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Category: T5

Die Welt hatte sich weiter gedreht. Die Welt war leer geworden.

Die Welt hatte sich weiter gedreht. Die Welt war leer geworden.

Die Welt war leer geworden.

Anfang 2020 sah es noch so aus, als wäre Corona / COVID-19 nicht viel mehr eine Grippe. Und die Menschen, die mehr darin sahen, haben wir ausgelacht. Aber die Welt hat sich weiter gedreht.

Heute laufen wir durch eine Welt, in der es kaum noch Menschen gibt. Wir sind die Letzten. Und die Natur ist dabei, sich alles mit einem Atem beraubenden Tempo zurück zu holen.

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Vielleicht sollte man vor dem Geocachen weniger Endzeit-Spiele spielen. Und etwas weniger Pandemie wäre auch nicht schlecht. Denn sonst ist ein Lost Place – T5 vielleicht doch etwas „intensiver“ als sonst…

GC3DG17 – Untertage in Florenz

GC3DG17 – Untertage in Florenz

Es gibt ja immer solche und solche Caches. Und das hier ist ein SOLCHER Cache 🙂

Vor einiger Zeit schon fragte T. an, ob ich nicht Lust hätte, mit zum „GC3DG17 – Untertage in Florenz“ zu kommen. Und was soll ich sagen? Nach einem kurzen Videocheck auf Youtube habe ich natürlich ja gesagt 🙂

Im Erlebnisraum angekommen, galt es drei Aufgaben zu lösen um den Cache zu loggen.  Dazu fühlten wir uns in unserem Team mit 4 mehr oder weniger sportlichen Geocachern eigentlich ganz gut vorbereitet. Ja von wegen.

Schon die erste Station hat es in sich, weil es gilt einen Petling zu bergen, der auf eine besonders fiese Art und Weise „versteckt“ wurde. „Hiding in plain sight“, würde der Franzose sagen und so hängt das Dingelchen da aufgespannt zwischen 3 Bäumen. Und es sind keine kleinen Bäume.

Gott sei Dank hatte T. sich ausgiebig Gedanken gemacht und einen Plan ausgeckt, mit dem es letztlich gelang, an den entscheidenden Hinweis zu kommen.  Das lief nicht ohne Schweiß ab, denn schon der Weg zum Petling ist ein Abentuer: Das Auto steht an den offiziellen Park-Koordinaten und von da an heisst es: Zu Fuß geht es am Besten. Und zwar immer Berg rauf.

Immerhin stimmt dort aber die Aussicht 😉

Nach der ersten folgt die zweite Station, wo das Artikel-Foto von mir entstand. Mal eben die Wand runter ist hier eher mit Vorsicht zu genießen: Das Gestein ist sehr weich und bröselig und wenn man nix auf den Kopf bekommen möchte, ist Vorsicht angesagt. Aber auch hier waren wir erfolgreich und so konnten wir dann zum „Final“ aufbrechen.

Dort angekommen offenbart der erste Blick nix Gutes:

Und der Einstieg in den Erlebnisraum ist halt schon… speziell und erinnert doch sehr an GC2JKP0 – The Prophecy.

Während bei „The Prophecy“ aber nur der Eingang eng war, gönnt einem „Untertage in Florenz“ an der Stelle keine Erholung:

Mehr will ich an dieser Stelle auch nicht spoilern, aber so viel verraten: Wer es dreckig und herausfordernd mag, der sollte den Cache besuchen, so lange es noch geht. Allerdings ist das definitiv eine Dose, die nach Erfahrung und Teamplay schreit. Und ich bin froh, dass die anderen 3 im Team waren wie sie sind.

 

1 Tour, 5 Caches, 5 blaue Schleifen

1 Tour, 5 Caches, 5 blaue Schleifen

Na nu, was war denn da los?

Gelegentlich mecker ich ja mal, dass es nur noch lieblos in die Gegend geworfene Tradis in Petlingen gibt. Das es auch anders geht, durfte ich gestern erleben als ich mit Sascha und Tobi unterwegs war. 5 Caches haben wir in wechselnder Belegung gemacht. 5 mal habe ich anschließend einen Favoritenpunkt vergeben. 5 mal hab ich gedacht: So macht Geocachen wirklich Spaß.

GC13A5X – Haftpflicht

Der Cache stand schon länger auf meiner Liste. In luftiger Höhe über der 6-Seen-Platte in Duisburg ein „einfacher“ Abseiler.

Schnell war uns klar, dass das ohne Muggels (Zuschauer) nicht gehen würde und richtig, für jeden der runter ging, kamen zwei neue Rauf. Aber hey, man gönnt sich ja sonst nix, also ab über die Brüstung und hinab zur Dose.

