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Kategorie: Digitales Leben

Nikon Z-FC – Follow Up

Nikon Z-FC – Follow Up

Vor ein paar Wochen hatte ich Euch erzählt, dass ich mir eine Nikon Z fc gekauft habe – recht spontan und wie man es dreht und wendet: Weil sie gut aussah 🙂

Nachdem ich sie jetzt ein paar Wochen mit mir rum geschleppt habe, wollte ich Euch mal ein Follow-Up gönnen. Inzwischen habe ich einige Bilder geschossen, ein paar Videos gedreht und die Kamera und ich sind uns durchaus näher gekommen.

Ich fange mal mit drei Punkten an, die mir im Laufe der Zeit als nicht so optimal aufgefallen sind:

  1. Der elektronische Sucher: Egal, wie gut die Mini-Displays werden, sie sind genau das: Mini-Displays und ich werde nie ein Freund davon. Ja, der elektronische Sucher (EVF) hat den Vorteil, dass ich eine “Belichtungsvorschau” bekommen kann, also einen Eindruck wie das Bild belichtet ist. Das geht bei optischen Suchern natürlich nicht. Dafür ist er immer noch langsamer als es meinem Auge gefallen würde und natürlich löst er gröber auf als ein echtes Bild am Auge. Versteht mich nicht falsch, der EVF ist klasse. Aber halt im Vergleich zu anderen. Nicht zum echten Bild. Plus, und das stört mich wirklich, die Wirkung von Polfiltern ist relativ schwer einzuschätzen.
  2. Das Handling: Erwartungsgemäß ist die Kamera zu klein für meine Hände, um sie länger und ruhig halten zu können. Das ist aber der Preis für das Design und den erwarteten Zweck einer “Reisekamera”. Sie ist mir witziger Weise auch fast zu leicht, vor allem, wenn sie an auf der Schulter hängt. Was witzig ist, weil ich sie ja leicht haben wollte.
  3. Das Bedienen: Die Bedienung gibt, wenn man Nikon kennt, keine Rätsel auf. Was aber toll gewesen wäre: Die Möglichkeit zumindest zwei Profile zu speichern, z. B. eines für Video und eines für Foto. Auf den ersten Blick “beisst” sich das mit der Philosophie des Drehen und Drücken. Auf den zweiten Blick ist die aber eh manchmal nur Show, z. B. weil man sowohl das Zeiten-Rad, als auch das ISO-Rad oft ohnehin nicht nutzt.

Bei den drei Punkten jammere ich aber auf sehr hohem Niveau und praktisch ausschließlich aus der Perspektive von jemandem, der eh mit allem Neuen so seine Schwierigkeiten hat. Aber kommen wir doch mal zu den positiven Elementen:

  • Die Bildqualität des Sensors ist auf DSLR-Niveau. Sowohl bei Fotos, als auch bei Videos. Die Farben sind kanckig, Haut stellt kein Problem dar und auch im Bereich hoher Iso-Werte ist die Kamera super konstant. Das macht sie gefährlich 😉 Weil man automatisch überlegt, ob man (ich) neben dem F-Mount-Arsenal an Objektiven auch noch (leichtere) Z-Mount-Linsen kauft. Und da gibt es einige 😀
  • Das silberne Kit-Objektiv ist sehr, sehr viel besser, als ich es erwartet habe. Der AF sitzt schnell, wenig Farbverfälschungen an den Säumen (chromatische Aberration) und sehr viel weniger stürzende Linien durch Verzerrungen als z. B. am iPhone. Natürlich kann es nicht mit den Festbrennweiten von Nikon fest halten. Es lässt mich aber meine uralte, tradierte Meinung über Zoom-, besonders über Kit-Zoom-Linsen hinterfragen. Das Objektiv ist eher mit einem 24-120 F4 als den alten 18-55 3,5-5,6 vergleichbar, was die Qualität der Bilder angeht. Wie viel davon die Bildoptimierung in der Kamera (computational imaging) verschuldet, weiß ich nicht – das Ergebnis zählt
  • Die Bedienung gibt jemanden, der Nikon kennt, absolut keine Geheimnisse auf. Man muss sich, wenn man wie ich von den DSLR kommt, ggf. an einige Neuerungen gewöhnen – das geht aber sehr schnell. So schnell, dass man einige Dinge plötzlich bei der D850 vermisst 😉
  • Die Akku-Laufzeit ist phänomenal. Ich hatte überlegt, direkt einen Zweitakku zu bestellen und das aus unerklärlichen Gründen vergessen. Stellt sich raus: Brauche ich nicht. Natürlich mache ich nicht, wie z. B. mit der D700 bei Sportevents mit ständig laufendem AF und Bildstabilisator hunderte Bilder, aber ich hätte z. B: erwartet das Video stärker reinhaut, wie es das z. B. bei der D850 macht.

