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Kategorie: Wesel

Demokratie im Sinne der CDU: Wahlen sind nur Wahlen wenn klar ist, wen Wahlen wählen

Demokratie im Sinne der CDU: Wahlen sind nur Wahlen wenn klar ist, wen Wahlen wählen

Frederik Paul, Vorsitzender der JU im Kreis Wesel, ist derzeit in der Öffentlichkeit. Wegen seiner „mutigen Rede“ auf dem Deutschlandtag der Jungen Union.

Das ist hoch spannend. Beim oberflächlichen Lesen könnte der Eindruck entstehen, dass die JU sich aus dem Korsett der Union befreien will. Das sie aufbricht, in eine neue Zeit. Das sie verstanden hat, dass ein weiter so nicht geht.

Aber, Ihr ahnt es: Das ist natürlich höchst fraglich. Und das zeigt sich vor allem in diesem Absatz:

Fast noch wichtiger findet Paul allerdings, die Basis wieder mehr mit einzubeziehen. Und engagierten, jungen Mitglieder mehr Verantwortung zu geben. Dabei er auch auf den Weseler Kreisparteitag im November, bei dem Charlotte Quik auf Sabine Weiss folgen soll: „Wir werden eine neue Kreisvorsitzende wählen: eine junge Mutter. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

Was Ihr da lest ist: Wir werden „wählen“ und wir wissen bereits, wen wir wählen werden. Nicht ob. Und das ist so symptomatisch: Es findet kein Wettkampf statt, keine Bewerbungen. Was stattfindet ist, dass man schon im Vorfeld festgelegt hat, wer die „gewählte“ Nachfolgerin der Bundestagsabgeordneten Weiss wird: Die Landtagsabgeordnete Quik.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster: So ist kein politischer Neuanfang möglich. Da ist das konsequente totschweigen der schlechten Wahlergebnisse, wie man es andernorts erlebt, fast noch ehrlicher.

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Was bisher geschah:

Wie in Afrika?

Wie in Afrika?

In der NRZ von heute ist ein „spannender“ Artikel, der mich zutiefst beunruhigt. Darin geht es um den Wassermangel in unseren Wäldern, oder wie man schreibt:

 „Die Tiere wandern weite Wege, um am nächsten Gewässer zu trinken, sie wandern quasi zur Oase“.

Und es geht nicht um eine abstrakt weit weg liegende Gegend. Es geht um den Kreis Wesel, den Niederrhein und Deutschland. Der Klimawandel ist da und er kommt mit einer inzwischen mehrere Jahre anhaltenden Dürre.

Beschrieben werden die sterbenden und einfach zusammenbrechenden Bäume, aber auch die Versuche der Jäger und Waldeigner, mit Rohren, Pumpen und künstlichen Teichen das Überleben der Tiere zu sichern. Das die Jäger sich so um die Tiere kümmern, kann man jetzt natürlich von zwei Seiten sehen. Ich entscheide mich für die Seite: „Gut, dass was getan wird“.

Was mich beunruhigt ist das nach wie vor ohrenbetäubende Schweigen in großen Teilen der Politik. Sieht man von gelegentlichen Nebelkerzen der CDU und FDP mal ab: Warum herrscht eigentlich bei den Politikern in den Parlamenten der Kommunen, Länder und des Bundes nicht helle Panik? Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass wenn der Wald stirbt, auch wir sterben?

Ist es wirklich nur den Jugendlichen von FFF ein Anliegen, endlich aufzuwachen und was gegen den Klimanwandel zu tun? Und es wäre viel zu tun, denn es ist doch offensichtlich, dass es auch bei uns zu massiven Veränderungen kommen wird. Einschließlich von Verteilungskämpfen rund ums Trinkwasser.

Wir diskutieren, ob wir 1.000 oder 5.000 Flüchtlinge aus Moria aufnehmen wollen – und ignorieren, dass wir selbst zu Klimaflüchtlingen werden können, wenn wir nicht endlich anfangen, etwas zu tun!

Der WDR zu Verkehrsunfällen mit Pedelcs in Wesel

Der WDR zu Verkehrsunfällen mit Pedelcs in Wesel

Ich hatte heute das Vergnügen, mich mit dem WDR für die Lokalzeit über Fahrrad-Infrastruktur zu unterhalten. Davon hat es zwar nur ein kurzes Stück ins Fernseh geschafft, aber vielleicht hilft es ja trotzdem, in Sachen sicherer Infrastruktur ein Stückchen weiter voran zu kommen:

Wo kommt meine Aggression gegenüber Autofahrern her?

Wo kommt meine Aggression gegenüber Autofahrern her?

