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Kategorie: Multi

GC68K73 – Ausblicke auf den Baldeneysee

GC68K73 – Ausblicke auf den Baldeneysee

Eines der größten Probleme in der Corona-Pandemie ist es für viele, sich zu überlegen was sie machen können / sollten / müssten. Das ist Gott sei Dank ein Problem, dass „wir“ Geocacher nicht haben, denn das wir die Karte leer gesucht haben, ist angesichts vieler Millionen Geocaches dann doch etwas unwahrscheinlich.

Besonders schön finde ich, wenn ich Geocaches mit meinem anderen Lieblingshobby verbinden kann, dem Mountainbike fahren.

Und heute stand so eine Perle auf dem Programm, der Cache „GC68K73 – Ausblicke auf den Baldeneysee„.

Der Cache richtet sich primär an Fußgänger. Insbesondere deswegen, weil man je nach gewählter Route zwischen 400 und 500 Höhenmeter abreißen wird – auf 6 bis 8km. Das ist auch für viel fahrende Mountainbiker eine Hausnummer.

Allerdings kenne ich die Gegend dort ja relativ gut und es gibt ja zahlreiche Singletrails, die dazu einladen, hier und da noch einen Kilometer anzuhängen. Aber auch, wer das nicht will und zu Fuß geht, kann den Cache durchaus genießen. Unter anderem deswegen, weil die Streckenführung zu keinem Moment ein Rätsel aufgibt und die Stationen alle gut zu machen sind.

Was dann leider gar nicht so schön war, war das Final. Das liegt 30 Meter abseits der Koordinaten und besteht derzeit aus einem lieblosen Petling mit den Überresten eines Logstreifens. Das ist schade, weil der Ort an dem das Final liegt, deutlich mehr hergibt.

Trotz allem war es eine sehr schöne Runde, an deren Ende ich ziemlich fertig war. Weswegen ich Euch den Tipp geben möchte, auch „falsch“ zu parken und als Ausgangs- und Endpunkt den Parkplatz an der „Heimlichen Liebe“ zu wählen.

Den dort gibt es, wegen Corona nur zum mitnehmen, Bratwurst, frische selbst gebackene Waffeln und selbst-gemachte Limonade (Bier wohl auch). Und mal ehrlich, was gibt es geileres, als nach einer körperlich richtig anstrengenden Runde eine frische Waffel und eine kalte Limo zu genießen?

Also vergessen wir den Final-Frust. Und freuen wir uns, dass wir Geocacher immer wissen, was wir machen können. In diesem Sinne: bis bald im Wald.

Was soll im Wald schon passieren?

Was soll im Wald schon passieren?

Es schneit.

Also es hat geschneit. Gestern. Aber das ist Grund genug, raus zu wollen. Heute. Also mal geschaut, was es in der näheren Umgebung an Micro-Abenteuern gibt und dabei „GC8GP7P – Geführte Wanderung durch den Baerler Busch“ gefunden. Baerler Busch? Ach richtig, den kannte ich bisher nur Nachts.

Wie die Wertung vermuten lässt, ist die knapp 5 km lange Runde eher was für Familien und Einsteiger. Die „Rätsel“ sind im Wesentlichen ja Zähl-Aufgaben und lassen sich sehr gut lösen und finden.

Die Wegführung gibt dabei zu keiner Zeit ein Rätsel auf und alles ist problemlos erreichbar. Wer sich dabei genau umschaut, findet vielleicht sogar noch die eine oder andere „spannende“ Landmarke.

Da das Ziel heute „Winterspaziergang“ und nicht „rauchendes Hirn“ war, bin ich durchaus zufrieden. Klar, für Leute die schon mehr Caches gefunden haben, ist das schon fast zu einfach. Aber das ist auch genau der Anspruch dieses Caches, der sich damit sehr schön auf den eigentlichen Sinn des Cachens zurück besinnt: Menschen Orte und Wege zeigen.

Und bevor ich es vergesse: Es ist natürlich nichts passiert, im Wald.

Schloss. Park. Tier. – GC1GTH2 De rapina calicis

Schloss. Park. Tier. – GC1GTH2 De rapina calicis

Ich bin im Moment ungewöhnlich oft wieder Cachen – vermutlich weil das Laufen an der frischen Luft einfach gut tut. Und derzeit ist so ein „Multi-Phase“, in der ich versuche nette Caches zu finden, die Wandern und Cachen verbinden und möglichst nicht zu weit weg sind. Und nach dem Schloss Wittringen stand dann heute das Schloß Raesfeld auf dem Plan. Bzw. der dort liegenden Multi „GC1GTH2 De rapina calicis„.