Alles in allem liefert die Kamera mehr, als ich erwartet habe und sie ist zu einer ständigen Begleiterin geworden: Auf der Schulter, im Tankrucksack auf dem Motorrad, auf der Rückbank im Auto, in der Büro-Tasche im Zug: Ich bin selten ohne anzutreffen.

Damit erfüllt sie einen lang gehegten Wunsch einer “immer dabei”-Kamera, die ich nie hatte, weil ich mit den Suppenzoom-Objektiven und winzigen Chips in den modernen Kompaktkameras nicht zurecht kam. Und genau in die Lücke stößt sie bei mir rein.

Für Euch: Wenn Ihr qualitativ hochwertige Bilder mit einer für die Leistung überraschend preiswerten Kamera haben wollt, eine kleine und leichte Begleitung im Alltag, dann kann ich Euch die Nikon Z fc wirklich nur ans Herz legen.

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Dein Geld? Nein danke!

Dein Geld? Nein danke!

Vor einigen Tagen erst war ich wieder mal in eine Diskussion verstrickt, in der ich versucht habe zu verdeutlichen, dass Amazon eher Symptom als Ursache vieler Probleme ist. Wobei Amazon hier sinnbildlich als der Einkauf im Internet steht. Und ja, wir wissen alle, dass Amazon insbesondere im Umgang mit Mitarbeitern und Mitbewerbern ein ziemlich mieser Laden ist. Aber darum ging es nicht.

Es ging mir, wie so oft, darum, dass der Einzelhandel oftmals versäumt hat, sich auf wandelnde Lebenswirklichkeiten und Kundenbedürfnisse einzustellen. So bin ich z. B. der Klassiker, dem Läden die um 18 Uhr schließen, nicht helfen. Ich habe auch schon versucht, konstruktive Vorschläge zu machen, wie “Pick-up-Stores”*). Leider ist es manchmal alles nicht so einfach.

Und dann passieren so Dinge wie heute, die mich einfach ratlos machen. Ich war unterwegs und hatte noch im Kopf, dass ich eine neue Fahrradhose brauche. Da ich eh unterwegs war, dachte ich: Holste in einem Sportgeschäft, nicht im Internet. Und da gerade ein Fachhändler in der Nähe war, der zwar eine teure Marke vertritt – mir aber dennoch sympathisch ist, bin ich mal kurz hin.

Dem Verkäufer geschildert was ich möchte. “Ham wa nicht”. Ah okay. Kann passieren. Und jetzt kommt das “Amazon-Problem”, denn als Kunde erwarte ich jetzt, folgenden Satz zu hören: “Ich schreib mir mal Deine Nummer auf und ruf Dich an, wenn wir Hose X wieder da haben. Ggf. schicke ich Dir die dann auch”. Das hätte ich erwartet, weil der Laden mich als Kunden möchte und seine besondere Stellung aus dem Dienst am Kunden bezieht.

Gehört habe ich: “derzeit Lieferschwierigkeiten, können wir eh nur ein Mal im Jahr bestellen”. Das ist schon dreist. Zum einen war ich selber lange Jahre im Einzelhandel tätig und das es Dauerartikel gibt, die man nur ein Mal im Jahr bestellen kann, daran zweifel ich einfach mal. Zum anderen fehlte jede Bereitschaft, sich um mich als Kunden zu bemühen. Der sich schon auf den Weg zu mir gemacht hat. Der bereit war, den Aufpreis für ein gutes Ladenlokal und kompetente Beratung zu zahlen.

Und ja, natürlich gibt es keine Knappheit auf dem Markt. 2 Minuten später hatte ich für weniger Geld inklusive Nach-Hause-Lieferung den begehrten Artikel bestellt. Das Problem für den Händler vor Ort? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich jemals wieder dort versuche ein Kleidungsstück zu kaufen.

Das lässt mich wieder an die Amazon-Diskussion denken. Und es macht mich traurig. Denn wenn genügend Kunden bei dem Händler die gleiche Erfahrung machen wie ich, wird es den Händler absehbar nicht mehr geben. Es wird dann aber nicht heißen, dass der zu gemacht hat, weil er einfach an seinen Kunden vorbei gehandelt hat. Sondern es wird heißen:

“Wieder ein Opfer der ganzen Online-Geschäfte”.

 

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*) Meine Idee damals war, dass es an zentraler Stelle einen Laden gibt, den die Menschen nach der Arbeit anfahren. Und wo die Dinge liegen, die man online oder telefonisch beim lokalen Händler bestellt hat. Ich stoppe ein Mal und hole eine Einkaufstasche mit Lebensmitteln, das bestellte Buch, ein rezeptfreies Medikament und die Hemden aus der Reinigung ab. Das wär schön 🙂

Überhaupt wäre mehr Digital toll. Das gilt nicht nur für die Bestellung von Waren, sondern auch und besonders für die Bezahlung.

