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Kategorie: Computer

New Watch Day: Garmin Fenix 7x

New Watch Day: Garmin Fenix 7x

Anfang 2017 habe ich relativ viel Geld für eine neue Uhr ausgegeben: Eine Garmin Fenix 5x Saphir (hinter dem Link gibt es nur noch die Nicht-Saphir-Version). Und ich war sofort völlig begeistert – die Uhr wurde mein täglicher (und nächtlicher) Begleiter. Was mich so fasziniert hat war, was Garmin alles in das kleine Gehäuse bekommen hat – inklusive Karten.

Gut, auf Grund der 5-Tasten-Bedienung waren die Karten eher ein Krampf, in Verbindung mit Drittanbietern wie Komoot aber teilweise echt hilfreich. Auch die Idee, von vornherein einen App-Store für Drittanbieter zu integrieren, war nicht die blödeste: Du möchtest Laufen lernen? Lad Dir eine App. Du möchtest andere Ziffernblätter? Lad sie Dir runter. Die Community war ziemlich gut.

Was mich aber total begeisterte war, dass ich die Uhr wirklich gebrauchen konnte: Schwimmen im See oder Schwimmbad, Laufen, Wandern, Joggen, Rennrad, Mountainbike, Rafting, Klettern, nichts wo sie mich im Stich gelassen hätte. Und die Akkulaufzeit? Gut 2 Wochen – ich musste immer über die „ich muss meine Uhr laden“-Fraktion der Apple-Watch-User lachen. Ich wusste teilweise gar nicht wo mein Ladekabel lag 🙂

Dazu kam, dass ich mit der Tastenbedienung vs. Touchscreen schon immer bessere Erfahrungen gemacht hatte. Auch bei meinen anderen Garmin-Geräten, lege ich Wert auf Tasten. Wobei das mit den anderen Geräten so eine Sache war: Der Fenix 5x fehlen Funktionen zum Geocachen, weswegen ich hier mein GPSMap 66t nutze. Auch für die Navigation ist das GPSMap besser geeignet. Das bedeutet aber nicht, dass die Fenix 5x nicht trotzdem fast alles konnte – in vielen Fällen konnte ich also das GPSMap liegen lassen. Und beim Biken? Natürlich ist für die Karte und die Lesbarkeit mein EDGE 820 besser für unterwegs. Ich brauchte es aber z. B. nicht mit Urlaub zu nehmen und an Leihbikes die Halterung anschrauben: Die Fenix kann die gleichen Sensoren (Trittfrequenz, Herzfrequenz, Geschwindigkeit….) auslesen und braucht am Arm keine Rad-Halterung.

Kurzum: Bis auf Spezialfunktionen löste die Fenix 5x alle anderen Garmin-Geräte mehr oder weniger ab. Vor allem, weil ich sie ja eh immer dabei hatte.

Hatte sie Schwächen?

Ja, vor allem 2: Beim Klettersteig-Gehen in engen Schluchten oder der DAV-Anlage in Duisburg war GPS nicht zu gebrauchen. Und das Bahnenschwimmen im Schwimmbad sorgte je nach Software-Version für mehr oder weniger falschen Ergebnissen.  Beides allerdings extrem schwierig zu messen und kein wirklicher Vorwurf, den man der Uhr machen könnte.

Das ich die Saphirglas-Version genommen hatte, lag an Garmin: Dort hatte man mir „versprochen“, dass die Fenix 5x Saphir praktisch unzerstörbar sei. Und nach 5 Jahren wenig zarten Handhabens muss ich sagen: Die Uhr hat alles überlebt und das Glas nicht einen einzigen Kratzer – ohne jede Form von Schutzfolie. Und Gelegenheiten zu Kratzern gab es zu Hauf. Was man der Uhr heute auch ansieht:

Nach der 5X kam die 5x Plus. Größte Änderung war sicherlich „Garmin Pay“, also Zahlen mit der Uhr, das mich nicht interessierte. So blieb ich der 5x treu. Dann kam die Fenix 6x mit einer bahnbrechenden Neuigkeit: Solar. Das fand ich einen geilen Move, denn wenn man viel draußen ist, kriegt man viel Sonne. Die zu nutzen um die Akkulaufzeit zu verlängern, fand ich genial. Aber Garmin machte einen Fehler:

Ich konnte entweder die Solar-Version kaufen. Oder die Saphir-Version. Beides zusammen ging nicht. Damit war die Fenix 6x für mich auch keine Alternative. Und warum auch – selbst nach 5 Jahren kann ich kaum einen nachlassenden Akku vermelden, die Software ist (Garmin-Typisch) über die Jahre auf einen Stand gereift, der gut funktioniert.

