Man könnte heulen vor Wut

Man könnte heulen vor Wut

Manchmal ist das Leben doch eher makaber:

Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitze und wenig überraschend ist das ein Vorbote dessen, was in wenigen Jahren „Standard“ sein wird. Da ist sich die Wissenschaft sehr einig:

Dürre, Waldbrandgefahr, Kreislaufprobleme: Der Sommer in Deutschland zeigt seit Wochen Schattenseiten – und in Zukunft müssen wir uns auf noch viel mehr Hitzetage und tropische Nächte einstellen. Davon sind Klimaexperten überzeugt.

„Es wird weiterhin schöne und schlechte Sommer geben, aber die extremen Sommer werden häufiger auftreten“, sagt Daniela Jacob, Direktorin am Climate Service Center in Hamburg. Das Institut ist eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht in Schleswig-Holstein.

Quelle: Heise

Ebenso gesetzt ist, dass wir schon vor Jahrzehnten hätten anfangen müssen gegenzusteuern. Und das es heute nicht mehr darum geht, den Klimawandel (zumindest den Mensch-verursachten Anteil) zu verhindern. Sondern nur noch um Schadensbegrenzung:

Aufhalten lässt sich die Klimaveränderung nach Expertenangaben nicht mehr, nur noch mit Schutzmaßnahmen eindämmen. „Wir können das Rad nicht mehr zurückdrehen“, sagt Lux. „Aber wir können verhindern, dass es bis Ende des Jahrhunderts noch schlimmer wird.“

Und was macht die Politik?

Richtig, sie setzt weiter auf die Verstromung von Kohle, auf Autos mit konventionellen Antrieben, die Reduzierung von Baum- und Waldflächen und die Urbanisierung der Umwelt.

Das ist doch zum Schreien. Sind wir als Menschheit wirklich so grunddämlich, dass wir für den kurzfristigen Profit unsere Spezies, die Umwelt, die Natur und letztlich unseren ganzen Planeten riskieren? Wobei angenommen werden darf, dass es mit der Erde weiter gehen wird. Was auf uns zukommen wird… da seh ich schwarz.

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