 

New Camera Day: Nikon Z fc

New Camera Day: Nikon Z fc

Ich kaufe heute kaum annähernd so viel Kamera-Equipment, wie früher. Zum einen, weil ich anders/weniger fotografiere, zum anderen weil ich selten einen “haben will”-Reflex verspüre. Das war früher ausgeprägter. Anyway, jetzt hatte ich einen tatsächlich unwiderstehlichen “haben will”-Reflex und musste mir sofort nach Verfügbarkeit eine Nikon Z cf kaufen. Die vermutlich meistdiskutierte (und das kontrovers) Nikon, die derzeit auf dem Markt ist.

Und heute kam sie endlich. Nach einer scheinbar ewig langen Wartezeit von 48h seit der Bestellung 😉

Was soll ich sagen: Sie ist absolut fantastisch geworden:

Aber was ist jetzt das besondere an der Nikon Z fc? Und warum wird sie so kontrovers diskutiert? Dazu muss ich ein bisschen ausholen. Und Euch erklären, was es mit dieser Kamera auf sich hat. Zunächst der “Hauptkritikpunkt” vieler Youtuber, die schon ein Hand-On veröffentlicht haben:

Rein technisch gesehen ist die Kamera eine Nikon Z50, die vor gut 2 Jahren erschien. Und in der heutigen Zeit scheint das seine so lange Zeit zu sein, dass man Technik, die schon zwei Jahre alt ist, praktisch nicht mehr kaufen, geschweige denn verwenden kann. Natürlich hat die Nikon Z fc einige Verbesserungen per Software, die die Z50 nicht / noch nicht / nicht mehr bekommt. Im Grunde aber, Sensor und Prozessor vor allem, sind sie halt technische Schwestern.

Der Witz ist, dass das völlig egal ist.

Ich habe zwei Brot- und Butter-Kameras, die ich praktisch immer nutze. Das eine ist eine Nikon D700 von 2009(!), das andere eine Nikon D850 aus 2020. Die D850 hat eine Auflösung von mehr als 45 Megapixeln – oh wow. Die D700 kommt mit 12 Megapixeln daher. Und jetzt ratet mal, welche Kamera mehr Fotos schießt? Richtig, die D700. Warum? Weil die Dateien deutlich kleiner sind und der gesamte Workflow (von der Speicherkarte auf den PC, laden in Lightroom, exportieren und im Web hochladen) unfassbar viel weniger Zeit braucht. Die D850 hat natürlich den Vorzug, wenn ich hinterher große Prints mit feinen Strukturen brauche und vor allem beim Video (was die D700 gar nicht kann). Na klar, die D850 hat weniger Rauschen in  höheren ISO, einen größeren Dynamikumfang und bla bla bla. Das einzige Problem: Ich sehe das. Unter anderem weil ich einen Monitor besitze, der das darstellen kann. Ihr? Auf Facebook, Youtube, Instragram, Flickr? Ich würde wetten, dass die meisten von Euch nicht erkennen könnten, ob das Bild mit der “state of the art” D850 oder ihrer Großmutter,  der D700 geschossen wurde.

Was ich zudem an Nikon liebe ist, dass alle meine Kameras alle Objektive verwenden können, die ich habe. Und einige davon sind so alt wie ich. Das gilt sogar für die kleine “Reisekamera” Nikon D90, die hier ebenfalls vorhanden ist. Die D90 ist die einzige “Crop-Kamera” in meinem Gepäck und eine kleine Schwester der D700. Sie macht auch 12 Megapixel, ist als APS-C-Kamera aber kleiner und leichter und (theoretisch) sind APS-C-Objektive auch kleiner und leichter. Die Unterschiede sind dann im Detail: In der D90 ist ein Akku, in der D700 gleich 3 (beide nutzen die gleichen Akkus), die D90 konnte damals als eine der ersten Spiegelreflexen sogar schon Video. Der schärfste Konkurrent der D90 ist aber seit einer Weile ganz wer anders: mein iPhone 12pro.  (APS-C beschreibt die Größe des Sensors in Anlehnung an das früher mal erhältliche APS-Filmformat. “Vollbild” bezieht sich auf die damals erhältlichen “Kleinbildfilme”. Wikipedia hat da was zu.)

Das iPhone hat bei mir die DSLR als Reisekamera abgelöst. Es kommt ja ebenfalls mit 12 Megapixeln daher (wusstet Ihr das eigentlich?) und macht für ein Handy absolut gute Fotos und Videos. Es steht, sieht man mal von der Möglichkeit, andere Objektive anzusetzen ab, der D90 in nichts nach und ich muss gestehen, seit ich das iPhone 12pro habe, fristet die D90 ein Schatten-Dasein (leider *schnüff*)

Warum erzähle ich Euch das alles?