Tja… und dann kam 2022. Und eine Mail von Garmin: Die Fenix 7x ist da. Und als würde man bei Garmin endlich auf mich hören, kann man sie als Titan-Version mit Solar und Saphir bestellen. Und ja, ich habe sie bestellt.

Die Neue ist im Umfang deutlich gewachsen, dafür in der Dicke geschrumpft. Letzteres ist eine gute Nachricht, weil ich gelegentlich das Problem hatte, dass die 5x nicht unter die Manschette meines Hemdes gepasst hat. Sie wirkt auch deutlich leichter, wobei ich das nicht nachgemessen habe. Auf jeden Fall ist sie sehr „gefällig“:

 

Neben dem Solar kommen in paar neue Neuerungen dazu. Für mich spannend (keine Ahnung ob die 6 das schon hatte) ist die Möglichkeit, Musik direkt auf der Uhr zu speichern und sie mit meinen Bluetooth-Kopfhörern zu verbinden. Ich kann also ohne Handy aber mit Musik zum Sport. Dann gibt es natürlich wieder besseres GPS, wobei ich bei dem neuen Multiband-Empfänger wirklich mal gespannt bin, wenn es in den Klettersteig geht.

Was die Akku-Laufzeit angeht, sag ich mal „geht so“ 😉

Screenshot von https://www.golem.de/news/sportuhr-im-hands-on-garmin-fenix-7-mit-touchscreen-und-saphirglas-solarstrom-2201-162466.html am 03.02.22
Screenshot von https://www.golem.de/news/sportuhr-im-hands-on-garmin-fenix-7-mit-touchscreen-und-saphirglas-solarstrom-2201-162466.html am 03.02.22

Ohne GPS mit ausreichend Licht ist die Uhr angeblich in der Lage, deutlich über 1 Jahr ohne Nachladen auszukommen. In meinem „Use-Case“ rechne ich mit 1x Aufladen alle 3 bis 4 Wochen. Mehr wird es wohl nicht brauchen.

Neu ist übrigens, dass auch die Saphirglas-Version jetzt einen Touchscreen hat. Erwähnte ich, dass ich Touchscreen nicht mag? Hier hat Garmin mich allerdings auf seine Seite gezogen: Die weiter oben erwähnte Karte ist nämlich jetzt Bedienbar. Während Garmin bei der 5x einen ziemlichen Krampf zum Zoomen, Verschieben und Markieren mit den Tasten einbauen musste, kann ich jetzt einfach über die Karte „swipen“. Und der neue Prozessor ist schnell genug, sie mehr oder weniger flüssig nachzuführen. Davon ab kann ich dann den Touchscreen per Tastendruck systemweit abschalten, so dass in allen anderen Fällen die Bedienung wie gewohnt über die 5 Tasten erfolgt. Bei Sport-Apps deaktiviert die Uhr im Standard eh den Touchscreen, sofern man das nicht umstellt. Hey, plötzlich mag ich das 😀

Und dann gibt es noch die Taschenlampe.

Die was?

Die Taschenlampe 😀

Um das zu verstehen, sind zwei Dinge vielleicht interessant zu wissen:

1. Das Display der Fenix war beleuchtet eh so hell, dass ich sie in ungewohnter Umgebung, z. B. auf Hütten, Nachts einfach genutzt habe um mich zu orientieren.

2. Jedes Handy hat eine Taschenlampe, mein GPSMap hat eine, warum also nicht meine Uhr?

Natürlich kann man jetzt sagen Why, Garmin, why! Bis man auf eine interessante Funktion stößt: Das Pendel!

Die Uhr lässt beim Laufen die weißen LED’s aufblinken, wenn der Arm nach vorne pendelt und die Rote (erwähnte ich, dass die Taschenlampe auch eine rote… egal) blinkt, wenn der Arm nach hinten pendelt. Was sich erst mal völlig gaga anhört, ist eine nützliche Funktion um die Sicherheit zu erhöhen: Wenn ich im Dunkeln Laufen gehe, hat meine Stirnlampe hinten auch eine rote LED-Leuchte, damit ich von beiden Seiten gut zu sehen bin. Hätte ich das nicht oder wäre ich ohne unterwegs, könnte ich zumindest rudimentär meine Sichtbarkeit mit dem Pendel erhöhen. Braucht man das? Nein. Ist es ein witziges Gimmick? Ja.