Das Schloß Raesfeld kenne ich dabei als Anlaufpunkt mit dem Mountainbike, bzw. als Umkehrpunkt der „Outer Ruhr Challenge„. Der Cache heute hat mir allerdings eine völlig neue Perspektive eröffnet. Denn mir war nicht bewußt, dass hinter dem Schloß ein richtig weitläufiger Wald ist, der mit zahlreichen Bächen, Tümpeln und Seen zu begeistern weiß.

Der Cache selbst ist durchaus „knackig“, aber lösbar. Die erste Station war ein bisschen kniffliger, danach lief es dann aber sehr gut. Die Wegführung lässt auch keine Zweifel aufkommen und nach knapp 2 Stunden (inklusive obligatorischem Kuchen-Kauf) und etwas über 5km war die Runde dann leider auch schon zu Ende.

Etwas betrüblich ist, dass in dem Wald keine weiteren Dosen zu finden waren. Die Wege laden dazu ein, Umwege zu laufen, wie z. B. bei der Dichter&Denker-Reihe. Aber der Wald liegt ja in Radfahr-Reichweite und ich schätze mal, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich mich dort rumtreibe.

Der Cache ist übrigens durchaus Familien-Tauglich, sofern die Kids nicht mehr die Kleinsten sind. Mit Ausnahme einer „Turnübung“ an einer Brücke sind alle Stationen auch mit Kindern ohne größeres Risiko machbar.

Die Dose selbst ist liebevoll gestaltet und gut platziert: Man kann sie ohne Probleme erreichen – die Umwelt bekommt aber nicht unbedingt was mit. Und wenn man dann im Log steht, kann man am Schloß was warmes oder kaltes zu trinken und zu essen bekommen. Quasi ein Full-Service-Cache.

Und wieder einer dieser Caches, denen man gerne mehr als einen FP geben würde 🙂

 

Schloss, Park, Wald, Wittringen

Schloss, Park, Wald, Wittringen

Der Wetterbericht für Heute klang ja gar nicht so schlecht. Zumindest kein Regen. Das ist ja schon fast eine Einladung zum Cachen und beim Blick auf die Karte fiel mir der Park am Schloss Wittringen ins Auge. Denn neben einigen ausgeblendeten Angelcaches gibt es dort 2 Multis, die darauf warten gemacht zu werden. Dabei handelt es sich um „GCPZW3 Schloss Wittringen“ und „GC3CDHN Parklehrpfad Wittringen„. Praktischer Weise lagen dort auch noch Rätsel-Caches die ich irgendwann mal gelöst hatte – aber nicht eingesammelt, weil ich schlicht nicht nach Bottrop gekommen bin.

Beide Runden  zusammen plus Beifang waren dann am Ende nicht ganz 8,5 km und nur bei einer Dose musste ich ein DNF loggen – wobei mir nicht klar war ob ich das Rätsel falsch gelöst hatte oder die Dose einfach nicht mehr da war. Speaking of Dosen: Neben den heute ja unvermeidlichen Petlingen (die ja irgendwie ein Argument pro Lab-Caches sind) gab es auch schöne Dosen zu finden.

Was mich etwas irritiert hat ist die hohe Anzahl von NMA die ich loggen musste, natürlich in der Regel wegen nasser, unbrauchbarer Logfiles. Das ist das Eine, wo ich mich gelegentlich frage, ob die Owner eigentlich nicht nachsehen. Das andere das mir in letzter Zeit wieder auffällt ist, dass vermehrt Cacher einfach volle Logbücher nach unten drücken und dann einen eigenen Zettel oben drauf legen. Mit dem Ergebnis, dass am Ende eine Vielzahl zerknüllter, oft nasser Papierfetzen in einem Cache zu finden sind, an dem sich auch ein schönes Logbuch – oder wenigstens ein zweckmäßiges Logbuch – befinden könnte.

Das schmälert aber irgendwie am Ende nicht die Runde selbst. Die hat durchaus Spaß gemacht, was auch an dem verhaltenden Sonnenschein und den zahlreichen Foto-Locations gelegen haben mag.