Seit einiger Zeit kann man beobachten, dass Spiegelreflex-Kameras von Spiegellosen Systemkameras verdrängt werden. Diese haben eine Reihe von Vorteilen, weil sie weniger aufwändig mechanisch zu bauen sind und können, weil hier der Sensor immer genutzt wird, auch neuere Autofokus-Techniken anwenden. Bei Nikon ist das die Z-Serie.

Man kann an die Z-Serie theoretisch auch die “alten” Objektive anschließen (sowohl APS-C-Objektive, als auch Vollformat-Linsen), aber nur mit einem sogenannten FTZ-Adapter. Das klingt erst mal gut, bis man sieht, wie das aussieht: Die kompaktere Bauweise der Spiegellosen erlaubt nämlich auch, deutlich kleinere Objektive zu bauen.

Das stellte mich vor ein Problem: Ein Wechsel auf die Z-Serie war bisher uninteressant, weil ich sehr viele “alte” Objektive nutze und die Vorteile der Spiegellosen in erster Linie beim Video liegen. Ich kenn mich, ich würde natürlich auch die Z-Objektive kaufen wollen 🙂

Auf der anderen Seite hätte ich aber gerne eine kleine kompakte Reisekamera, die fast unmögliches ermöglichen muss: einen guten Sensor, Technik aus SLR-Kameras oder Spiegellosen aber in einer Größe, die ich immer dabei haben möchte.

Das Problem hier ist nicht die Kamera selbst, sondern das Gewicht. Hier mal ein willkürlicher Vergleich:

  • Nikon D90 mit Sigma 17-70mm, Batterie und Speicherkarte: 1.313 Gramm
  • Nikon D700 mit 3 identischen Akkus und dem “immerdrauf” Nikon 24-120: 2.285 Gramm
  • Nikon D850 mit 2 unterschiedlichen Akkus und dem am häufigst verwendeten 85 1,8: 1.847 Gramm

Die Kameras sind einfach, wenn man sie den ganzen Tag trägt, sackschwer. Was nicht schlimm ist, wenn ich zum Fotografieren unterwegs bin. Aber sehr wohl ein Problem wird, wenn es mich einfach nach draußen zieht, gleich ob zu Fuß oder dem Zweirad.

Und daher: Vorhang auf für die Nikon Z fc!

Hier bekomme ich eine spiegellose Systemkamera, an die ich beliebige Objektive anhängen könnte. Sie kommt mit einem kleinen Standard-Zoom und moderner Technik an einem aktuellen APS-C-Sensor. Mit anderen Worten: Sie ist perfekt. Und das nicht nur was die inneren Werte angeht.

Sie ist optisch an die Nikon FM2 angelehnt. Eine Kamera, die ich schon immer toll fand und obwohl ich so viele Nikon-Kameras gekauft und verkauft habe, nie besessen habe. Und ich stehe total auf das “Retro-Design” der Z cf.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich noch immer kein Freund von Touchscreens bin. Sogar meine Smartwatch hat Tasten 🙂 Und die Z cf kommt mit einem nicht zwingend zu verwendenden Display, dafür aber vielen dedizierten Knöpfen und Schaltern. Und allein das Gefühl, eine Einstellung durch ein Drehen eines Rades, statt per Wischen auf dem Display vorzunehmen…. Daneben kann sie alles, was ich brauche: 20 Megapixel Fotos, rauscharm, 4k-Video und so weiter…. In meinen Augen ist die Z cf die Reisekamera, auf die ich gewartet habe.

Klinge ich verliebt?

Vielleicht ein bisschen 😀

Finde ich, dass Nikon mit der Z cf eine Nischen-Kamera gelungen ist, die viele, viele Menschen begeistern wird? Mit Sicherheit. Werdet Ihr mich in Zukunft wieder verstärkt mit einer Kamera in der Hand, statt des Handy, sehen? Garantiert 🙂

(Übrigens, die Kamera selbst kostet weniger als das iPhone. Vielleicht wäre die auch für Euch interessant. Wer nicht die “Limited-Edition” in Silber haben will, kann deutlich günstiger einsteigen. Und auch interessante Sets kaufen.

P.S: Ich weiß, was Ihr beim Titelbild gedacht habt, Ihr filthy animals:-D

 

 

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Warum ich meine Prime Visa gekündigt habe

Warum ich meine Prime Visa gekündigt habe

Ich hatte eine ganze Zeit die Visa-Kreditkarte von Amazon.

Als ich sie damals, ganz am Anfang ihrer Zeit, bestellt habe, war sie sehr verlockend. Es gab einen relativ hohen Startbonus von 70€ und bei jedem Kauf auf Amazon bekam man 3% gutgeschrieben. In Form von “Punkten”, die dann als Bargeldersatz bei Amazon verwendet werden konnten. Und ja, damit umgeht Amazon auch die Buchpreisbindung, weil es die 3% natürlich auch bei Büchern gibt. Für Prime-Mitglieder ist sie kostenlos.

