Laschet, die CDU und der Untergang der Welt mit Ansage

Laschet, die CDU und der Untergang der Welt mit Ansage

Ich gebe zu, die Überschrift mag ein wenig reißerisch klingen, aber vielleicht muss das manchmal sein.

Armin Laschet, CDU und bedauerlicherweise unser Ministerpräsident in NRW, warnt in der NRZ vor einem Ausstieg aus der Braunkohle. Der Braunkohle, die NRW von oben so aussehen lässt:

Angeblich sei die Braunkohle unverzichtbar:

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sorgt sich um eine verlässliche Energieversorgung für den Industriestandort NRW und Deutschland insgesamt. „Wir brauchen zu jeder Sekunde verlässlich bezahlbaren Strom in Deutschland“, warnte der Regierungschef gestern Abend auf dem Unternehmertag in Düsseldorf vor einem verfrühten Ausstieg aus der Braunkohle in NRW sowie der Lausitz und vorschnellen Festlegungen der vom Bund ins Leben gerufenen Kohlekommission.

Quelle: NRZ, 10.07.2018

Tatsächlich kann auf den Energieträger mit der geringsten Energiedichte und den schlimmsten Umweltfolgen natürlich verzichtet werden. Was Laschet hier macht, ist ganz klar Lobby-Politik für die Großkonzerne, die mit der dreckigen Kohle sauberes Geld verdienen wollen.

Kann man natürlich machen.

Aber nur, wenn man mit beiden Augen fest zugekniffen durch das Leben geht. Und „übersieht“, dass wir bereits mitten in den Folgen des Klimawandels leben, der wahlweise den Westen der USA und Osten Kanadas verglüht oder Japan überschwemmt. Und auch in Deutschland werden die Extremwetterlagen ja mehr.

Jetzt kann man nüchtern rechnen, was uns Klimawandel kostet und welche Rendite die Braunkohleverstromung bringt. Ist ja gelebte Realität, dass die Gewinne maximiert und die Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.

Man kann aber auch einfach unterstellen, dass ein gebildeter Mann wie Laschet die Zusammenhänge zwischen der Verstromung von Braunkohle (und anderen fossilen Energieträgern) und dem Klimawandel kennt. Und das es dann Absicht ist, das zu ignorieren, um einigen wenigen Großkonzernen und ihren Aktionären nach dem Mund zu reden.

Und in 10, 20, 100 Jahren werden die Menschen fragen, ob man es nicht hätte besser wissen müssen.

Ja hätte man. Aber bei der CDU bekommt man halt, was man wählt: zurückgewandte Politik zu Gunsten der Großen und auf Kosten der Kleinen.

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