Dann ganz runter auf den Boden, wieder rauf auf den Turm und sich denken… meine Güte, ich muss abnehmen 😀

Von dort ging es dann weiter zum nächsten T5er, allerdings mit einem kleinen Zwischenstop bei

GC7PXC5 – Guckst Du in die Röhre

Der lag in der Nähe des Parkplatzes und Sascha und ich hatten noch was Zeit. Da kann man ja „mal eben“ einen Tradi einsammeln.  Das Finden der Dose war dann auch kein Problem. Das Öffnen dagegen zog sich eine Weile hin. Eine neue definition des Wortes fies und alles andere als ein „mal eben mitnehmen“-Punkt. Aber definitiv mit viel Spaß, wenn man über etwas Geschick und etwas mehr Geduld verfügt.

GC9R88Y – Vogelperspektive

Hier gab es was besonderes: Diesmal ging es nicht darum, den Cache zu finden. Vielmehr hatten wir das Vergnügen, mit dem Owner eine neue Dose platzieren zu dürfen und als erste unsere Namen ins Logbuch scheiben zu dürfen. Der Baum war hoch, die Leute waren allesamt Lustig (Grüße an den Owner, seine Frau und die Kids) und irgendwie waren mit allen Klettereinlagen ruck zuck 4 Stunden um 😀

Und auf dem Rückweg zum Parkplatz wartete dann noch

GC7PYXV – Schießrohr für flinke Finger

Eigentlich „nur“ ein Beifang am Wegesrand, entdeckten wir eine sehr pfiffige Konstruktion. Kein Rätsel, wie sie zu bedienen war, aber Spaß beim Ausprobieren. Hier gibt es schon alleine dafür den Favoritenpunkt, dass man sowas bastelt und nicht einfach eine Plastikdose in die Landschaft wirft.

Und eigentlich sollte hier Schluss sein für den Tag. Aber ein „den müsst ihr machen“ auf dem Parkplatz überzeugte uns dann doch, noch einen weiteren Cache anzugehen:

GC7EQWR – Schon wieder so ein Tradi?

Eigentlich vermeide ich Wohngebiet-Tradis auf solchen Runden.  Aber der wurde uns so angepriesen und es war direkt davor ein Parkplatz frei, dass wir doch noch mal gehalten haben. Und zu Recht!

Schon die Größe der Dose ist auffällig. Nachdem wir dann das erste einfache Schloss geknackt und nach dem Lösen der Aufgabe auch die zweite Aufgabe geknackt hatten, standen wir… vor einem Spielautomaten. So ein „Grabber“ wie man ihn von der Kirmes kennt, aber in Klein und Putzig.

Und was soll ich sagen? Ihr könnt Euch vermutlich vorstellen, wie zwei erwachsene Männder grinsen, wenn sie an der Straße stehend ein Kinderspielzeug das blinkt und tönt und surrt und knurrt finden. Was soll ich sagen? Wir haben länger gebraucht, als wir gebraucht haben 🙂

Kleiner Tip:

Schon wieder so ein Tradi, Schießrohr für flinke FInger und Guckst Du in die Röhre stammen, wie ich heute morgen gesehen habe, alle von L&D44 und ich möchte mal behaupten, dass das die Caches durchaus mit denen von anderen guten Ownern verglichen werden dürfen. Klar es sind keine Mammutrunden, wie Hotbinas, aber die Dosen selbst sind alle sehr kreativ und absolut was anderes als der Durchschnittsttradi. Wer die Zeit hat, sollte die 4 Dosen angehen. Weil mir das gestern nicht aufgefallen ist, fehlt mir natürlich eine, aber wenn ich das nächste Mal in der Gegend bin…

Und das Ende?

Nach einem so schönen Tag bin ich noch auf ein Glas Wein ins KM800 eingekehrt und habe danach das Abschlussfeuerwerk der Nottekirmes genossen. Halb Zehn war ich zu Hause, halb Elf lag ich völlig erschossen im Bett und habe mich gefreut, einen so schönen Cachetag mit Sascha, Tobi & Anhang, Michael & Anhang genossen zu haben. Und bei 5 Dosen 5 blaue Schleifen zu verteilen, spricht dann für sich.

GC3620Z – Liebling, vergiss die Socken nicht und GCGNF3 – Nightclimber

GC3620Z – Liebling, vergiss die Socken nicht und GCGNF3 – Nightclimber

Alter Falter, was für ein Geocaching-Tag!

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir aufgebrochen, um den Cache „GC3620Z – Liebling, vergiss die Socken nicht“ zu machen. Ich fand die Fotos von dem Cache einfach genial und wir hatten das Glück, dass sich uns jemand anschloss, der schon mal da war.