Die Karte wird vertrieben von der Landesbank Berlin(LBB). Und hier beginnt und endet mein Problem.

Zunächst das Positive: Die App zur Karte ist funktional und gut zu bedienen. Der Kundenservice reagiert schnell auf Anfragen aller Art und das nervige “Revolving” kann man per App ein- und vor allem abschalten.

“Revolving Creditcard” beschreibt dabei, dass man bei solchen Karten gerne in Teilbeträgen zahlen kann. Angesichts von oft 15% und mehr Zinsen ist das natürlich das Geschäft für das ausgebende Institut. Also werden die Verfügungsrahmen schnell hoch gezogen und es wird beständig dafür geworben, ganz bequem doch nur 5% oder so zurück zu zahlen. Der “Revolving”-Teil kommt dann aus den USA dazu, wo es bei ärmeren Menschen üblich ist, die Schulden einer Karte mit einer anderen Karte zu bezahlen. Man dreht sich also mit mehreren Karten im Kreis.

Würde die LBB jetzt gelegentlich Werbung für die Teilzahlung machen, würde ich mir denken: Jo, das ist halt ihr Geschäft. Insbesondere, da der Zinssatz aktuell 14,98% im Jahr(!) beträgt, ggf. zusätzlich 0,87% des “durchschnittlichen Rechnungsbetrags” als “Zahlungsschutz” (den man aber abwählen kann). Preis- und Leistungsverzeichnis Stand 01.04.2021

Was die LBB aber mit zunehmender Frequenz macht, ist Mails schicken, die folgenden Inhalt haben:

Übertragen Sie x Tausend Euro auf Ihr Girokonto für x Monate.

Die Idee ist klar, man soll den Kreditrahmen nutzen und die Liquidität ausgeben und dann nicht rechtzeitig zurück zahlen können. Das Problem bei diesen Mails ist, dass es zwei nahezu identische Versionen gibt:

Ein Mal bietet die LBB 3 Monate Zinsfrei.

Ein Mal werden sofort die Zinsen fällig.

Ja, man kann das im Kleingedruckten lesen. Es wird klein geschrieben aber nicht unmittelbar versteckt. Das Problem ist, dass der gemeine Nutzer oder die gemeine Nutzerin natürlich verleitet wird, darauf herein zu fallen. Vor allem, wenn es Zinslos beginnt und irgendwann plötzlich Zinsen fällig werden.

Für ein Quartal zinsfrei mehrere Tausend Euro zur Verfügung zu haben, kann sinnvoll sein, wenn man weiß, wie man in der Zeit Früchte (Zinsen) daraus ziehen kann. Es ist nicht sinnvoll, wenn man es nicht am Ende zurückzahlen kann. Und es ist auf gar keinen Fall sinnvoll, wenn von Anfang an die Zinsen anfallen.

Was mich ärgert ist, dass eine Landesbank solche Tricks nicht nötig haben sollte. Ja ich verstehe, dass Banken Geld verdienen müssen und wollen. Aber mir kann niemand erzählen, dass es Zufall ist, wie hier Kunden erstens geködert werden, ihren Kreditrahmen auszunutzen und wie mit den Zinsen umgegangen wird.

Und weil ich sowas gar nicht mag, habe ich die Karte gekündigt.

An der Stelle muss ich aber erwähnen, dass die Kündigung binnen 24h umgesetzt wurde und das Restguthaben von meinem Kreditkartenkonto wieder auf meinem Girokonto war. Interessant ist, dass der Dateiname der Kündigungsannahme “Kündigung ohne Angebot.pdf” gewesen ist. Ich frag mich ja, was man anderen Kunden (vielleicht solchen die hohe Zinserträge generieren?) für Angebote macht 😉

 

Mach’s gut, kleines Samsung

Mach’s gut, kleines Samsung

Manchmal bin ich nostalgisch und ärgere mich, dass ich all die Computer, die ich in meinem Leben besessen habe, nicht mehr habe. Angefangen natürlich bei meinem Schneider CPC 464 mit Grünmonitor und eingebauter Datasette und meinem ersten PC, dem IBM PS/2 mit 386 SX. Mit dem PS/2 fing eine Zeit an, in der ich ständig an Computern geschraubt habe. 386DX, 486 Citrix, Pentium 66, Pentium 100, AMD Athlon, Soundblaster, Vodoo 3dfx, wenn Euch das alles nichts sagt, googelt es nicht. Es sind Dinge aus längst vergangenen Tagen, die heute kaum noch einer kennt. Gemein hatte alle meine Technik, dass ich mir immer sehr viel Gedanken gemacht habe, was ich brauche, was gut ist und “preiswert”.

