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Category: Sport

New Watch Day: Garmin Fenix 7x

New Watch Day: Garmin Fenix 7x

Anfang 2017 habe ich relativ viel Geld für eine neue Uhr ausgegeben: Eine Garmin Fenix 5x Saphir (hinter dem Link gibt es nur noch die Nicht-Saphir-Version). Und ich war sofort völlig begeistert – die Uhr wurde mein täglicher (und nächtlicher) Begleiter. Was mich so fasziniert hat war, was Garmin alles in das kleine Gehäuse bekommen hat – inklusive Karten.

Gut, auf Grund der 5-Tasten-Bedienung waren die Karten eher ein Krampf, in Verbindung mit Drittanbietern wie Komoot aber teilweise echt hilfreich. Auch die Idee, von vornherein einen App-Store für Drittanbieter zu integrieren, war nicht die blödeste: Du möchtest Laufen lernen? Lad Dir eine App. Du möchtest andere Ziffernblätter? Lad sie Dir runter. Die Community war ziemlich gut.

Was mich aber total begeisterte war, dass ich die Uhr wirklich gebrauchen konnte: Schwimmen im See oder Schwimmbad, Laufen, Wandern, Joggen, Rennrad, Mountainbike, Rafting, Klettern, nichts wo sie mich im Stich gelassen hätte. Und die Akkulaufzeit? Gut 2 Wochen – ich musste immer über die „ich muss meine Uhr laden“-Fraktion der Apple-Watch-User lachen. Ich wusste teilweise gar nicht wo mein Ladekabel lag 🙂

Dazu kam, dass ich mit der Tastenbedienung vs. Touchscreen schon immer bessere Erfahrungen gemacht hatte. Auch bei meinen anderen Garmin-Geräten, lege ich Wert auf Tasten. Wobei das mit den anderen Geräten so eine Sache war: Der Fenix 5x fehlen Funktionen zum Geocachen, weswegen ich hier mein GPSMap 66t nutze. Auch für die Navigation ist das GPSMap besser geeignet. Das bedeutet aber nicht, dass die Fenix 5x nicht trotzdem fast alles konnte – in vielen Fällen konnte ich also das GPSMap liegen lassen. Und beim Biken? Natürlich ist für die Karte und die Lesbarkeit mein EDGE 820 besser für unterwegs. Ich brauchte es aber z. B. nicht mit Urlaub zu nehmen und an Leihbikes die Halterung anschrauben: Die Fenix kann die gleichen Sensoren (Trittfrequenz, Herzfrequenz, Geschwindigkeit….) auslesen und braucht am Arm keine Rad-Halterung.

Kurzum: Bis auf Spezialfunktionen löste die Fenix 5x alle anderen Garmin-Geräte mehr oder weniger ab. Vor allem, weil ich sie ja eh immer dabei hatte.

Hatte sie Schwächen?

Ja, vor allem 2: Beim Klettersteig-Gehen in engen Schluchten oder der DAV-Anlage in Duisburg war GPS nicht zu gebrauchen. Und das Bahnenschwimmen im Schwimmbad sorgte je nach Software-Version für mehr oder weniger falschen Ergebnissen.  Beides allerdings extrem schwierig zu messen und kein wirklicher Vorwurf, den man der Uhr machen könnte.

Das ich die Saphirglas-Version genommen hatte, lag an Garmin: Dort hatte man mir „versprochen“, dass die Fenix 5x Saphir praktisch unzerstörbar sei. Und nach 5 Jahren wenig zarten Handhabens muss ich sagen: Die Uhr hat alles überlebt und das Glas nicht einen einzigen Kratzer – ohne jede Form von Schutzfolie. Und Gelegenheiten zu Kratzern gab es zu Hauf. Was man der Uhr heute auch ansieht:

