Kliniken fehlt Geld für Digitalisierung?

Kliniken fehlt Geld für Digitalisierung?

Heute morgen titelt die NRZ:

Screenshot NRZ 01.03.2019
Screenshot NRZ 01.03.2019

„Kliniken fehlt Geld für Digitalisierung“
und weiter:

Kliniken in der Region fordern einen „Digitalpakt“ für die Krankenhäuser, um die digitale Infrastruktur auf Vordermann zu bringen. In den Häusern stauten sich Investitionen in Millionenhöhe, die die Kliniken nicht nur aus eigener Kraft bedienen könnten, heißt es aus Krankenhäusern der Region. Deshalb müsse der Staat seine jährliche Förderung aufstocken.

(leider nur hinter Paywall)

Ich finde das spannend.  Denn ja, natürlich bin ich der Meinung, dass Krankenhäuser in die Digitalisierung investieren müssen. Schon aus Sicherheitsgründen. Nur: wie so oft stellt sich die Frage, ob hinter solchen Forderungen nicht das altbekannte „Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert“ steckt. Ein Indiz dafür liefert ein Blick nach Statista, wenn man sich nur mal den viel diskutierten Helios-Konzern ansieht:

Statista, Quelle
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222811/umfrage/konzernergebnis-des-klinikunternehmens-fresenius-helios/

Kann es sein, dass ein Klinikbetreiber hunderte Millionen Gewinn einstreicht?

Mal abgesehen von der ethischen Frage, ob ein Krankenhaus überhaupt Gewinn machen darf und kann: Möglicherweise erleben wir hier gerade einen neuen Versuch, zu Gunsten der Stakeholder den Steuerzahler zur Unterstützung zu rufen. Im Artikel steht leider nichts dazu.

Allerdings wird dort die „St. Elisabeth Gruppe“ erwähnt und die kann man sich auch online ansehen. Und ich lasse das mal unkommentiert hier stehen:

Quelle: https://www.northdata.de/St.+Elisabeth+Gruppe+GmbH+Katholische+Kliniken+Rhein-Ruhr,+Herne/Amtsgericht+Bochum+HRB+9735

 

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