Zeitsprung ins Jahr 2012.

Seit einer Weile fotografierte ich da schon digital, eine Sony Mavica war der Anfang, dann eine S2pro und ab der D200 von Nikon das ganze Sortiment. Welche Kamera ich 2012 hatte, weiß ich nicht mehr genau. Auch hier schlägt die Nostalgie wieder zu und ich frage mich, warum ich eigentlich alle Kameras wieder verkauft habe. Klar, es gab noch Geld dafür, dass in neue Technik angelegt werden konnte. Aber stellt Euch mal vor, ich würde Euch heute eine Digitalkamera zeigen, die ihre Bilder auf Diskette(!) speichert. (Für die Jüngeren unter Euch: Disketten sind sowas wie mit einem 3D-Printer erzeugtes Abbild des Speicher-Buttons in Eurer Software. Bei dem Ihr Euch immer fragt, was das eigentlich ist.)

2012 stand jedenfalls eine Reise an, für die ich ein Notebook brauchte. Mein Erstes, weil ich vorher nie eines gebraucht hatte. Es sollte als Bildspeicher dienen (damals waren Speicherkarten eher in Megabyte, vielleicht kleinen Gigabyte-Größen üblich) und auch für die Bearbeitung. Fürs Texte schreiben sowieso und wenn man noch Videos gucken könnte, wäre das nett. Vor allem aber: Klein, leicht, lange Akkulaufzeit.

Ich bin dann in einen Elektronik-Markt gefahren und habe mich mal umgesehen. Im Angebot war ein Macbook Air für 1.199€. Das Display war wirklich toll, die Tastatur fühlte sich toll an. Allerdings kein Windows (ich mag mein Windows, schön bunt!). Und lediglich 2GB Ram (fest verbaut, konnte nicht erweitert werden) und lächerliche(!) 64GB SSD (Festplatte). Damals hatte ich unter anderem ein Microdrive mit 8 GB im Einsatz. Falls Ihr nicht wisst, was das ist: Das ist eine Festplatte in der Größe einer Speicherkarte. I kid you not, so war das damals. Das bedeutete, dass ich nur 2-3 Mal die “Speicherkarte” aufs Macbook hätte kopieren können, bis das voll war. Austausch der SSD im Macbook? Leider unmöglich.

Aber direkt daneben stand ein Samsung NP530U3B. Für 999€. Und dafür mit 4 GB Ram, die ich später auf 8GB aufgerüstet habe. Dazu eine 256GB Festplatte mit einer 20GB SSD als “Turbo Boost” und Windows 7. Das Display war matt (ich liebe matte Display), zeigte aber tolle Farben. Die Tastatur war Bombe und die Akkulaufzeit sollte die gleiche sein, wie beim Apple.

Wenig überraschend habe ich das Samsung gekauft.

Und es nie bereut.

Wie ich schon erwähnt habe, habe ich irgendwann mal den Arbeitsspeicher auf 8GB aufgerüstet. Nach vielen Jahren wurde von Windows 7 auf Windows 10 upgedatet und damit zog auch eine SSD ein. Was mich fasziniert hat: Bis heute(!) könnt Ihr die Treiber, selbst für die 20GB-“Turbo-Boos”-SSD noch bei Samsung runterladen. Es funktionierte alles wie es soll.

Die Tastatur war so, dass ich mein komplettes erstes Studium praktisch mit dem Notebook bestritten habe. Und bei Foto-Einsätzen war es immer dabei, auch weil es über reichlich USB-Ports verfügte. Dazu HDMI und ein echter(!) Ethernet-Netzwerkanschluss.  Vor einigen Jahren verlor dann der Akku deutlich an Leistung, ein Ersatz-Akku war aber für kleines Geld erhältlich und wurde eingebaut.

Heute jetzt ist das gute Stück gestorben. Nach der letzten Benutzung in den Schrank gelegt, heute angemacht: Nichts.  Mein erster Verdacht war der Akku, aber auch nach längerem Laden zeigte sich das gleiche Fehlerbild, bei dem das Display ganz kurz angeht und dann wieder aus. Um wenige Sekunden später erneut zu zucken. Merkwürdig.

Ich habe dann heute Nachmittag die Teile, die ich selber tauschen und prüfen kann, mal unter die Lupe genommen. Ich kann jetzt ausschließen, dass es am Arbeitsspeicher, der Festplatte, dem Lüfter oder Akku liegt. Alle Kabel sind augenscheinlich in Ordnung.

Mit anderen Worten: Ich habe keine Ahnung, was ihm fehlt.