Mein Fazit wäre daher: Wer ein bisschen laufen mag und aus dem Ruhrpott kommt, für den sind die beiden Multis rund ums Schloss Wittringen eine gute Sache. Wer allerdings gerne alleine wandert: Vergesst es. Mitten im Ruhrpott gibt es vermutlich keinen Park in dem man nicht bei schönem Wetter eine Vielzahl von Menschen trifft und das hier ist keine Ausnahme.

Hass. Liebe.

Hass. Liebe.

Wenn ich etwas gleichzeitig ganz, ganz furchtbar finde und jederzeit sofort wieder machen würde, war ich vermutlich Geocachen. So auch diesmal, als ich zwei Anläufe brauchte, einen einzigen Cache zu finden – und dank ausgemachter Blödheit am Ende mehr als 20km gelaufen bin.

Über Weihnachten bot sich der Multi „GC4C7GH Hinter ihm her“ an. Ausgeschrieben mit >5 km sollte das ja durchaus machbar sein. Der erste Versuch war dann am 25.12.2020. Dabei lief es etwas schleppend an, weil sich die erste Station erst nach hartnäckigem Suchen zeigen wollte.

Die zweite Station war leichter zu finden, aber nicht leichter zu interpretieren. Was besonders verwunderte war, dass sie in genau der entgegengesetzten der erwarteten Richtung lag. Und von dort noch weiter weg zeigte.

War aber richtig, denn die dritte Station ließ sich ausgesprochen gut finden. Und vermeintlich interpretieren, bis auffiel, dass dort wo die nächste Station gewesen wäre, keine Station war. Nach einigem Grübeln war dann klar, warum. Also noch mal neu versucht und endlich die Station 4 erreicht.

Die darauf folgende 5. Station war schnell gefunden und gelöst. Aber auch hier galt wieder: Es ist nicht so wie es scheint und die Koordinaten wirkten nicht so wirklich passend. Also noch mal gegrübelt und den Hint angesehen. Ha ha, wie „witzig“, ich bin doof. Also noch mal geknobelt und diesmal machte es dann tatsächlich auch sehr viel mehr Sinn.

Bevor es zur nächsten Station ging, war noch ein kurzer Abstecher zu dem sehr lohnenswerten „GC4Q748 – Für Elise“ drin. Warum auch nicht, das Wetter war ja prima 🙂

Von dort dann weiter und Station 6 war dann kein wirkliches Hindernis. Man könnte sagen, ein „Park & Grab“. Und so ging es dann weiter. Die Sonne versank langsam hinter dem Horizont, als die nächste Station in Sicht kam. Inzwischen war es doch etwas kühl geworden.

Stellt sich raus, Station 7 braucht Licht und ein warmes Hirn. Beides war nicht verfügbar. Und nach einigem sinnlosen Grübeln wurde die Runde hier beendet.

Ein bisschen irritierend war, dass der „Rückweg“ eigentlich die Fortsetzung des Weges hätte sein müssen. Es ist ärgerlich, eine Strecke zu gehen und keine Chance zu haben, eine Station zu finden, die man vielleicht braucht. Und ich habe es zwischendurch versucht. Zum Beispiel stand da ein Schild, das sich angeboten hätte.

Naja, zu Hause den Owner mal kontaktiert und einen Hinweis bekommen, der dann erlaubte, die Station 7 auf dem Sofa zu lösen. Und da sich heute die Gelegenheit bot, bin ich den Cache noch mal angegangen.

Stellt sich raus, Station 8 war genau da(!) wo ich sie vermutet hatte(!). Ich war blind oder es war zu dunkel. Was auch immer, es war ärgerlich. Mindestens genau ärgerlich war dann ein Rechenfehler, der mich einen KM in die falsche Richtung schickte. Aufgefallen ist mir das „sofort“, weil sich die Richtung falsch anfühlte. Aber statt noch mal zu prüfen, bin ich fröhlich in die falsche Richtung gelaufen. Als das auffiel und ich wieder zurück war, waren schon mal 2km extra auf der Uhr. Läuft 😀

Station 9 war dann gut zu finden und zu lösen. Dachte ich.

Gleiches galt eigentlich für die Station 10.

Und so stand ich an der Station 11 und wie soll ich sagen: Es brauchte eine Weile, bis ich sie „entschlüsselt“ hatte. Die Station 12 lag zwar nicht direkt auf dem Weg den ich erwartet hatte, aber auf der Karte sah es ganz gut aus. Ha ha.

