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Der Geist in meinem Netzwerk…

Der Geist in meinem Netzwerk…

Ok.

Ich würde mich durchaus als Nerd beschreiben und darüber hinaus als IT’ler. Ich schraube an Rechnern und Netzen, seit ich sie kenne und würde sagen, es gibt wenig, dass mich überrascht. Ich verstehe nicht alles auf Anhieb, aber echte Überraschungen sind selten. Jetzt habe ich eine und kann sie nur mit Spuk erklären 😉

An meinem kleinen Technikschrank war folgende Struktur:

FritzBox als Router und Switch. An der FritzBox: 1 PC mit Kabel, 1 NAS mit 2 Kabeln.

Das wurde jetzt „aufgebohrt“, weil ein zweites NAS dazu kam und ich eh die Idee hatte, dass der Switch in der FritzBox manchmal an seine Grenzen kam, vor allem da zwischenzeitlich 20-30 weitere Devices per WLAN angemeldet sind.

Neue Struktur:

FritzBox als Router, per Kabel mit einem Switch von Zyxel verbunden. An dem zwei NAS mit jeweils 2 Kabeln und der PC mit einem Kabel. Also 5 „Eingänge“ + 1 „Uplink“.

Alles gut, Netz rennt besser als je zuvor. Bis auf eine winzige Kleinigkeit:

War ich es bisher gewohnt, dass Abends, wenn alle Menschen hier auf der Straße streamen, das Netz ab und an weg ist, passiert das jetzt immer ein Mal morgens. Scheinbar zufällig. Dachte ich. Denn es ist nicht zufällig:

Starte ich den Rechner und  beginnt der Windows zu booten, verliert die FritzBox die DSL-Synchronisation.

What. The. Fuck?

Ein anderer Port am Switch für den Rechner löste das Problem nicht. Was es dagegen löste war, den Rechner in die FritzBox zu stecken. Was ja die Idee konterkariert, großen Netzwerktraffic an genau der vorbei zu schleusen.

Aber kann mir mal bitte jemand erklären, warum der Boot-Prozess von Windows das DSL-Signal aus dem Tritt bringt, wenn der Rechner im Switch ist und nicht in der FritzBox? Denn ich habe auch das Ethernet-Kabel vom Rechner zum Switch ausgetauscht und hatte das im Verdacht. Das scheidet aber ja aus, weil es offensichtlich nicht die Nähe des Ethernet-Kabels zum DSL-Kabel ist: Das liegt genau so nah oder fern, wenn ich den Rechner direkt in die FritzBox einstöpsel, als wenn ich den Switch benutze.

Der Einschaltzustand der NAS spielt übrigens keine Rolle. Das Phänomen tritt unabhängig davon auf, ob die an oder aus sind.

Bleibt als Erklärung nur Spuk, oder?

Fliegen ist doch für’n Ar****

Fliegen ist doch für’n Ar****

Es kann sein, dass ich Ende August nach Spitzbergen muss. Dummerweise ist Spitzbergen in realistischer Zeit nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Das ist ärgerlich, aber gut, fliege ich halt mal wieder.

Düsseldorf ist der nächste Flughafen. Erste Preisabfrage ergibt:

16 Stunden? Deren Ernst?

Anyway, die meisten Flüge scheinen über München oder gar Österreich zu gehen. München wäre auch mit dem ICE gut erreichbar und man könnte da vielleicht sogar einen Tag oder Zwei verbringen. Da der Flug von Düsseldorf nach München ja wegfällt, ist das ja vermutlich deutlich günstiger.

Ha. Ha.

 

Was zur Hölle? Das kann doch nicht deren Ernst sein. Was ist das überhaupt für ein Unfug, mich über München nach Oslo fliegen zu lassen? Geht das nicht direkter?

Stellt sich raus: Ja geht. Ist aber nicht so einfach zu realisieren. Weil auf keiner der Seiten die ich probiert habe, konnte ich eine sinnvollere Kombination finden. Dabei gibt es die:

1. Ich fahre mit dem ICE von Duisburg nach Amsterdam

2. Ich fliege von Amsterdam nach Oslo, dauert so ca. 90 Minuten.

3. Ich fliege von Oslo nach Spitzbergen, dauert so ca. 3h


Macht eine Gesamtflugdauer von weniger als 5h, zzgl 2h mit dem ICE von Duisburg nach Amsterdam. Ohne Umweg über München und Wien, ohne tagelanges warten, nur leider praktisch nicht buchbar. Denn ratet mal was passiert, wenn ich Amsterdam -> Spitzbergen angebe? Richtig…. ich fliege erst mal nach Wien. Was aber immerhin fast 50 Euro billiger ist als der Flug der Richtung Süden schon bei Frankfurt wieder abkippt, während der mit der noch am ehesten passenden Richtung (Stockholm) mehr als 60€ teurer ist, als der Flug über Wien. Ich dreh durch!