Ob ich ein Notebook, dass fast 10 Jahre alt ist, in den Computerhandel bringen soll? Ich weiß es nicht, es wäre wenn dann aus reiner Sentimentalität. Eine kleine Martkschau heute hat ergeben, dass es von LG ein Notebook gibt, das als Ersatz in Frage käme: das GRAM 14.

Ein Macbook scheidet aus. Schon alleine weil ich bei den neueren Geräten wieder nichts selber machen kann und, fast noch schlimmer, bei den preiswerteren Geräten gerade mal 1 USB-Anschluss verfügbar ist – der dann auch noch zum Laden dient. Apple ist es nicht wert. Auf der anderen Seite brauche ich eigentlich kein Notebook, weil ich auf Terminen eigentlich eh nur mit dem iPad-Pro 12.9″ unterwegs bin. Für “mal eben Fotos gucken”, Lightroom und rudimentäres Photoshop reicht das. Die Tastatur ist leidlich ok, längere Texte schreibe ich daran nicht. Dienstlich habe ich ja auch noch ein Thinkpad.

Das alles darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass ich wirklich traurig bin. Das kleine Samsung war einfach immer da, immer verfügbar, hat mich nie im Stich gelassen. Es hat andere Kontinente und fremde Kulturen kennen gelernt und ich habe viele Erinnerungen die ich vergessen werde, wenn ich das Notebook entsorge. Daher werde ich es behalten – kaputt oder nicht, damit ich mich erinnern kann. Und ich frage mich: Wäre das Gram z. B. auch mehr als 10 Jahre an meiner Seite?

Verrückt. Welche Bedeutung ein simples Notebook haben kann. Und wie wenig einem klar ist, wie besonders es in der heutigen Zeit ist, den gleichen Computer für mehr als 1 Jahrzehnt zu verwenden. Und es ist wie so oft im Leben: Die wahre Bedeutung begreift man erst, wenn es zu spät ist.

In diesem Sinne: Mach’s gut, kleines Samsung. Ich hatte eine tolle Zeit mit Dir.

Mehr Lust, weniger Frust: Garmin Basecamp

Mehr Lust, weniger Frust: Garmin Basecamp

Ich verzweifle schon eine Weile an Garmin Basecamp. So sehr, dass ich der Software, trotz aller Möglichkeiten, lange die kalte Schulter gezeigt habe. Jetzt wollte ich mich noch mal ran wagen, weil ich gerne ein paar längere Routen planen wollte. War mühsam und frustrierend.

Nach viel Fluchen darüber, warum Garmin es immer wieder schafft, gute Geräte und miserable Software zu erzeugen, bin ich jetzt auf eine Reihe guter und empfehlenswerter “How To”-Videos des Youtubers phuLphiL gestoßen.

Die lösen zwar nicht die technischen Unzulänglichkeiten, darunter einige echt nervige Bugs, aber sie haben mich zumindest in die Lage versetzt, meinem Ziel näher zu kommen.

 

Trade Republic again: Weg ist mein Geld….

Trade Republic again: Weg ist mein Geld….

Update weiter unten.

Wie viele von Euch wissen, stehe ich Neo-Brokern und Neo-Banken kritisch gegenüber. Nicht, das ich sie nicht teste, ich habe oft nur Zweifel am Geschäftsmodell und Geschäftsgebahren. Quell steter Frustration ist hier in Deutschland vor allem Trade Republic (1, 2). Und da aller guten Dinge 3 sind, hat TR wieder zugeschlagen. Der Support hat auf mein Ticket noch nicht reagiert, aber ich erwarte eh nur die üblichen, nichts sagenden, Textbausteine.

Diesmal ist “Geld verschwunden”. Also Geld verschwindet ja nicht, es hat nur ein anderer 😉 In meinem Fall habe ich am 01. April einen Abbuchungsauftrag von Trade Republic auf mein hinterlegtes Konto initiiert. Der Gesetzgeber hat festgelegt, wie lange  Überweisungen in Deutschland dauern dürfen. Es gilt (mit Ausnahme von Feiertagen und Wochenenden):

Es soll nur einen Bankarbeitstag brauchen, um Geld von Konto A nach Konto B zu überweisen. Das gilt sowohl für alle elektronischen als auch Online-Überweisungen. (Quelle)

Schauen wir mal:

01. April: Donnerstag, kein Feiertag

02. April: Freitag, Feiertag

03. April – 04. April: Wochenende

05. April: Montag, Feiertag

06. April: Dienstag, jetzt sollte das Geld da sein

07. April: Mittwoch, spätestens jetzt müsste das Geld aber da sein

08. April: Donnerstag, nichts

09. April 10:30 Uhr: Immer noch kein Geldeingang.

Also ich mag mich täuschen. Aber irgendwie ist meiner Meinung nach die Zeitspanne zwischen dem 01. und 09. April etwas länger als der berühmt berüchtigte eine Tag. Selbst mit dem langen Osterwochenende.