Alles in allem finde ich die Fenix 7x Saphir Solar eine gelungene Weiterentwicklung im Vergleich zur Fenix 5x. Beim Laufen und Radfahren werde ich von dem neuen Multiband-GPS wohl nicht viel merken, beim Klettern bin ich gespannt. Auch wie sich die Uhr im Schwimmbad schlagen wird, ist eine spannende Frage. Darüber hinaus hoffe ich, dass sie genauso robust ist, wie die 5x und mich die nächsten… sagen wir 5 Jahre genauso zuverlässig auf meinen Abenteuern begleiten wird.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch ein bisschen mit der Uhr spielen 😀

Und für Die unter Euch, die gerne mehr über die Sportfunktionen wissen wollen: Klick!

Der Geist in meinem Netzwerk…

Der Geist in meinem Netzwerk…

Ok.

Ich würde mich durchaus als Nerd beschreiben und darüber hinaus als IT’ler. Ich schraube an Rechnern und Netzen, seit ich sie kenne und würde sagen, es gibt wenig, dass mich überrascht. Ich verstehe nicht alles auf Anhieb, aber echte Überraschungen sind selten. Jetzt habe ich eine und kann sie nur mit Spuk erklären 😉

An meinem kleinen Technikschrank war folgende Struktur:

FritzBox als Router und Switch. An der FritzBox: 1 PC mit Kabel, 1 NAS mit 2 Kabeln.

Das wurde jetzt „aufgebohrt“, weil ein zweites NAS dazu kam und ich eh die Idee hatte, dass der Switch in der FritzBox manchmal an seine Grenzen kam, vor allem da zwischenzeitlich 20-30 weitere Devices per WLAN angemeldet sind.

Neue Struktur:

FritzBox als Router, per Kabel mit einem Switch von Zyxel verbunden. An dem zwei NAS mit jeweils 2 Kabeln und der PC mit einem Kabel. Also 5 „Eingänge“ + 1 „Uplink“.

Alles gut, Netz rennt besser als je zuvor. Bis auf eine winzige Kleinigkeit:

War ich es bisher gewohnt, dass Abends, wenn alle Menschen hier auf der Straße streamen, das Netz ab und an weg ist, passiert das jetzt immer ein Mal morgens. Scheinbar zufällig. Dachte ich. Denn es ist nicht zufällig:

Starte ich den Rechner und  beginnt der Windows zu booten, verliert die FritzBox die DSL-Synchronisation.

What. The. Fuck?

Ein anderer Port am Switch für den Rechner löste das Problem nicht. Was es dagegen löste war, den Rechner in die FritzBox zu stecken. Was ja die Idee konterkariert, großen Netzwerktraffic an genau der vorbei zu schleusen.

Aber kann mir mal bitte jemand erklären, warum der Boot-Prozess von Windows das DSL-Signal aus dem Tritt bringt, wenn der Rechner im Switch ist und nicht in der FritzBox? Denn ich habe auch das Ethernet-Kabel vom Rechner zum Switch ausgetauscht und hatte das im Verdacht. Das scheidet aber ja aus, weil es offensichtlich nicht die Nähe des Ethernet-Kabels zum DSL-Kabel ist: Das liegt genau so nah oder fern, wenn ich den Rechner direkt in die FritzBox einstöpsel, als wenn ich den Switch benutze.

Der Einschaltzustand der NAS spielt übrigens keine Rolle. Das Phänomen tritt unabhängig davon auf, ob die an oder aus sind.

Bleibt als Erklärung nur Spuk, oder?

Mal kurz was kaufen – Stefan-Edition

Mal kurz was kaufen – Stefan-Edition

Mein NAS (eine Art externe Festplatte, nur nicht per USB angeschlossen, sondern über Netzwerk) ist praktisch voll. Das passt ganz gut, weil ich ohnehin auf zwei getrennte Geräte für Multimedia-Inhalte und Backups umsteigen wollte. Und es trifft sich noch besser, dass ein begehrtes Gerät gerade im Sonderangebot bei einem Händler zu haben war.

Also gekauft.

Das Problem: Die Geräte werden beide jeweils über 2 Netzwerkkabel an der Fritz-Box angeschlossen. Die hat aber nur 4 Ports und mein Computer wäre das fünfte Kabel. Das geht also nicht.

Also einen Switch gekauft. Worauf achte ich Genie natürlich nicht? Ob der Switch denn auch Ports bündeln kann – für die Nicht-Nerds: Zwei Netzwerkkabel bedeuten zwei Netzwerkanschlüsse mit eigenen Adressen, es sei denn, das Gerät kann zwei zu einem Anschluss bündeln. Also einen anderen Switch gekauft.

Damit die Sachen endlich nicht mehr so lieblos in der Ecke stehen, ein kleines Regal für Router, NAS-Geräte, USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) gesucht und gefunden.

Jetzt steht alles toll nah bei einander. Was hab ich natürlich nicht? Kurze Netzwerkkabel um die Geräte ordentlich zu verbinden. Also habe ich neue Netzwerkkabel besorgt.

Schick. Alles gut. Alles fein.

Äh….

Das Netzwerkkabel von meinem Computer ist mit 3 Meter genau 50cm zu kurz um an den neuen Switch zu passen. Das nächst verfügbare Kabel in meinem Schrank ist aber 10 Meter lang. Also noch mal los, noch ein Kabel kaufen.

Was lernen wir daraus?

Nicht nur macht jeder Gang schlank, man unterhält auch seine Händler ganz wunderbar, wenn man wie ich alles so perfekt im voraus plant und berechnet 😀

Corona & Shopping

Corona & Shopping

Corona hat viel in der Welt geändert. Homeoffice z. B. ist stark im Wachstum, die Paketdienste wissen nicht mehr wohin mit all den Paketen und überhaupt. Nur eine Sache hat mich irgendwie irritiert: Die Sache mit dem Einkaufen. Und da ich gerade mit meinem Steuerberater gesprochen habe, schreibe ich das mal kurz nieder und frage: Wieso eigentlich nicht?

Einer der Punkte an denen ich viel mit Menschen in Kontakt komme, ist das Einkaufen im Super- oder Drogeriemarkt. Und ich frage mich, warum eigentlich?

Warum kann ich nicht per App einen Einkauf zusammen klicken, vorfahren, die Waren in den Kofferraum geladen bekommen und wieder weg fahren?

Nehmt mal einen Supermarkt mit Parkplatz. Stellt Euch vor, Ihr hättet eine App, die Euch erlaubt den ganzen Einkauf zusammen zu klicken und zu bezahlen. Dann fahrt ihr auf die „Drive-In-Spur“ und bekommt die Ware ins Auto geladen. Wann Ihr kommt, kann die App dem Händler mitteilen. GPS sei dank, kann ziemlich genau berechnet werden, wann Ihr da seid. Die Interaktion mit anderen Menschen ist auf ein Minimum reduziert und überlegt Euch nur mal die Zeit, die Ihr spart.

Und wie mit dem Homeoffice gilt: Es wird immer Menschen geben, die in den Supermarkt müssen und wollen. Wie es immer Menschen gibt, die zur Arbeit müssen. Aber all die, die nicht müssen, stehen nicht mehr in der Schlange an der Kasse vor ihnen oder halt im Stau. Das ist also nicht das Ende der Supermärkte, sondern eine Corona-Ergänzung.

Das das ganze logischer Weise auch mit dem Lastenfahrrad funktioniert, braucht eigentlich keine eigene Erwähnung, oder? Nur das der Kofferraum dann halt vorne ist 🙂

(Wetten es wird nicht Edeka oder so sein, sondern ein Konzern wie Amazon, der als erstes sowas anbietet?)

 

Ärger mit der die das Fritz-Box: Kein WLAN an der Fritz!Box 7490

Ärger mit der die das Fritz-Box: Kein WLAN an der Fritz!Box 7490

Manche Dinge können einen ja echt wahnsinnig machen. An meinem DSL-Anschluss werkelt(e) eine AVM Fritz!Box 7560 und die fiel mir in den letzten Tagen durch häufige Verbindungsabbrüche und lange Re-Connect-Zeiten auf. Um auszuschließen, dass es die Box ist und nicht mein Anschluss, wollte ich eine Alternative testen und habe ein Backup in eine Fritz!Box 7490 eingespielt, alles verkabelt und dachte, so muss es gehen.

Doof nur, dass das WLAN nicht funktionieren wollte. Die LED blinkte fröhlich vor sich hin, kein Gerät bekam eine Verbindung und im Web-Interface gab es natürlich keine Fehlermeldung. Und egal, was ich versuchte: Es blieb dabei: Kein WLAN.

Auch ein Zurücksetzen der Box half nicht. Egal was ich tat: Das WLAN blieb stumm.

Nachdem ich alle Möglichkeiten ausgeschlossen hatte, blieb nur eine übrig. Die war völlig absurd, aber wenn alle logischen Fehlerquellen nicht schuld sind, ist es vielleicht die unlogische?

Und Richtig: Nachdem ich im Keller den seit gefühlt 100 Jahren werkelnen Fritz!WLAN Repeater 310 ausgestöpselt hatte, hatten auf ein Mal alle anderen Geräte WLAN.

Ich fasse es nicht. Keines meiner Garmin-Devices, Apple-Dinger, HP-Gadgets oder Samsung Flimmerkisten war schuld daran, dass ich mit der Fritz!Box kein WLAN bekam. Sondern ausgerechnet der vom gleichen Hersteller stammende WLAN-Repeater war / ist inkompatibel. Natürlich alle mit der aktuellsten Firmware.

Das kann doch wohl alles nicht wahr sein.

Warum ich das hier Schreibe: Damit andere in vergleichbarer Situation bei Google schnell eine Lösung finden, falls sie mal Probleme mit dem WLAN haben. Vielleicht ist es einfach der Repeater 🙂

(Meine 7560 ist übrigens nicht kaputt. Funktioniert aber als Repeater auch an der 7490…. AVM, da bin ich  bessere gewohnt 🙂

Die Schuldige. Der Schuldige. Das Schuldige.
Die Schuldige. Der Schuldige. Das Schuldige.
Brexit: EU, please explain

Brexit: EU, please explain

Ich bin irritiert.

Die EU hat den Brexit-Vertrag veröffentlicht. Und der stimmt mich nicht zuversichtlich. Denn auf Seite 931 wird geschrieben:

5.4. Protocols and Standards to be used for encryption mechanism: s/MIME and related packages

(…)

the encryption algorithm AES (Advanced Encryption Standard) with 256 bit key length and
RSA with 1024 bit key length shall be applied for symmetric and asymmetric encryption
respectively,
the hash algorithm SHA-1 shall be applied.

s/MIME functionality is built into the vast majority of modern e-mail software packages including
Outlook, Mozilla Mail as well as Netscape Communicator 4.x and inter-operates among all major email software packages.

 

Äh whut?

Ich kann jetzt nicht sagen, dass das mein Vertrauen in den Rest des Dokuments stärkt. Aber was weiß ich schon 😀

 

Mysterium Software :-)

Mysterium Software :-)

Ich benutze seit vielen Jahren den Finanzmanager von Lexware, ehemals „Quicken“.  Das ist ein Programm, das hier im Grunde mehrfach täglich genutzt wird, wenn ich am PC bin.

Vor einiger Zeit, auf jeden Fall noch mit der Version 2020, wenn nicht sogar 2019 (aktuell: 2021) fiel mir auf, dass Starten und Beenden der Software ewig dauerte. Wobei das nicht ganz stimmt:

Die Anwendung startete schnell, nur die Zeit bis zum Anmeldefenster war sehr lang. Aber auch nicht immer, denn sofort nach dem Rechnerstart ging es wie immer. Wartete ich etwas, dauerte das Anmelden. Das Abmelden und Beenden dauerte merkwürdiger Weise auch.

Eine Suche mit Google, eine neue Installation, Troubleshooting mit Tipps aus dem Lexware-Forum, nichts half. Es schien eine unlösbare Situation. Ganz kurios wurde es, als ich Board, CPU und Speicher wechselte, Windows neu installierte und das Phänomen immer noch nicht weg war.

Und jetzt ist es gelöst.

„Schuld“ ist mein VPN-Client: Wenn ich mit einem VPN-Server verbunden bin, dauert der Start und das Beenden ewig. Bin ich nicht verbunden (der Client darf gestartet sein, halt nur ohne Connect) läuft alles wie es soll. Komischer Weise laufen aber alle Dienste von Lexware, also das Herunterladen von Updates, die Online-Funktionen des Programms etc. völlig unauffällig, wenn eine VPN-Verbindung besteht.

Nur der Start und das Beenden dauern halt.

Deswegen glaube ich auch nicht, dass tatsächlich Daten übertragen werden, die ein Problem mit dem VPN haben. Denn dann würde mehr nicht funktionieren.

Warum ich das hier niederschreibe? Damit Google das indiziert und wenn jemand mal danach sucht, warum der Finanzmanager zum Start mehrere Minuten braucht: Hier ist eine mögliche Lösung, es ist Dein VPN-Client 🙂

Liebe Firma Logitech: Macht Ihr das mit Absicht?

Liebe Firma Logitech: Macht Ihr das mit Absicht?

Es gibt Dinge, die mich ärgern. Die mich sogar richtig wütend machen. Dazu gehört zum Beispiel wenn es Technik gibt, die bekannte Mängel hat, die die Hersteller wohl nicht abstellen. Und wenn man dann – warum auch immer – den Kunden in eine „hilflose“ Lage bringt.

Jüngstes Beispiel: Meine Logitech Maus und Tastatur

Mein Schreibtisch ist relativ kabellos aufgebaut. Soweit das geht. Dazu gehören kabellose Ladegeräte für mein Handy und die Kopfhörer, eine Bluetooth-Soundbar und als „WLAN-Radio“ ein Echo Show.

Und das Werkzeug für die tägliche Arbeit ist eine Logitech MX800 Tastatur und eine Logitech M705 Maus. Beides ganz wunderbare Geräte. Eigentlich.

Denn gestern setzte die Tastatur zwischenzeitlich aus. Ein Ein- und Aus-stecken des Empfängers half nur kurzfristig. Ja richtig, ein Empfänger, weil Logitech einen eigenen „Unifying“-USB-Stick verwendet und nicht wie viele andere Geräte auch „normales“ Bluetooth.

Googelt man nach dem Problem stellt man fest: Der USB-Dongle (der ja nie bewegt wird) ist bekannt dafür, auszufallen. Genau wie bei mir. Das ist offensichtlich ein bekanntes Problem. Wie das passieren kann, ist mir schleierhaft.

Mir ist dann aufgefallen, dass ich noch einen zweiten Dongle habe. Und jetzt treffen verschiedene Dinge zusammen:

1. Das Pairing

Die Tastatur und Maus haben keinen Pairing-Knopf. Die Verbindung der Tastatur/Maus mit dem Empfänger kann man nur per spezieller Software herstellen. Zumindest in der Theorie. Denn versuche ich einen zweiten USB-Stick anzulernen, beschwert sich die Software, dass ich nicht zwei Sticks gleichzeitig verwenden kann. Ha ha.

Das bedeutet also, ich muss das Pairing zu dem alten Stick lösen und dann den Neuen verbinden. Das Problem ist, dass ich nach dem Lösen der Verbindung zwischen der Tastatur, Maus und dem Dongle ja keine Eingabegeräte habe um  die Software zu bedienen.

Jetzt könnte man hoffen, dass der alte Spruch „Reboot tut gut“ hilft. Aber…

2. Kein Booten ohne Tastatur

Das Problem ist, dass eine Festplattenverschlüsselung verwende. Um also den Rechner neu starten zu können und nach dem Start von Windows zu hoffen, dass die Software von Logitech klug genug ist, die neue Kombination von Dongle und Maus/Tastatur zu erkennen, müsste ich ein Passwort eingeben. Was ich mangels funktionierendem Dongle nicht kann. Ihr seht das Problem?

 

Was mich jetzt so ärgert:

Mit dem Verzicht auf Bluetooth und einen Hardware-Knopf zum Verbinden von Maus/Tastatur und USB-Dongle hat Logitech mich gezwungen, eine andere Tastatur und Maus zu kaufen, damit ich den Code für die Festplatte eingeben kann um dann in Windows mit der proprietären Software von Logitech den neuen Dongle mit der Maus und Tastatur zu verbinden.

Das ist, sieht man mal von den bekannten Sicherheitsproblemen der USB-Dongle von Logitech ab, maximal kundenunfreundlich. Und wird mit Sicherheit Folgen haben, wenn ich die nächsten Geräte kaufe. Denn neben der Qualität beim Schreiben (ich schreibe oft sehr lange Texte und brauche dafür eine sehr gute Tastatur) spielt für mich die Bedienbarkeit eine wichtige Rolle.

Und wenn ich jetzt nicht das Glück hätte, einen wirklich guten Computerladen um die Ecke zu haben, müsste ich jetzt schauen, wo ich eine Tastatur und Maus her bekomme. Kurzfristig, weil ich heute Abend noch eine Videokonferenz habe.

Das was mich dabei so wütend macht: Das ist maximal unnötig. Und bedeutet vermutlich in der Mehrzahl aller Fälle, dass die Leute nach dem Ausfall des USB-Sticks eine neue Tastatur und Maus kaufen. Weil sie entweder nicht wissen, dass es nur der Dongle ist – oder an dem Problem scheitern, einen Neuen zu verbinden.