Vorige Tage habe ich mich mit jemandem Unterhalten, warum Menschen so aggressiv auf die jeweils anderen reagieren. Natürlich ging es mir, völlig gerecht und gerechtfertigt und unzweifelhaft, um die Aggressionen von Autofahrern gegenüber Radfahrern.

Irgendwann wurde mir die Frage gestellt, warum ich als Auto- & Radfahrer immer mehr Sympathie zu den Radfahrern zeige und auf Autofahrer immer so pissig reagiere. Meine Begründung war, dass Autofahrer Regeln nur beachten, wenn sie zu ihrem Vorteil sind oder sie anderen Fehler vorwerfen können. Und vor allem, weil Autofahrer viel mehr Schaden an Radfahrern anrichten können als umgekehrt.

Und wie zur Bestätigung heute morgen auf dem DPA-Ticker:

Samstag gegen 12:30 Uhr befuhr ein siebenjähriger Junge aus Wesel mit seinem Kinderfahrrad den Gehweg der „Alte Roßmühlenstraße“ aus Richtung Berliner-Tor-Platz kommend in Fahrtrichtung Gantesweilerstraße. Die Gantesweilerstraße überquerte er an der Fußgängerfurt. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 24-Jährigen aus Wesel, der die Gantesweiler Straße in Richtung Poppelbaumstraße befuhr. Der Junge fiel zu Boden und zog sich Schürwunden an beiden Unterschenkeln zu. Der Fahrzeugführer entfernte sich zunächst in unbekannte Richtung. Er wurde an seiner Wohnanschrift angetroffen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Man kann ja mal ein Kind überfahren. Hey, das ruckelt vielleicht ein bisschen, aber was solls.

Natürlich freue ich mich, dass der Fahrer identifiziert und sein „Lappen“ kassiert wurde. Trotzdem raffe ich einfach nicht, wie Autofahrer erst so unachtsam sein können und dann auch noch die Flucht ergreifen. Ist Menschen wie diesem nicht klar, dass das Kind auch hätte einfach tot sein können?

Und wieder ein Kind auf dem Fahrrad

Und wieder ein Kind auf dem Fahrrad

Es hört auch im Kreis Wesel nicht auf:

Bei einem Verkehrsunfall ist gestern gegen 13.00 Uhr ein 12-jähriger Junge schwer verletzt worden.

Der Junge war mit einem Fahrrad auf der Lipperheystraße unterwegs und wollte die Caspar-Baur-Str. geradeaus überqueren. Ein Autofahrer kam von rechts aus dieser Straße und stieß mit dem Jungen zusammen.

Durch den Aufprall stürzte der Junge mit dem Fahrrad zu Boden und verletzte sich dabei. Ein Krankenwagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Weseler Krankenhaus.

Quelle: Polizei Wesel, via DPA

Es ist einfach nur noch deprimierend.

Wenn Recht zu Unrecht wird

Wenn Recht zu Unrecht wird

Gemeinhein gibt es ja die Tendenz, selbst zu entscheiden was Recht ist und was nicht. Aktueller Tiefpunkt ist ein Kommentar auf Lokalkompass.de:

Plötzlich ein lauter Ruf von rechts: „EY!“ Von stadteinwärts rauscht ein Radler heran – er ist um einiges zügiger unterwegs als das Moped. Dessen Fahrer hat gar keine Chance, den von schräg hinten kommenden Radfahrer zu bemerken.

Aber der besteht auf sein Vorfahrtsrecht und dengelt mit Tempo 30 durch den Kreisel.

Ist das achtsames oder gar rücksichtsvolles Fahren? Nö – ist es nicht! Aber es ist täglich zu beobachten, dass auch Radler meinen, sie hätten die Straßen für sich gepachtet.

Da möchte man den Autor schütteln.

Hätte ein Rad einem Auto die Vorfahrt genommen, hätte man auf dem Radfahrer rumgehackt. Aber selbst wenn jeman anderem dem Radfahrer die Vorfahrt nimmt, ist plötzlich der Radfahrer schuld? Geht es noch?

Lieber Autor:

Wenn der Radfahrer Vorfahrt hat, dann besteht er zu Recht auf sein Recht. Das hat nichts damit zu tun, er habe das Gefühl, er hätte die Straße für sich gepachtet. Und es gilt das Sichtfahrprinzip: Wenn der Mopedfahrer eine Stelle nicht einsehen kann, dann muss er anhalten, im Zweifel sogar absteigen.

Diese Umkehr von Recht und Unrecht, frei nach dem Motto „Gesetz ist, was mir am Besten passt“ ist es, die dafür sorgt, dass unser Verkehr auf den Straßen immer gefährlicher wird. Und wenn die Presse das auch noch aktiv fordert und fördert, hat sie ihre Rolle und Bedeutung als Kontrollinstanz nicht verstanden.