Ich finde das spannend zu beobachten, wie TR wirklich _alles_ macht, um das Vertrauen der Kunden zu verspielen. Ansprechpartner? Vergesst es. Persönliche Antworten? Vergesst es. Planbare Dividenden? Vergesst es. Und jetzt auch: Auszahlungen? Vergesst es?

Und gerade hier wird es kritisch: Wenn die Kunden das Gefühl haben, nicht an ihr Geld zu kommen, kann so was ganz schnell einen “Bankrun” verursachen. Und was würde passieren, wenn eine große Menge von Kunden gleichzeitig alle Aktien verkaufen und das Geld zurück buchen würden? Ich denke wir können uns darauf verständigen, dass es dann sehr dunkel um und für TR wird. Was wiederum die Frage aufwirft:

Wenn es zu einem Zahlungsproblem kommt – was immer möglich ist und oft triviale technische Ursachen hat – warum kommuniziere ich das dann nicht aktiv mit dem Kunden? Denn das solche Probleme nicht auffallen ist angesichts der in Deutschland rechtlich verbindlich vorgegeben Kontrollsysteme bei Geldinstituten meiner Meinung nach ausgeschlossen.

Also warum?

Nachtrag 11:15 Uhr:

Nachdem ich das Social Media Team von TR auf Instagram kontaktiert habe, kommt jetzt tatsächlich eine Mail vom Support. Wir lernen: Die Regeln sind für TR andere und “upsi” technische Fehler fallen halt schon mal nicht auf:

09.04.2021, 10:48 MESZ
Die Abrechnung zwischen unseren Partnern und uns erfolgt immer zum Ende des Tages. Aus diesem Grund dauert eine Auszahlung in der Regel bis zu 3 Bankarbeitstage. Ich habe Deine Auszahlung überprüft und festgestellt, dass diese aufgrund eines technischen Fehlers nicht korrekt ausgeführt wurde. Dieser ist mittlerweile behoben. Durch diesen Zwischenfall musste ich Deine Auszahlung erneut anstoßen. Deswegen verzögert sich diese um wenige Tage. Ich bitte Dich, dies zu entschuldigen!

Das erinnert fatal an die Geschichte mit den Dividenden, wo erst auf beharrliches Nachhaken ein Fehler eingeräumt wurde:

23.09.2020, 11:35 MESZ
Ich habe gerade unser Buchungssystem überprüft und bei der XXX Dividendenausschüttung steht der Status auf “fehlerhaft durchgeführt”. Wir befinden uns in Verbindung mit unserem Handelspartner um auf eine schnelle  Lösung zu finden.
 
Das ist alles. Aber nicht Vertrauensbildend.
Corona & Shopping

Corona & Shopping

Corona hat viel in der Welt geändert. Homeoffice z. B. ist stark im Wachstum, die Paketdienste wissen nicht mehr wohin mit all den Paketen und überhaupt. Nur eine Sache hat mich irgendwie irritiert: Die Sache mit dem Einkaufen. Und da ich gerade mit meinem Steuerberater gesprochen habe, schreibe ich das mal kurz nieder und frage: Wieso eigentlich nicht?

Einer der Punkte an denen ich viel mit Menschen in Kontakt komme, ist das Einkaufen im Super- oder Drogeriemarkt. Und ich frage mich, warum eigentlich?

Warum kann ich nicht per App einen Einkauf zusammen klicken, vorfahren, die Waren in den Kofferraum geladen bekommen und wieder weg fahren?

Nehmt mal einen Supermarkt mit Parkplatz. Stellt Euch vor, Ihr hättet eine App, die Euch erlaubt den ganzen Einkauf zusammen zu klicken und zu bezahlen. Dann fahrt ihr auf die “Drive-In-Spur” und bekommt die Ware ins Auto geladen. Wann Ihr kommt, kann die App dem Händler mitteilen. GPS sei dank, kann ziemlich genau berechnet werden, wann Ihr da seid. Die Interaktion mit anderen Menschen ist auf ein Minimum reduziert und überlegt Euch nur mal die Zeit, die Ihr spart.

Und wie mit dem Homeoffice gilt: Es wird immer Menschen geben, die in den Supermarkt müssen und wollen. Wie es immer Menschen gibt, die zur Arbeit müssen. Aber all die, die nicht müssen, stehen nicht mehr in der Schlange an der Kasse vor ihnen oder halt im Stau. Das ist also nicht das Ende der Supermärkte, sondern eine Corona-Ergänzung.

Das das ganze logischer Weise auch mit dem Lastenfahrrad funktioniert, braucht eigentlich keine eigene Erwähnung, oder? Nur das der Kofferraum dann halt vorne ist 🙂

(Wetten es wird nicht Edeka oder so sein, sondern ein Konzern wie Amazon, der als erstes sowas anbietet?)