Nach der 5X kam die 5x Plus. Größte Änderung war sicherlich „Garmin Pay“, also Zahlen mit der Uhr, das mich nicht interessierte. So blieb ich der 5x treu. Dann kam die Fenix 6x mit einer bahnbrechenden Neuigkeit: Solar. Das fand ich einen geilen Move, denn wenn man viel draußen ist, kriegt man viel Sonne. Die zu nutzen um die Akkulaufzeit zu verlängern, fand ich genial. Aber Garmin machte einen Fehler:

Ich konnte entweder die Solar-Version kaufen. Oder die Saphir-Version. Beides zusammen ging nicht. Damit war die Fenix 6x für mich auch keine Alternative. Und warum auch – selbst nach 5 Jahren kann ich kaum einen nachlassenden Akku vermelden, die Software ist (Garmin-Typisch) über die Jahre auf einen Stand gereift, der gut funktioniert.

Tja… und dann kam 2022. Und eine Mail von Garmin: Die Fenix 7x ist da. Und als würde man bei Garmin endlich auf mich hören, kann man sie als Titan-Version mit Solar und Saphir bestellen. Und ja, ich habe sie bestellt.

Die Neue ist im Umfang deutlich gewachsen, dafür in der Dicke geschrumpft. Letzteres ist eine gute Nachricht, weil ich gelegentlich das Problem hatte, dass die 5x nicht unter die Manschette meines Hemdes gepasst hat. Sie wirkt auch deutlich leichter, wobei ich das nicht nachgemessen habe. Auf jeden Fall ist sie sehr „gefällig“:

 

Neben dem Solar kommen in paar neue Neuerungen dazu. Für mich spannend (keine Ahnung ob die 6 das schon hatte) ist die Möglichkeit, Musik direkt auf der Uhr zu speichern und sie mit meinen Bluetooth-Kopfhörern zu verbinden. Ich kann also ohne Handy aber mit Musik zum Sport. Dann gibt es natürlich wieder besseres GPS, wobei ich bei dem neuen Multiband-Empfänger wirklich mal gespannt bin, wenn es in den Klettersteig geht.

Was die Akku-Laufzeit angeht, sag ich mal „geht so“ 😉

Screenshot von https://www.golem.de/news/sportuhr-im-hands-on-garmin-fenix-7-mit-touchscreen-und-saphirglas-solarstrom-2201-162466.html am 03.02.22
Screenshot von https://www.golem.de/news/sportuhr-im-hands-on-garmin-fenix-7-mit-touchscreen-und-saphirglas-solarstrom-2201-162466.html am 03.02.22

Ohne GPS mit ausreichend Licht ist die Uhr angeblich in der Lage, deutlich über 1 Jahr ohne Nachladen auszukommen. In meinem „Use-Case“ rechne ich mit 1x Aufladen alle 3 bis 4 Wochen. Mehr wird es wohl nicht brauchen.

Neu ist übrigens, dass auch die Saphirglas-Version jetzt einen Touchscreen hat. Erwähnte ich, dass ich Touchscreen nicht mag? Hier hat Garmin mich allerdings auf seine Seite gezogen: Die weiter oben erwähnte Karte ist nämlich jetzt Bedienbar. Während Garmin bei der 5x einen ziemlichen Krampf zum Zoomen, Verschieben und Markieren mit den Tasten einbauen musste, kann ich jetzt einfach über die Karte „swipen“. Und der neue Prozessor ist schnell genug, sie mehr oder weniger flüssig nachzuführen. Davon ab kann ich dann den Touchscreen per Tastendruck systemweit abschalten, so dass in allen anderen Fällen die Bedienung wie gewohnt über die 5 Tasten erfolgt. Bei Sport-Apps deaktiviert die Uhr im Standard eh den Touchscreen, sofern man das nicht umstellt. Hey, plötzlich mag ich das 😀

Und dann gibt es noch die Taschenlampe.

Die was?

Die Taschenlampe 😀

Um das zu verstehen, sind zwei Dinge vielleicht interessant zu wissen:

1. Das Display der Fenix war beleuchtet eh so hell, dass ich sie in ungewohnter Umgebung, z. B. auf Hütten, Nachts einfach genutzt habe um mich zu orientieren.

2. Jedes Handy hat eine Taschenlampe, mein GPSMap hat eine, warum also nicht meine Uhr?

Natürlich kann man jetzt sagen Why, Garmin, why! Bis man auf eine interessante Funktion stößt: Das Pendel!

Die Uhr lässt beim Laufen die weißen LED’s aufblinken, wenn der Arm nach vorne pendelt und die Rote (erwähnte ich, dass die Taschenlampe auch eine rote… egal) blinkt, wenn der Arm nach hinten pendelt. Was sich erst mal völlig gaga anhört, ist eine nützliche Funktion um die Sicherheit zu erhöhen: Wenn ich im Dunkeln Laufen gehe, hat meine Stirnlampe hinten auch eine rote LED-Leuchte, damit ich von beiden Seiten gut zu sehen bin. Hätte ich das nicht oder wäre ich ohne unterwegs, könnte ich zumindest rudimentär meine Sichtbarkeit mit dem Pendel erhöhen. Braucht man das? Nein. Ist es ein witziges Gimmick? Ja.

Alles in allem finde ich die Fenix 7x Saphir Solar eine gelungene Weiterentwicklung im Vergleich zur Fenix 5x. Beim Laufen und Radfahren werde ich von dem neuen Multiband-GPS wohl nicht viel merken, beim Klettern bin ich gespannt. Auch wie sich die Uhr im Schwimmbad schlagen wird, ist eine spannende Frage. Darüber hinaus hoffe ich, dass sie genauso robust ist, wie die 5x und mich die nächsten… sagen wir 5 Jahre genauso zuverlässig auf meinen Abenteuern begleiten wird.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch ein bisschen mit der Uhr spielen 😀

Und für Die unter Euch, die gerne mehr über die Sportfunktionen wissen wollen: Klick!

Klettersteig in Boppard

Klettersteig in Boppard

Vor ein paar Tagen ergab es sich, dass mein Weg mich nach Boppard führte, einem kleinen Ort unweit der Endhaltestelle des RE5. Und rein zufällig gibt es in Boppard einen Klettersteig und ebenso zufällig hatte ich einen Klettergurt, Helm und ein Klettersteigset dabei 😉

Und was soll ich sagen?

Der Steig ist sehr einfach, zumeist zwischen A und B, allerdings wegen teilweise sehr sparsamer Sicherung eher Richtung B. Spaß macht es trotzdem, immer parallel zum Rhein sich an dem „Berg“ hoch zu arbeiten. Wobei man, wenn man keine Lust auf Klettern hat, an mehreren Punkten auch auf eine Wanderroute ausweichen kann.

Das Ende des Steigs kommt etwas plötzlich und unerwartet und ohne wirklichen Hinweis. Von da kann man dann zum Sessellift, um sich bequem nach unten bringen zu lassen. Einziger Haken: Der Weg ist zunächst genau gar nicht ausgeschildert und man muss sich schon ein wenig auf das Glück verlassen, bis man dann an einer Karte steht – auf der leider nicht eingetragen ist, WO auf der Karte man gerade ist 🙂

Aber ich will nicht unken, der Sessellift schließt um 18 Uhr, um 17:55 saß ich drin, also alles gut 🙂

Extra hinfahren würde ich jetzt nicht. Aber wer mal in der Gegend ist und Lust auf eine kurzweilige Kraxelei hat, der kann den Steig durchaus mitnehmen. Auf jeden Fall für die Aussicht 🙂

URBANTRAIL 2019 in Düsseldorf

URBANTRAIL 2019 in Düsseldorf

Ich hatte heute das große Vergnügen, zum Düsseldorfer „URBANTRAIL 2019“ eingeladen gewesen zu sein. Und ich war schon bei ein paar Läufen – aber sowas hatte ich dann doch noch nicht 🙂

Ab ca. halb 9 trafen sich die mehr als 1.500 Läuferinnen und Läufer in Düsseldorf, wo im Schatten des Rheinturms der Start der Strecke zu finden war. Gestartet wurde in 3 Wellen und sehr gemächlich 🙂

Im Laufe der Zeit wurde die Strecke übrigens immer länger: Waren es mal 10km, stand auf der Website dann 11km und gelaufen sind wir 12km.

Eine Zeitmessung gab es nicht, die hätte auch gar keinen Sinn gemacht. Denn der „Clou“ des Urbantrail war, dass wir nicht zu den Sehenswürdigkeit gelaufen sind – sondern mitten durch.

Das meint nicht nur die Passagen, sondern eben auch die Firma Brabus, das UCI im Hafen oder gar die Oper. Und weil „Drinnen“ natürlich nicht gerannt und gejoggt werden durfte, war das alles heute halt etwas entspannter.

Dafür gab es im UCI die Möglichkeit sich mal in die Sitze zu fläzen und sogar Popcorn wurde verteilt. Das passte dann gut zu dem Nappo, mit dem man förmlich zugeschmissen wurde 😀

Über die Strecke verteilt fanden sich einige Verpflegungspunkte, an denen man Getränke bekommen konnte, im Ziel gab es dann Kaffee, Crossaints und eine Verpflegungstüte mit Smoothie, Riegel, Obst und Saft von Real.

Wer jetzt nach den ganzen Links die das Gefühl hat, dass es doch eine sehr kommerzielle (Werbe-)Veranstaltung war, der hat recht. Das mindert aber den Spaß nicht den wir alle heute hatten, mal völlig entspannt und ohne jeden Druck einen Lauf zu laufen.

Und ich nehme an, ich werde nächstes Jahr ziemlich viele der Läuferinnen und Läufer von heute dort wiedersehen. Und wer von Euch Lust hat, mal einen gut organisierten Lauf zu laufen, bei dem man sich nicht abhetzen muss: Den Urbantrail 2020 kann ich nur empfehlen 😀 Und ich überlege gerade, ob der Urbantrail Wien nicht mal eine gute Idee wäre. Es gibt doch jetzt wieder einen Nachtzug  nach Wien 🙂

 

Ruhrgames 2019 – WOW!

Ruhrgames 2019 – WOW!

In 2015 war ich zum Fotografieren auf den Ruhrgames in Essen und Gladbeck und kann mich noch gut erinnern, dass mein Eindruck sehr gemischt gewesen ist. Und das ich damals dachte, dass ich mir wünschen würde, dass sich die RG noch positiv entwickeln.

Kletterturm des DAV auf den Ruhrgames 2019
Kletterturm des DAV auf den Ruhrgames 2019

Dieser Tage war ich nun „zu Gast“ bei den Ruhrgames 2019 in Duisburg im Landschaftspark und habe da Samstag und Sonntag den Kletterturm des DAV mit betreuen dürfen. Und alter Schwede, waren das zwei geile Tage in Duisburg.

Natürlich lag das auch an dem Bombenwetter, das wir hatten. Aber es kann nicht nur daran gelegen haben, dass so unendlich viele Menschen ihren Weg in den LPN gefunden haben.

Also wird das wohl auch an den Spielen gelegen haben. Und allein was ich mitbekommen habe, von den deutschen Meisterschaften im Speedbiking, über Leichtatlehtik und Stabhochsprung, zu Freestyle mit dem BMX und Slopestyle mit dem Mountainbike. Während im Hintergrund ein paar Verrückte Kunststücke auf Motocross-Maschinen mit ein paar sehr hohen Rampen veranstalten.

Das ganze begleitet mit typischem Ruhrpott-Genuss in Form von Burgern (natürlich Burgernerds 🙂 ), kalten Getränken (natürlich Sinalco und Köpi), Döner, Mantaplatte und so weiter. Also mehr als genug für ein ungesundes Zwischenmahl 🙂

Das alles extrem gut organisiert und ohne das Gefühl, sich auf einer überlaufenen Fläche zu bewegen. Veranstalter, Polizei, Ordnungsamt und Sani-Dienste stets im Hintergrund, gefühlt hunderte Helferinnen und Helfer überall auf der Fläche.

Ich muss ehrlich sagen, nach der Veranstaltung in Duisburg wandern die Ruhrgames 2020 bei mir von der „maybe, wenn Zeit ist“ auf die „dafür werd ich mir Zeit frei halten“-Liste. Und wenn Ihr nächstes Jahr Zeit habt, solltet Ihr Euch das auch nicht entgehen lassen 🙂

*SPOILER* Auf dem Weg zum Schaukelmeister – die Caches von mkno

*SPOILER* Auf dem Weg zum Schaukelmeister – die Caches von mkno

Achtung, der folgende Beitrag beinhaltet zahlreiche Fotos, die ein wenig Spoilern, wie die Caches sind. Zu sehen ist nicht, wie die Caches zu lösen sind, aber wer die Überraschung mag, sollte hier nicht weiterlesen.

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Ok?

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Na gut:

Schon länger hatte ich die Geocaches von MKNO im Auge, vor allem natürlich seinen Seilbahn-Cache. Da ich manchmal dazu neige zu warten, bis tolle Caches verschwunden sind, schien es mir angebracht, endlich mal die Dosen in Angriff zu nehmen. Gesagt, getan, geloggt.

GC4VZGH - 2) Einbruch am Breitenbruch!!!
GC4VZGH – 2) Einbruch am Breitenbruch!!!

Die Runde begann, wie es sich gehört, mit dem 2. Cache der Serie, nämlich GC4VZGH – 2) Einbruch am Breitenbruch!!!.

Die Aufgabe scheint simple: Finde den zu dem wirklich massiven Tresor passenden Schlüssel oder ein anderes, geeignetes Werkzeug. Und schon hast Du das Logbuch in der Hand.

Natürlich ist es nicht annähernd so einfach und so war erst mal Ratlosigkeit angesagt. Nach fleissigem Durchprobieren und dem zusammenraufen aller Lockpicking-Fähigkeiten war der Tresor…

… immer noch zu.

Nach einer gefühlten Ewigkeit aber ist dann doch noch was aufgefallen. Und eine Idee war geboren. Von der Idee bis zum geöffneten Tresor vergingen noch mal ein paar Minuten, aber schließlich war das Logbuch mit einem weiteren Eintrag versehen.

Und ein bisschen Angst war auch dabei: Würden die übrigen Caches auch so schwer zu öffnen sein? Weil an dem ersten Cache, also dem Zweiten, ging schon relativ viel Zeit drauf…

 

GC4G59B - 1) Die alte Hängebrücke über dem Steinbruch...
GC4G59B – 1) Die alte Hängebrücke über dem Steinbruch…

Gott sei Dank war die Sorge zunächst unbegründet. Der zweite Cache auf der Runde war dann der Erste, nämlich GC4G59B – 1) Die alte Hängebrücke über dem Steinbruch… .

Dabei handelt es sich, wie man unschwer erkennen kann, um eine Hängebrücke. In deren Mitte mit einem raffinierten System ein Cache platziert ist. Wenn man, wie ich, schon auf Leitern so seine liebe Mühe und Not hat, findet man die Brücke auch alles andere stabil.

Aber es geht eigentlich dann doch recht gut und schneller als gedacht stand der Name im Logbuch. Was dann danach ruft, direkt weiter zu machen 🙂

 GC4DXR3 – 3) Hin und Her am Breitenbruch
GC4DXR3 – 3) Hin und Her am Breitenbruch

Der Dritte im Bunde ist dann tatsächlich der Dritte: GC4DXR3 – 3) Hin und Her am Breitenbruch und wie geil ist das denn bitte? Ein Schaukelcache mitten im Wald 😉 Nachdem das notwendige Zubehör gefunden war, konnte der Cache schon geloggt werden. Die Schaukel braucht man, um die notwendigen Infos für den Bonus zu erhalten.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich hier weniger auf die Bastelkunst des Owners verlassen habe und doch lieber meinen eigenen Klettergurt dazugenommen habe 😉

 

 

GC4DXR3 - 3) Hin und Her am Breitenbruch
GC4DXR3 – 3) Hin und Her am Breitenbruch

Immerhin konnten die notwendigen Infos schnell gefunden werden und es konnte los gehen, zur Seilbahn. Deswegen war ich ja überhaupt erst hier. Also da!

GC 4M9R6 4) Mit der Seilbahn zum Cache
GC 4M9R6 4) Mit der Seilbahn zum Cache

 

Um zur Seilbahn zu gelangen, muss man allerdings erst den Kühlschrank finden. Und den Kühlschrank findet man gerne, denn das Foto ist kein Fake. Tatsächlich steht im Wald ein voll funktionsfähiger, bis oben hin mit kalten Getränken und Naschkram gefüllter Kühlschrank. Eine angenehme Überraschung, wenn man sonst solche Kühlschränke eher in einem etwas anderen Kontext kennt 😉

Im Kühlschrank findet sich dann auch das notwendige Tool für die Seilbahn. Eingepackt, ein KitKat geklaut und ab zur Seilbahn. Zumindest in der Theorie.

GC5R4Z4 - 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi
GC5R4Z4 – 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi

 

GC5R4Z4 - 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi
GC5R4Z4 – 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi

Denn einmal nicht aufgepasst und schon falsch abgebogen, war ich mitten im Bonus-Multi. Der aus einer Reihe sehr witziger, teils sehr aufwändiger  Installationen besteht – einschließlich eines „Telefonjokers“ und eines „Nanos, der etwas schwierig zu öffnen“ ist.

Von Station zu Station hat der GC5R4Z4 – 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi dabei mehr Spaß gemacht, bis an einer Station auf ein Mal Schluss war.

Hier ging nix mehr und ich habe nach einem an sich sehr erfolgreichen Tag schon sehr an mir gezweifelt. Aber der Owner hat in einem der Listings eine Notfall-Nummer platziert und war so freundlich mir zu sagen, dass meine Idee richtig, meine Umsetzung aber falsch war.

Und so konnte dann der Multi bis zum Finale begangen werden. Über das der Owner sinngemäß schreibt, dass der Weg am Ende etwas Schmal wird, aber ein Handlauf installiert wurde.

Etwas.

Schmal.

ARE YOU KIDDING ME?

 GC5R4Z4 - 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi
GC5R4Z4 – 6) Der Schaukelmeister-Bonus-Multi

Hier war ich dann sehr froh, dass ich nicht nur meinen Klettergurt, sondern auch Karabiner und Bandschlinge dabei hatte. Es ist mir ein Rätsel, wie Leute ohne das Logbuch nach dem Loggen wieder dahin bekommen, wo es hin gehört. Aber ich hatte ausgesprochen viel Spaß auf dem „schmalen Weg mit Handlauf“ 🙂

Nach einenm kurzen Abstecher zu GC4J1YB 5) der Cache mit dem Rohr ging es dann aber endlich, endlich, endlich zum Seilbahncache.

GC4N9R6 - 4) Mit der Seilbahn zum Cache
GC4N9R6 – 4) Mit der Seilbahn zum Cache

Und yeah baby, der hielt was ich mir erhofft habe. Wie alle Stationen gut und solide aufgebaut ging es mit dem Tool aus dem Kühlschrank (Ihr erinnert Euch?) ans Seil, bzw. an den Draht. Allerdings habe ich letztlich auch hier lieber zum eigenen Gurt gegriffen. Um dann….

Ein paar Stunden später war ich dann wieder zu Hause und habe die Caches geloggt. Und dabei fest gestellt, dass das die zweite Runde in zwei Tagen war, bei denen jeder einzelne Cache einen Favoriten-Punkt verdient hatte. Was mich doppelt freut, weil es erstens bedeutet, dass ich die richtige Wahl getroffen habe und zweitens es nach wie vor Cache-Owner gibt, die sich richtig Gedanken um ihre Caches machen.

Sportjahr 2018

Sportjahr 2018

So…

Mit dem Silversterlauf 2018 beende ich das Sportjahr. Neben Klettern (vor allem auch beim Geocachen) bestand das Jahr im Wesentlichen aus Laufen in den Wintermonaten und Radfahren in den Sommermonaten.

Ingesdamt habe ich mit meinen Garmin-Devices 149 Aktivitäten geloggt, bei denen ich laufend, schwimmend und radfahrend eine Distanz von 2.583,06km zurück gelegt habe. An 127 Tagen habe ich auch einen entsprechenden Eintrag bei Strava. Die längste Radtour war dabei 100,4 km lang. Die meisten Höhenmeter mit dem Bike an einem Tag waren in Österreich 2.045hm, insgesamt waren es dieses Jahr 17.400hm.

Insgesamt habe ich 2.581km auf Strava geloggt, davon 2.326km auf dem Rad und 175,7km beimn Laufen. Beim Klettern, Wandern und Cachen kamen noch ma 55,2km zusammen und ich bin 24km geschwommen.

Mal sehen, was 2019 bringt. Da ich dann wieder einen etwas geregeltern Tagesablauf habe, könnte es mehr werden. Da sich mein Arbeitsweg aber verdoppelt und ich vermutlich nicht mit dem Rad nach Hause kann, könnte es weniger werden. Wir lassen uns überraschen, gell?

 

Nachtrag zum Silvesterlauf: Platz 40 von 85 overall, Platz 6 von 12 in der AK40

Kleinigkeiten die Glücklich machen: Chalkr

Kleinigkeiten die Glücklich machen: Chalkr

Ich kaufe gerne und viel bei Chalkr – wenn ich Klettergerödel brauche. Und so kam es die letzten Tage, dass ich 2 Bestellungen aufgegeben habe.

Und offensichtlich denkt bei Chalkr jemand mir, denn statt mir 2 Pakete zu senden, hat man ökonomisch und ökologisch sinnvoll beide Bestellungen in ein Paket gepackt und versendet.

Das ist genau das Gegenteil, womit Amazon mich im Moment frustet, weil die es schaffen mir für zwei bestellte Artikel 3 Pakete zu schicken – bildlich gesprochen. Und falls Ihr noch einen Grund braucht, mal woanders als beim gelben Fluß zu bestellen: Solche Kleinigkeiten sind es, die kundenorientierte Unternehmen von perfekt optimierten Platzhierschen unterscheiden 🙂

Fotos von den 24h von Duisburg

Fotos von den 24h von Duisburg

Am ersten Wochenende des August ist traditionell das 24-Stunden MTB-Rennen im Landschaftspark Duisburg Nord.

Und es ist ein komisches Gefühl, „nur“ als Zuschauer, nicht Fahrer dort zu sein. Und noch komischer, wenn man keine richtige Kamera dabei hat, sondern nur ein Handy. Aber wenigstens macht das brauchbare Schnappschüsse:

Ich bin ganz froh, dass es Abends endlich abgekühlt hat. Schwer vorzustellen, wie es im Laufe des Samstags bei weit über 30 Grad gewesen sein muss, durch die Staubwüste von Duisburg zu radeln und immer wieder den Monte Schlacko hoch zu müssen. Gesund ist das sicher nicht. Auf der anderen Seite hatten viele Fahrer ihr Tempo den höllischen Bedingungen angepasst und die Retter waren wohl wachsam – der Anzahl ab- und anfahrender Krankenwagen abzulesen.

Wie immer habe ich einen heiden Respekt vor den Leuten, die sich das als Einzelstarter antun. Was das für mentale Kräfte bindet… wow…

Und wenn man schon mit dem Handy knipst, kann man ja versuchen auch mal die Stimmung am Monte Schlacko einzufangen. Wo, wie jedes Jahr, die Sportlerinnern und Sportler gebührend gefeiert und angefeuert wurden:

Und eher zufällig ergab die die Gelegenheit, „der Tim“ anzufeuern, der für Coffee & Chainrings als Solo-Fahrer am Start war:

 

Lasset das Radfahren beginnen!

Lasset das Radfahren beginnen!

Ab heute läuft das Stadtradeln auch in Voerde. Und auch wenn die Website gerade hakt: Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Menschen aus unserer Stadt in den nächsten Tagen die gefahrenen KM dokumentieren. Damit auch die Teile der Politik, die die Verkehrswende einfach nicht sehen wollen, keine Chance mehr haben zu glauben, die Stadt würde noch immer dem Auto gehören.

Und vielleicht könntet Ihr mit dem Stadtradeln-RADar! auch auf Probleme und Gefahren hinweisen 🙂

STADTRADELN in #Voerde vom 11.06. bis 01.07.2018

STADTRADELN in #Voerde vom 11.06. bis 01.07.2018

Der ADFC Dinslaken-Voerde e.V. wird innerhalb dieses 21-tägigen Aktionszeitraumes 12 Radtouren durchführen. Abfahrtsort ist immer vor dem Rathaus auf dem Marktplatz Voerde.

Am 11.06. (Mo.) können daher die Radler/-innen, die ab 17 Uhr Zeit und Lust haben, mit einer ca. 25-30 km langen Auftakt-Tour gemeinsam in die  STADTRADELN-Zeit starten.

Die Sternfahrten, bei denen Radlerinnen und Radler der 9 Kommunen des Kreises Wesel, die zeitgleich beim STADTRADELN mitmachen*, aus ihren jeweiligen Städten und Gemeinden losfahren und sich an einem bestimmten Ort im Kreis Wesel treffen, finden dieses Jahr am 16.06. (Sa.) statt. Alle interessierten Radlerinnen und Radler aus Voerde treffen sich am 16.06. (Sa.) kurz vor 11 Uhr, um gemeinsam 11 Uhr nach Xanten aufzubrechen.

Dort werden zwischen 13:30 und 14:30 Uhr alle Sternfahrer der beteiligten 9 Kommunen im Archäologischen Park Xanten (APX) einradeln. Denn das Klimabündnis der Kommunen des Kreises Wesel verleiht dem APX an diesem Tag die Klimaschutzflagge. Weshalb? Das erfährt man bei der ca. 15 Uhr beginnenden Ehrung.

STADTRADELN 2018 endet in Voerde und in 8 kreisweiten Nachbarkommunen am 01.07.. An diesem Sonntag können beim 27. Niederrheinischen Radwandertag zahlreiche Radkilometer gemeinsam mit anderen Radlern und Radlerinnen zurückgelegt werden.

Informationen zu den 12 Radtouren, die der ADFC Dinslaken-Voerde e.V. dankenswerter Weise organisiert und durchführt, sind im beigefügten Flyer oder unter www.voerde.de/stadtradeln zu finden. Dort können Sie außerdem sehen, dass auch in diesem Jahr Sponsoren die Auslobung von Preisen ermöglichen.

STADTRADELN-Voerde-2018_Flyer

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* Die Kommunen Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck, Voerde und Xanten nehmen zeitgleich vom 11.06. bis zum 01.07.2018 beim STADTRADELN teil.