Und wieder 2 Radfahrer verunglückt

Und wieder 2 Radfahrer verunglückt

Ich hab ein paar Tage Blogpause gebraucht, weil ich sonst ausfallend geworden wäre. Und siehe da, heute wo mir wieder nach Bloggen ist, gibt es direkt zwei unschöne Meldungen aus dem Kreis:

Dienstag:

Am Dienstag, 17.07.2018, gegen 15:50 Uhr, befuhr in Hünxe eine bislang unbekannte Frau mit ihrem Pkw die Alte Dinslakener Straße aus Richtung Bensumskamp kommend in Fahrtrichtung L1. An der Kreuzung Alte Dinslakener Straße/In der Aue/Im Freihof bog sie nach links ab. Hierbei achtete sie nicht auf einen 42-jährigen Mann aus Hünxe der mit seinem Fahrrad die Alte Dinslakener Straße in Richtung Bensumskamp auf dem dortigen Fuß- und Radweg befuhr. Der 42-Jährige bremste sein Fahrrad so stark ab, dass er zu Fall kam und sich dabei leichte Schürfwunden an Armen und Beinen zuzog. Die unbekannte Frau setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten und den Unfall zu kümmern.

Quelle: DPA

Mittwoch:

Ein bislang unbekannter Passant meldete heute Nacht gegen 00:30 Uhr einen Radfahrer, der verletzt auf dem Rad-/Gehweg an der Wilhelm-Lantermann-Straße in Höhe der Hausnummer 35 lag. Aufgrund der Schwere der Verletzung brachte ein Rettungswagen den 33-jährigen Dinslakener in eine Unfallklinik.

Quelle: DPA

Natürlich kann das der „Blaues Auto“-Effekt sein. Aber ich habe das Gefühl, im Moment werden leider sehr, sehr viele Radfahrer Opfer von Unfällen. Die dann zumindest öfter mit Fahrerflucht zusammen hängen. Das ist extrem beunruhigend.

Der „Kampf gegen Wesels Radfahrer“ geht weiter. Wieder (u. a.) ein Kind angefahren…

Der „Kampf gegen Wesels Radfahrer“ geht weiter. Wieder (u. a.) ein Kind angefahren…

Manchmal ist man so müde…

In den letzten Tagen gab es wieder zwei Unfälle zwischen Autos und Radfahrern. Einen davon finde ich besonders perfide, weil Autos hier gleich zwei Rollen übernehmen:

Am Donnerstag, 05.07.2018, gegen 19.10 Uhr, befuhr ein 13 Jahre altes Kind mit seinem Fahrrad in Wesel-Büderich die Parkstraße in Richtung Gartenstraße. Da die Fahrbahn durch parkende Fahrzeuge verengt war und sich von hinten ein Fahrzeug näherte, wollte der Junge nach links auf den Gehweg ausweichen. Der Fahrer fuhr dann rechts an dem Radfahrer vorbei und streifte den rechten Arm des Jungen mit seinem linken Außenspiegel. Dabei kam das Kind zu Fall.

Quelle: DPA, 05.07.2018

Nicht nur, dass das Kind wegen der Autos zum Ausweichen gezwungen war. Nein, der nachfolgende PKW-Führer (oder -in) konnte und wollte natürlich nicht warten, bis ein notwendiger Sicherheitsabstand erreicht ist. „Das passt schon!“. Sieht man ja.

Und dann?

Richtig, einfach abhauen:

Der Fahrer des Pkw entfernte sich in Richtung Schule ohne seinen gesetzlich vorgeschriebenen Unfallfolgepflichten nach zu kommen.

Der zweite Unfall ist schon fast „Standard“: Autofahrerin übersieht beim Rechtsabbiegen Radfahrer.

Eine 62-jährige Frau aus Rheurdt war mit ihrem Auto auf der Kamper Straße unterwegs und musste an der Kreuzung Geldernsche Straße verkehrsbedingt halten. Beim anschließenden Rechtsabbiegen stieß die Autofahrerin mit einem 52-jährigen Fahrradfahrer zusammen.

Quelle: DPA, 09.07.2018

Nach den Schilderungen wären beide Unfälle problemlos zu verhindern gewesen. Das macht es so traurig, weil Radfahrer und Fußgänger scheinbar nur noch Freiwild der Unachtsamkeit sind.