Nach einem KM war klar: Falsch. Also wieder zurück,

Nachdem ich echt nicht weiter wusste, wurde ein Hilferuf in Richtung Owner und letztem Finder abgesetzt. Beide waren erreichbar und wussten zu berichten: Das war nicht Station 11. Stellt sich raus, das was ich für einen Teil von Station 9 hielt, war schon Station 10. Inzwischen waren dann 4km extra auf der Uhr.

An S12 war dann noch ein anderes Team, dass auch Mühe hatte, die finalen Koordinaten zu errechnen. Gemeinsam ging es aber dann doch und so hieß es: Ab zum Final.

Die finale Dose war dann auch den ganzen Aufwand wirklich wert und ich war froh, dann im Logbuch stehen zu können. Behaltet im Kopf, dass ich Weihnachten schon mal gut 7 km für die Dose gewandert bin. Und als ich dann heute zurück war, sah es so aus:

Ich habe also mehr als 20km für einen Multi gebraucht, der mit „>5km“ angegeben ist. Mathematisch ja nicht ganz falsch. Das ich insgesamt gut 8 Stunden gebraucht habe („Rechnet mit 4-5h“), sagt jetzt bestimmt auch nix über mich. Denn wenn es etwas sagen würde, dann ja nur „wie doof kann man sein“.

Macht aber nix. Trotz diverser Pleiten, Pech und Pannen war es ein echt schöner Cache. Sowas gerne öfter 🙂

 

Rheinorange

Rheinorange

Wo wir gerade bei Monolithen im Ruhrgebiet waren: Es gibt da noch einen Zweiten, den man mit dem Geocache „GCHKZX Cache am Ruhrarm“ erlaufen kann: Duisburg Rheinorange

Dieser „kleine“ Monolith ist „nur“ 25 Meter hoch, wiegt mehr als 80 Tonnen und ist – wenig überraschend – sehr orange. 😀

Der Sinn eines solchen Stahl-Kunst-Werks in Duisburg, der Stadt des (Thyssen-)Stahl dürfte offensichtlich sein. Und insbesondere heute, wo intensiv über den Fortbestand des Stahlwerks diskutiert wird, ist die Bedeutung für die Menschen der Region wichtiger denn je.

Um so schöner, dass dieser kleine Multi, der übrigens mit einer schön großen Schatzkiste endet und auch für jüngere Cacher*innen machbar ist, direkt bis an den Rheinkilometer 780 führt.

Und was wissen wir?

Richtig, von hier sind es nur noch 20km Talfahrt bis in das schöne Voerde am Rheinkilometer 800 🙂

Zwischen Wasser und Stahl

Zwischen Wasser und Stahl

Das mit dem Cachen ist wie die Seuche: Wenn man ein Mal anfängt 😉 Und so bin ich heute aufgebrochen, einen weiteren Cache zu erlegen. Und da ich mehr als genug Gummipunkte für die Statistik habe, versuche ich ja Caches zu finden, die mir besonders gefallen.

Nach ein bisschen Suchen bin ich bei GC703FN – Zwischen Wasser und Stahl hängen geblieben. Und was soll ich sagen? Solide Multi-Kost!

Die Stationen sind alle gut zu finden der Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen. Dabei sollte der Cache grundsätzlich auch für Kinder geeignet sein. Wobei ich persönlich ja eher froh bin, wenn ich keinen anderen Menschen sehe und dank des doch unbeständigen Wetters heute hatte ich da auch Glück.

Die Router führt von einem der Parkplätze über einen Teil des Gruga-Geländes und entlang des Kanals. Dann erklimmt man die Schurenbach-Halde und natürlich ist unser eigener Monolith der Höhepunkt. In sofern hat es natürlich einen gewissen Humor, wenn Hessen behauptet, DORT wäre der erste deutsche Monolith aufgetaucht. Die Krone gehört mal schön ins Ruhrgebiet. 🙂

Die „einfache“ Runde ist derzeit um die 7km lang, weil der eigentliche Parkplatz / Startpunkt aktuell nicht genutzt werden kann. Eine Alternative habe ich als Note im Cache hinterlegt.

Versteht mich richtig: Wer Action sucht, aufwändige Stationen oder Klimm-Bimm, der ist hier falsch. Das hier ist ein schön ruhiger Multi für Leute, die ohne viel Heck-Meck nach Bewegung an der frischen Luft suchen.

Genau die werden hier aber fündig. 🙂