Bezahlen mit dem Handy – Mobiles Bezahlen der Sparkasse

Bezahlen mit dem Handy – Mobiles Bezahlen der Sparkasse

Vor ein paar Tagen habe ich hier auf hohem Niveau über die IT der Sparkasse gejammert. Und siehe da, es wird nicht anders 😉

Pünktlich zum 01.08. startete die Sparkasse das „Mobile Bezahlen“. Natürlich mit einer eigenen App, womit ich inzwischen 4(!) Sparkassen-Apps auf meinem Handy habe. Aber sei es drum: Ich bin ein Nerd, und ein Nerd will spielen. Derzeit dürfen übrigens nur Androiden mitmachen.

Erfreut war ich, dass meine Sparkasse direkt von Anfang an dabei war. So konnte ich nämlich am 01.08. direkt meine Hotelrechnung mit dem Handy bezahlen. Das war schon ein bisschen aufregend, weil es beim ersten Versuch natürlich nicht geklappt hat. Beim  Zweiten dann schon. Ebenfalls geklappt hat es beim Tanken (Betrag mit Pin), bei Sanifair (Betrag ohne Pin) und heute morgen selbst beim Bäcker.

Die App ist idiotensicher, was die Einrichtung und das Hinterlegen von Karten angeht. EC-Karten und Kreditkarten gehen, derzeit aber wohl nur Mastercard und grundsätzlich nur Karten der Sparkasse. Was die App nicht kann ist, mich mit meiner Garmin-Uhr bezahlen lassen.

Was der App ärgerlicher Weise fehlt ist eine Zahlungshistorie. Bis die Buchungen in der Sparkassen-Banking-App auftauchen, vergehen ein paar Tage. Wenn man aber einen Überblick über die letzten Zahlungen haben möchte, sollte das direkt in der App möglich sein – finde ich.

Fazit:

Für den Anfang nicht schlecht, aber noch verbesserbar. Und das es inzwischen 4 Apps sind, macht die Sache fast unerträglich.

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2 Gedanken zu „Bezahlen mit dem Handy – Mobiles Bezahlen der Sparkasse

  1. Die NiSpa ist eine sehr konservative Bank. Dies ist hinsichtlich ihres Investmentengagements durchaus sinnvoll (was passiert, wenn Provinzbanken Geschäfte „like a global player“ tätigen ist hinreichend dokumentiert). Allerdings fehlt den Sparkassen mittelfristig eine Vision. Wenn die Sparkasse etwas releast, dann eine Kopie von bereits existierenden Systemen. Auf meine Frage, was denn zum beispielsweise Paydirekt von Paypal unterscheidet, wenn man den Datenschutz ausklammert, konnte mir Hr. Häfemeier keine Antwort geben. Die Sparkassen sind unverzichtbar für die Region, aber wenn hier nicht langsam ein innovativeres Denken einsetzt, wird es keine rosige Zukunft!

    1. Die Diskussion zu Paypal / Paydirekt hatte ich auch schon. Auch Kwitt halte ich für einen Rohrkrepierer. Tatsächlich stimme ich Dir daher voll zu: Was nutzt Paydirekt, wenn es nur mit deutschem Girokonto und bei deutschen Händlern geht? Was nutzt Kwitt, wenn es auf wenige Euro beschränkt ist und auch wieder ein Girokonto erfordert? Was soll ich mit 4 Apps einer einzigen Bank. Die Banken in Deutschland sind allgemein nicht sehr entwicklungsfähig, so scheint es. Und Fintechs… nun ja.

      Ich mag, wie ich in dem anderen Beitrag dargelegt habe, die Sparkassen. Aber Du hast Recht: Ohne Mut sehe ich ernsthafte Probleme. Weil der Markt nicht darauf wartet, dass die Sparkassen allen hinterherlaufen. Schön wäre, wenn sie mal Vorreiter wären.

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