Selbstverletzung im Kreis Wesel

Selbstverletzung im Kreis Wesel

Im alten Rad-Blog hatte ich eine Serie über Selbstverletzungen bei Radfahren begonnen. Und mich deucht, ich kann sie hier fortsetzen. Für die unter Euch, die nicht wissen was es damit auf sich hat:

Es ist selten so, dass ein Radfahrer wegen eines Autofahrers verunfallen. In der Regel ist es ein Radfahrer (oder eine Radfahrerin) und ein anonymes Auto. Und noch seltener werden dabei die Radfahrer vom Auto und Autofahrer verletzt, vielmehr verletzen sie sich gerne selbst.

So auch in der aktuellen Pressemitteilung der Polizei des Kreises Wesel:

POL-WES: Dinslaken – Fahrradfahrer verletzte sich schwer

Quelle: DPA, 30.06.2018

Das ist natürlich Bullshit, denn der Fahrradfahrer verletzte nicht sich. Er wurde verletzt, von dem Auto das ihn anfuhr und von wem auch immer am Lenkrad. Der Text gibt das auch her:

Zur gleichen Zeit befuhr ein 21-jähriger Dinslakener mit einem Fahrrad den gemeinsamen Geh-und Radweg rechts neben der Otto-Brenner-Straße aus Richtung Barmingholten kommend in Fahrtrichtung Innenstadt.

In Höhe des dortigen Autohauses / Bowlingcenters bog der 35-Jährige mit seinem PKW links auf die Thyssenstraße ab. Der Fahrradfahrer wollte ebenfalls in die Thysseenstraße abbiegen. Er benutzte hierbei die Rechtsabbiegespur, die von der Otto-Brenner-Straße auf die Thyssenstraße führt.

Hierbei kam es Zusammenstoß, bei dem der Radfahrer zunächst auf die Windschutzscheibe des Autos prallte und daraufhin zu Boden stürzte.

Aber die Überschrift… meine Fresse, da möchte ich den Autor anschreien. Können wir nicht endlich das Problem beim Namen nennen? Oder soll ich mich freuen weil ausnahmsweise mal keine Anspielung auf einen Helm beim Radfahrer vorhanden?

Mal wieder zwei Radfahrerinnen im Kreis „umgenietet“

Mal wieder zwei Radfahrerinnen im Kreis „umgenietet“

Erster Unfall:

Am Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr befuhr ein 28-jähriger Weseler Autofahrer die Dr.-Berns-Straße in Richtung der Repelener Straße.Im Kreuzungsbereich mit der Repelener Straße kollidierte er mit einer von rechts kommenden 24-jährigen Radfahrerin aus Xanten, die den Gehweg der Repelener Straße befuhr und beabsichtigte, die Dr.- Berns-Straße zu überqueren.

Quelle: DPA

 

Zweiter Unfall:

Am Dienstag, 26.06.2018, gegen 18.10 Uhr, befuhr ein 12 Jahre altes Kind aus Moers mit seinem Fahrrad den Radweg im Kreisverkehr in Moers – Eick-West, Rathausallee/Oderstraße/Liebrechtstraße. Eine Pkw Fahrerin übersah bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr in die Liebrechtstraße das Kind und es kam zu einem Verkehrsunfall.

Quelle: DPA

Ich kenne keine Details, wage aber mal mich aus dem Fenster zu lehnen:

Es scheint so, als würden mehr und mehr Autofahrer vergessen, dass beim Abbiegen die querenden Fußgänger und Radfahrer Vorrang haben – auch wenn da kein Zebrastreifen ist. Insbesondere beim Ausfahren aus Kreisverkehren kann ich beobachten, dass kaum ein Autofahrer anhält.

Außerdem fällt mir extrem auf, dass Autofahrer nicht mehr nach Links gucken. Die Ampel wird Grün oder man meint Vorrang zu haben und es wird gefahren. Das ist nicht nur absurd gefährlich, falls von der Seite der Rettungsdienst, die Feuerwehr oder die Polizei kommt. Und das ist nur das Risiko wenn nicht nach Links geschaut wird.

Nach Rechts scheint überhaupt gar niemand zu gucken. Egal ob an Kreuzungen, Garagenhofeinmündungen oder sonst was.

Diese zunehmende Unaufmerksamkeit von Autofahrern, die sich immer im Recht glauben, macht mir echt Sorgen. Und das nicht nur als Fahrradfahrer, sondern gerade auch als Autofahrer. Nur das ich im Auto von anderthalb Tonnen Stahl geschützt bin. Während ich auf dem Bike… siehe oben.

Hier nur nach der Politik zu rufen ist übrigens zu wenig. Es liegt an jedem von uns selbst, den Verkehr wieder sicherer zu machen. In dem wir langsamer fahren. Achtsamer. Vorsichtiger. Und vielleicht einfach nur Regelkonform. Ungefähr so wie im § 1 STVO:

1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.