Die Anfahrt war quälend lange, unzählige Staus und Baustellen. Und langsam wurde die Zeit knapp, denn um 19:30 Uhr sollte die Sonne  schon untergehen.

Im Erlebnisraum angekommen, erst mal ein großes „aha“. Und dann ging es an den Aufbau. Der gestaltete sich relativ unproblematisch, war aber tatsächlich eine Materialschlacht, wenn man die Anzahl verbauter Rollen, Schlingen, Geräte und Karabiner betrachtet. Ein Wunder, dass wir am Ende alle unser Zeug wieder gefunden haben.

Die „Fahrt“ zur Dose selbst ist dann natürlich episch. Und man merkt dann ggf. auch, dass man Höhenangst hat 😉 Das Loggen lief aber gut und dank der intelligenten Konstruktion eines Mitcachers war die Rückfahrt fast noch angenehmer.

Mit Einbruch der Dunkelheit hatten wir alle eine Fahrt hinter uns, stehen im Logbuch und haben eingepackt. Denn es stand ein zweites Highlight auf der Liste:

Der Cache „GCGNF3 – Nightclimber“ ist genau das, was der Name vermuten lässt: Ein Nachtcache zum Klettern. Und wow…

Ich gebe zu, an der ersten Station war ich irritiert: Konnten die Koordinaten stimmen? Sollte hier schon Ende sein? Irgendwie schien das alles sehr merkwürdig.

Stellt sich raus: Es ist merkwürdig. Und es ist kilometerweit außerhalb meiner Wohlfühlzone. Aber es wurde von Station zu Station geiler. Und das Finale ist dann ganz großes Kino – auch wenn mir erst in letzter Sekunde klar wurde, wo die Lösung für das finale Rätsel verborgen war 😀

Was mich allerdings echt aus der Bahn geworfen hat war, wie ewig lange wir gebraucht hatten :-O

 

Und dann wurde es echt kurios: Einer der Mitcacher war verwirrt, weil er glaubte, genau an der gleichen Stelle, nur wenige Schritte weiter, schon mal eine Dose gefunden zu haben. Und siehe da, tatsälich liegt in unmittelbarer Nähe die Dose „GC2EEA2 – Ponsrestispyxidis oder so!?“ Und plötzlich wurden aus 2 dann 3 gefundene T5er….

 

Die Heimfahrt war dann schneller, aber letztlich lag ich doch erst um 3 Uhr am nächsten Morgen im Bett. Völlig k.o., mit einer dicken Erkältung im Anmarsch. Aber eben auch mit einem super fetten Grinsen im Gesicht. 3 Dosen in einem unglaublich fitten Team… 3x T5 an einem Tag, 3x Spaß ohne Grenzen. 🙂

Gut Abgehangen am Limit -2x T5 to go bitte.

Gut Abgehangen am Limit -2x T5 to go bitte.

Wochenende ist Kino-Zeit und deswegen war ich gestern mit ein paar guten Bekannten…. äh geocachen. Naja, man kann halt nicht immer alles haben 😉

Zuerst  stand „GC1M23 Am Limit“ auf dem Programm. Ein ziemlich cooler Abseilcache, bei dem der Turm von unten wesentlich wenig hoch aussieht, als von oben 😉 Die gestellte Aufgabe ließ sich aber ziemlich gut lösen und der Cache gehört in die Kategorie „eigentlich nicht schwer, wenn man sich mal überwunden hat“. Aber in einem guten, eingespielten Team ist das ja jetzt nicht die ganz große Nummer.

Auf dem Rückweg lag dann noch „GC4MKWQ – Gut abgehangen“ im Rotbachtal. An exakt gleicher Stelle hing schon mal ein Cache, den wir im Winter mit Trittleiter erlegen konnten. Leider ist kein Winter, also mussten die Seile her halten. Und was soll ich sagen? Reichlich ungeplant und mit zu wenig Gerödel braucht man unter der Brücke schon mal eine Weile, bis man sich ins Logbuch eingetragen hat.

Gut Abgehangen ist definitv ein Team-Cache. Zu zweit sicherlich gut machbar, vielleicht auch alleine, hatten wir den meisten Spaß weil wir ein paar mehr Leute waren. Und der Spaß sollte ja im Vordergrund stehen, gell?

Am Limit ist ein Cache den man machen kann, wenn man wie ich Höhen gar nicht mag und sich selbst aber gerne zur Überwindung von solchen Dingen animiert.

Fazit?

2 mal T5.

2 mal ein Schleifchen.

Und vielen Dank an ein wirklich tolles Team 🙂