind:

  • Es wird immer ein Vorname genannt,
  • die Mail-Adresse ist immer VornameNachname@bekannterFreemailer.de und
  • die Stimme wird immer der AFD gegeben.

Sieht man mal von dem leicht durchschaubaren Muster ab, gibt es aber noch was viel amüsanteres.

Was?

Na guckt Euch nur mal 3 der Kommentare an und sagt mir, was Euch auffällt 😉

Viel auffälliger geht es doch wirklich nicht, oder?

 

(Ich habe übrigens den Eindruck, dass wir hier von menschlichen Bots sprechen. Nicht von Software.)

 

Kategorientechnik, wahlkampf Tags: