Dürre? Welche Dürre

Dürre? Welche Dürre

Ich finde das bemerkenswert, dass ein Tag mit Regen dazu führt, dass die meisten Menschen in meiner Umgebung die Dürre schon wieder für beendet betrachten. Und schon wieder aufhören, sich über den Klimawandel Gedanken zu machen.

So Menschen möchte ich vor die Türe schicken, denn die Auswirkungen des aktuellen Wetter sind so offensichtlich, dass man schon sehr merkwürdig sein muss, sie nicht wahrhaben zu wollen:

Das auf dem Foto ist der Rotbach bei Dinslaken, eine km vor der Mündung in den Rhein. Oder vor dem was seine Mündung wäre. Oder besser noch, das ist das Bett des Rotbachs. Denn der Rotbach ist weg.

Ich gebe zu, dass mich das ziemlich entsetzt. Weil das nicht erst seit heute so ist und ich fürchte, dass das morgen nicht vorbei ist. Und wir mal ernsthaft darüber nachdenken sollten, was eine langfristige Dürre auch für uns bedeutet.

Da man aber nicht alles so tiefschwarz ausmalen soll, biete ich den Klimawandel-Skeptikern eine gute Alternative als Erklärung. Der Fluß ist gar nicht ausgetrocknet. Der versteckt sich nur. Vor dem Wasserdieb 😉

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