Mal abgesehen davon das ich mich schon verarscht fühle, dass Düsseldorf – Spitzbergen über München billiger ist, als München – Spitzbergen: Das kann doch echt nicht deren Ernst sein, dass der Flug von Amsterdam ernsthaft nach Wien umgeleitet wird, bis er nach Oslo geht, um von dort…

Halleluja. Ich kann das gar nicht in Worte fassen, wie angefressen ich gerade bin. Das ist alles dermaßen sinnlos, unökologisch und nur schwer ökonomisch erklärbar. Und eine absolute Verar*** des Kunden. Ich fasse es nicht.

Und falls Ihr Euch noch nicht genug verarscht fühlt:

Der günstigste Flug von Amsterdam nach Oslo ohne Gepäck aber dann mit einem Koffer kostet 178€ + 55€ = 233€

Bucht man den Flug inklusive einem Koffer, so kostet der Flug 238€. Vermutlich rechnet einfach niemand mehr nach…

 

Alle Screenshots von Expedia.de am 17.01.2022 zwischen 13:00 und 13:30 Uhr.

BMW & Garmin: Was zur Hölle stimmt mit Euch nicht?

BMW & Garmin: Was zur Hölle stimmt mit Euch nicht?

Ich spiele ja gerne mit GPS-Geräten rum, auch um zu schauen ob man sie vielleicht für das Geocachen nutzen oder zweckentfremden kann. Und im Moment habe ich die Gelegenheit einen „BMW Navigator 6“ zu testen. Das ist ein Navi für BMW-Fahrzeuge, primär Motorräder, wo es teilintegriert ist. Technisch ist es ein Garmin zūmo. Nach ein paar Tagen experimentieren kann ich nur sagen:

Was. Zur. Hölle!

 

Aktuell verkauft BMW das Navi für schlappe 840€ zzgl. Versand, Preislich also absolute Spitzenklasse. Und man hat einen interessanten Weg gefunden, Käufer von BMW (Motorrädern) zum Kauf zu überzeugen: Das Gerät übernimmt einen großen Teil der Board-Computer-Funktionen und die passende integrierte Halterung ist schon montiert. Da liegt es ja Nahe.

Beworben wird das Gerät unter anderem damit, dass man es auch mit dem Handy koppeln kann, für erweiterte Multimedia-Funktionen und Bluetooth für Kopfhörer ist auch an Board. Das klingt ja erst mal gut.

Das Display ist hell und die Bedienung für Menschen mit Motrorrad-Handschuhen optimiert. Das ist aber auch schon das Einzig positiv bemerkenswerte. Die Probleme fangen damit an, dass die am Lenker von Motorrädern verbaute „Fernbedienung“ praktisch nutzlos ist. Man kann den Zoom-Faktor der Karte einstellen. Für alles andere aber müssen die Finger ans Display. Was soll das?

Aber das ist noch nicht schlimm genug. Aber wir fangen mal am Anfang an:

Willkommen in der Vergangenheit

BMW / Garmin werben damit, dass das Gerät Micro-SDHC und XC-Karten bis 64GB unterstützt. Warum nur 64GB? Das weiß niemand. Aber das macht auch nix, denn wenn man eine 64GB SDCX einsteckt, passiert gar nichts. Warum nicht?

Nun, Garmin erlaubt nur Speicherkarten im alten „Fat32“-Format. Die Karten die man kauft, sind aber „ExFat“-Karten. Dabei handelt es sich um Dateiformate, also die Festlegung wie Daten gespeichert und gelesen werden. Theoretisch kann man Karten mit dem Format „ExFat“ nach „Fat32“ Umformatieren. Praktisch verweigert Windows 10 das aber – warum auch immer. Wer sich nicht mit der Kommandozeile auskennt, braucht hier schon mal eine spezielle Software wie Rufus. Sowohl die Beschränkung auf 64GB, als auch auf Fat32 ist absolut nicht zeitgemäß.

Hat man dann die Speicherkarte lauffähig und vielleicht auch Musik drauf, koppelt man das erste Mal Bluetooth-Kopfhörer mit dem Garmin. Das klappt fast problemlos. Aber auch nur fast. Denn:

Ich habe mal testweise ein paar billige Bluetooth-Kopfhörer und meine AirPod Pro verbunden. Bei letzteren ist der Klang ganz ok – nur leider vergisst das Garmin ständig, dass es mit den Kopfhörern gekoppelt ist. Ich vermute, dass das daran liegt, dass man bei Apple die Aufbewahrungsbox zum Koppeln nutzen muss. Das ist trotzdem mehr als ärgerlich, wer will schon jedes Mal vor einer Tour seine Kopfhörer neu koppeln?

Mit den preiswerten Bluetooth-Stöpseln tritt das Problem nicht auf. Dafür ein Neues, denn die Lautstärke steht jedes Mal auf Max. Und wenn man auf dem Garmin die Lautstärke anpassen möchte, bekommt man den Hinweis, man möge das bitte direkt am Kopfhörer machen. Unter dem Helm. Am Besten beim Fahren. Ja vielen Dank auch. Hat das niemand mal getestet?

Der nächste Clou sind die Sprachanweisungen. Die sind eine Frechheit und technisch / akustisch auf dem Niveau der späten 90er. Am Besten ist aber, wenn man Musik hört. „la la la pause pause pause Ansage pause pause pause la la la“. Im Ernst, die Musik bricht ab, es ist 2-3 Sekunden Stille, dann kommt die Ansage. Das konnte schon mein erstes TomTom besser.

Na gut, koppeln wir mal das Handy.

Natürlich kann das BMW-Navi nicht mit der Garmin-Connect-App, die alle meine anderen Garmin-Devices kennt, koppeln. Es kann auch nicht mit Garmin-Explore, einer App zum Verwalten von Tracks. Es braucht eine eigene App mit dem Namen „Smart Link“, die wenig bis keinen Nutzen hat. Doch einen: Sie überträgt die Temperatur auf das Navi. Ja richtig, das fast-1000-Euro-Navi hat keinen Temperatur-Sensor. Es zeigt den des Motorrads im Bordcomputer an, auf dem Display wird aber normalerweise eine vom Handy aus dem Internet übermittelte Temperatur angezeigt.

Zur Ehrenrettung der App muss man aber sagen, dass die Verkehrsinformationen recht gut sind. Aber völlig unnütz, weil der Hinweis „Verzögerung 1 Minute“ jetzt nicht wirklich hilfreich ist 🙂

Man kann aber über das Garmin auch direkt Musik vom Handy abspielen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis kommt es abgehackt und stotternd in den Kopfhörern an. Absolut unbrauchbar (iPhone 11po, AirPods Pro). Also doch lieber Musik auf die Speicherkarte.

Kommen wir zum Routing:

Was ist das für ein Dreck?

Ein Ziel ist schnell eingegeben. Die Antithese zu Schnell ist aber die Routenberechnung. Man hat das Gefühl, dass in dem Gerät ein kleines Männchen mit Abakus sitzt und händisch auf einer Karte versucht, den richtigen Weg zu finden und dann mit bunten Kugeln zu berechnen. Man kann den Bits und Bytes förmlich  zusehen. Und wenn man schon losgefahren ist, bevor die Route fertig ist – und zwar anders als das Navi einen losfahren lassen würde? Herzlich willkommen in einer gefühlt nie endenden Neuberechnungs-Schleife.

Aber hey, man kann ja am PC Routen basteln. Ich hatte noch eine von einer längeren Reise (1600km) und dachte, ich schiebe die mal in das Gerät. Also auf die Speicherkarte kopiert und beim Einschalten die Frage, ob ich die Route importieren möchte, bejaht. Hätte ich mal nicht: Das Importieren der 2,7 MB großen GPX-Datei hat Stunden gedauert und dabei ging natürlich das Gerät aus, weil der Akku leer war. Danach findet es wieder die Route als GPX-Datei noch sonst was wieder. Man muss die Datei mit einem anderen Namen auf das Gerät kopieren, damit sie beim Neustart wieder gefunden wird – unabhängig davon, dass der Track-Name in der Datei der Gleiche ist, zählt hier nur der Dateiname.

Am Strom angeschlossen hat es gute 4(!) Stunden gedauert, bis der Import bei 100% war. Um mir dann mitzuteilen, dass die Route nicht importiert werden kann, weil sie zu lang ist und ich es doch versuchen  möge, wenn ich näher am Ziel wäre. Ob Ihr mich verarschen wollt, habe ich gefragt.

Die wirklich einzige Funktion die ein Navi erfüllen soll, ist mich zu navigieren. Die gleiche Datei funktioniert in meinem Edge 820 (Fahrrad-Tacho), meinem GPSMap 66 (Wander-Navi) und sogar in meiner Fenix 5X (Armbanduhr). Nur das Fahrzeugnavi kann das nicht? Ein Navi für fast 1.000€?

An der Stelle sei nur noch nebenbei verraten, dass ich GPX-Dateien mit Geocaches ebenfalls auf dem Edge, dem GPSMap und der Fenix verwenden kann – das BMW-Navi sie aber erfolgreich ignoriert. Es versucht die Datei als Track zu lesen, da es keiner ist, wird sie einfach verworfen.

Fazit

Angesichts des unfassbar hohen Preises und dem sanften „Druck“ für Motorrad-Käufer, das Gerät zu erwerben, ist es ein Witz. Wobei nein, ein Witz wäre lustig. Dieses Gerät für über 800€ ist eine gnadenlose Unverschämtheit in Form von teurem Sondermüll. BMW als „Premium-Fahrzeuge“-Anbieter und Garmin als Anbieter echt guter GPS-Geräte (wie dem Edge, der Fenix und dem GPSMap) sollten vor Scham im Boden versinken und jedem Käufer das Geld freiwillig erstatten – inklusive Blumenstrauß als Entschuldigung.

Ein Gerät, dessen Hardware (CPU und Speicher) absolut überholt sind, dessen technische Spezifikation Grütze  ist (Dateiformate), dass nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, um wirklich Reisen zu planen und sicher zu navigieren ist einfach nur eine Frechheit. Wenn dann  noch dazu kommt, dass nicht mal so simple Dinge wie eine vernünftige Bluetooth-Unterstützung vorhanden sind, möchte ich ausrasten.

Mein Rat an alle, die überlegen, sich den BMW Navigator 6 zu kaufen: Lasst es. Kauft was vernünftiges.

 

Brexit: EU, please explain

Brexit: EU, please explain

Ich bin irritiert.

Die EU hat den Brexit-Vertrag veröffentlicht. Und der stimmt mich nicht zuversichtlich. Denn auf Seite 931 wird geschrieben:

5.4. Protocols and Standards to be used for encryption mechanism: s/MIME and related packages

(…)

the encryption algorithm AES (Advanced Encryption Standard) with 256 bit key length and
RSA with 1024 bit key length shall be applied for symmetric and asymmetric encryption
respectively,
the hash algorithm SHA-1 shall be applied.

s/MIME functionality is built into the vast majority of modern e-mail software packages including
Outlook, Mozilla Mail as well as Netscape Communicator 4.x and inter-operates among all major email software packages.

 

Äh whut?

Ich kann jetzt nicht sagen, dass das mein Vertrauen in den Rest des Dokuments stärkt. Aber was weiß ich schon 😀

 

Was stimmt nicht mit A. Laschet?

Was stimmt nicht mit A. Laschet?

Manche Sachen kann man sich ja nicht ausdenken. Das würde einem niemand glauben. Stellt Euch mal folgende Story vor: Armin L., bekannt für seine gut gemeinten Telefonate, ist dann nach langem Zögern irgendwann doch bereit, auch NRW in den Lockdown zu schicken. Corona, wissen’s schon.

Lockdown bedeutet: Was wir nicht dringend brauchen (wie Tabak-Geschäfte), muss zu. Panik-Geschenke-Hamster überfüllten darauf hin in den letzten offenen  48h die Geschäfte. Aus Angst vor den „ich will aber im Laden kaufen“-Deutschen, machen selbst die Niederländer ihr Land dicht.

Gut. Einkaufen ist jetzt – abgesehen von Lebensmitteln, Tabak und Tierfutter – nicht mehr. Das stellt die Menschen, die sich nicht in die Warteschlangen stellen wollten, jetzt vor ein Problem: Wo kaufen sie denn jetzt ihre Geschenke?

Aber, nicht verzagen, Armin fragen:

Im nordrhein-westfälischen Landtag rät Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), keine Weihnachtsgeschenke online zu bestellen.
(Quelle: Welt)

Hä?

Ja also: wir machen die Geschäfte dicht und kaufen nicht im Netz. Das klingt logisch. Also wohl zumindest für die CDU. Alle anderen denken sich: WTF?

 

P.S: Ja, ich weiß, dass viele Läden alternative Formen anbieten, wie Anrufen & Abholen. Aber stellt Euch mal vor, Ihr müsst eh jeden Tag um das Überleben Eures Laden kämpfen und dann macht die Politik Euch das Leben extra schwer, um im nächsten Moment so zu tun, als wolle sie nur Euer Bestes. Wollte sie das… ach vergesst es, das will die CDU nicht. Und schon gar nicht mit der FDP an ihrer Seite.

 

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Was bisher geschah…

Der intergalaktische Highway?

Der intergalaktische Highway?

Vermutlich bin ich nicht der einzige Mensch, der erwartet hat, dass nach dem Jahr 2000 die Zukunft beginnt: Saubere Energie, Umweltschutz, Demokratie und die Eroberung des Alls. Wenn wir erst mal Kriege, Öl und Kohle hinter uns gelassen, den letzten Despoten aus dem Amt gejagt und…. Covid, Trump, Querdenker. Ja danke auch.

In dem Buch „Per Anhalter durchs All von dem auf Ewig unvergessenen Douglas Adams,  muss die Erde leider einer intergalaktischen Autobahn weichen und wird dafür der Einfachheit halber gesprengt. Ist auch eine Lösung. Und so verrückt – verspielt die Idee einer „Autobahn durch das All“ auch klingt:

Sie scheint real.

Auf „Sciencealert“ wurde ein super spannender Beitrag publiziert:

Astronomers Just Found Cosmic ‚Superhighways‘ For Fast Travel Through The Solar System

Das bedeutet jetzt nicht, dass man wie beim Beamen praktisch sofort von A nach B kommt. Aber die Zeitverkürzung scheint extrem zu sein:

„This network can transport objects from Jupiter to Neptune in a matter of decades, rather than the much longer timescales, on the order of hundreds of thousands to millions of years, normally found in the Solar System.“

Wenn es möglich wäre, und der Artikel impliziert das theoretisch, diese „Highways“ durch das All zu nutzen, könnte ferne Objekte damit plötzlich während der Lebensspanne eines Menschen zu erreichen sein – was Ideen wie „Einfrieren und wieder aufwachen“ oder „Mehr-Generationen-Raumschiffe“ zwar nicht obsolet macht – aber eben nicht mehr zu einem zwingenden Erfordernis für die ersten Schritte in die Tiefen des Weltalls.

Und jetzt stellen wir uns nur mal ganz kurz vor, wir würden all das Geld, dass wir für Kriege ausgeben, für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgeben. Und die Menschheit könnte vereint ihr Wissen mehren, mit dem Ziel, aus dem dem erdgebundenen Wesen eine intergalaktische Rasse von Reisenden zu machen….

Wäre das nicht episch?

 

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Die in diesem Beitrag gesetzten Links zu Amazon sind „Affiliate-Links“. Bei einem Einkauf über diesen Link wird ein geringer Teil des Umsatzes für den gutgeschrieben, der den Link gesetzt hat. Dadurch wird das Produkt für den Kunden nicht teurer, Amazon verdient nur etwas weniger – hat dafür natürlich Werbung für seine Seite. Alle Artikel auf unkreativ.net die einen solchen Link verwenden, sind auch mit der entsprechenden Kategorie gekennzeichnet.

2020 gibt alles: ER ist wieder da

2020 gibt alles: ER ist wieder da

Und nein,

kein Scherz: Adolf Hitler wurde zum Landrat gewählt.

Und ich weiß, wie absurd sich das anhört. Allerdings nur, bis man lernt, dass er dunkle Hautfarbe hat, in Namibia lebt und nicht vor hat, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Skurriles Ergebnis bei einer Kommunalwahl in Namibia: Ein neu gewählter Landrat heißt Adolf Hitler.

Quelle: Welt

Kannst Du Dir nicht ausdenken, dieses Jahr.

Liebe Firma Logitech: Macht Ihr das mit Absicht?

Liebe Firma Logitech: Macht Ihr das mit Absicht?

Es gibt Dinge, die mich ärgern. Die mich sogar richtig wütend machen. Dazu gehört zum Beispiel wenn es Technik gibt, die bekannte Mängel hat, die die Hersteller wohl nicht abstellen. Und wenn man dann – warum auch immer – den Kunden in eine „hilflose“ Lage bringt.

Jüngstes Beispiel: Meine Logitech Maus und Tastatur

Mein Schreibtisch ist relativ kabellos aufgebaut. Soweit das geht. Dazu gehören kabellose Ladegeräte für mein Handy und die Kopfhörer, eine Bluetooth-Soundbar und als „WLAN-Radio“ ein Echo Show.

Und das Werkzeug für die tägliche Arbeit ist eine Logitech MX800 Tastatur und eine Logitech M705 Maus. Beides ganz wunderbare Geräte. Eigentlich.

Denn gestern setzte die Tastatur zwischenzeitlich aus. Ein Ein- und Aus-stecken des Empfängers half nur kurzfristig. Ja richtig, ein Empfänger, weil Logitech einen eigenen „Unifying“-USB-Stick verwendet und nicht wie viele andere Geräte auch „normales“ Bluetooth.

Googelt man nach dem Problem stellt man fest: Der USB-Dongle (der ja nie bewegt wird) ist bekannt dafür, auszufallen. Genau wie bei mir. Das ist offensichtlich ein bekanntes Problem. Wie das passieren kann, ist mir schleierhaft.

Mir ist dann aufgefallen, dass ich noch einen zweiten Dongle habe. Und jetzt treffen verschiedene Dinge zusammen:

1. Das Pairing

Die Tastatur und Maus haben keinen Pairing-Knopf. Die Verbindung der Tastatur/Maus mit dem Empfänger kann man nur per spezieller Software herstellen. Zumindest in der Theorie. Denn versuche ich einen zweiten USB-Stick anzulernen, beschwert sich die Software, dass ich nicht zwei Sticks gleichzeitig verwenden kann. Ha ha.

Das bedeutet also, ich muss das Pairing zu dem alten Stick lösen und dann den Neuen verbinden. Das Problem ist, dass ich nach dem Lösen der Verbindung zwischen der Tastatur, Maus und dem Dongle ja keine Eingabegeräte habe um  die Software zu bedienen.

Jetzt könnte man hoffen, dass der alte Spruch „Reboot tut gut“ hilft. Aber…

2. Kein Booten ohne Tastatur

Das Problem ist, dass eine Festplattenverschlüsselung verwende. Um also den Rechner neu starten zu können und nach dem Start von Windows zu hoffen, dass die Software von Logitech klug genug ist, die neue Kombination von Dongle und Maus/Tastatur zu erkennen, müsste ich ein Passwort eingeben. Was ich mangels funktionierendem Dongle nicht kann. Ihr seht das Problem?

 

Was mich jetzt so ärgert:

Mit dem Verzicht auf Bluetooth und einen Hardware-Knopf zum Verbinden von Maus/Tastatur und USB-Dongle hat Logitech mich gezwungen, eine andere Tastatur und Maus zu kaufen, damit ich den Code für die Festplatte eingeben kann um dann in Windows mit der proprietären Software von Logitech den neuen Dongle mit der Maus und Tastatur zu verbinden.

Das ist, sieht man mal von den bekannten Sicherheitsproblemen der USB-Dongle von Logitech ab, maximal kundenunfreundlich. Und wird mit Sicherheit Folgen haben, wenn ich die nächsten Geräte kaufe. Denn neben der Qualität beim Schreiben (ich schreibe oft sehr lange Texte und brauche dafür eine sehr gute Tastatur) spielt für mich die Bedienbarkeit eine wichtige Rolle.

Und wenn ich jetzt nicht das Glück hätte, einen wirklich guten Computerladen um die Ecke zu haben, müsste ich jetzt schauen, wo ich eine Tastatur und Maus her bekomme. Kurzfristig, weil ich heute Abend noch eine Videokonferenz habe.

Das was mich dabei so wütend macht: Das ist maximal unnötig. Und bedeutet vermutlich in der Mehrzahl aller Fälle, dass die Leute nach dem Ausfall des USB-Sticks eine neue Tastatur und Maus kaufen. Weil sie entweder nicht wissen, dass es nur der Dongle ist – oder an dem Problem scheitern, einen Neuen zu verbinden.