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Schlagwort: Pierce Brown

Red Rising – Tag der Entscheidung

Red Rising – Tag der Entscheidung

Nachdem ich letzten Monat den zweiten Teil der Red-Rising-Serie beendet hatte, habe ich mir zum Abschluss den dritten Teil „Tag der Entscheidung“ von Pierce Brown gegönnt.

Ich muss zugeben, der Band hatte seine Längen. Zu sehr versucht der Autor, noch Nebenplots auf und wieder zuzumachen. Daneben muss er natürlich seine eigentliche Geschichte zu einem (guten) Ende führen und nicht zu Letzt sind die Leser*innen natürlich auf das große Finale, vielleicht einen großen Endkampf zwischen Gut und Böse gespannt.

Ohne das Buch zu spoilern sein verraten, dass auch Brown dem Trend folgt, die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen zu lassen und die Bösen so viel gutes tun zu lassen, wie die Guten böses tun.

Insgesamt, wie so oft bei 3 Bänden, hätten es Zwei auch getan. Aber ich bin nicht wirklich böse um die Zeit, die ich mit der langen und manchmal etwas zähen Geschichte verbracht habe. Denn im Kern erzählt sie eine Geschichte über eine Gesellschaft, die einen falschen Weg eingeschlagen hat und versucht, diesen falschen Weg vor sich selbst zu rechtfertigen.

Dabei beschränkt sich dieser Band fasst ausschließlich auf eine Mischung aus indischen Kasten und dem Aufstieg und Niedergang des römischen Reiches – halt nur in ein paar tausend Jahren in einem erbitterten Kampf um die Vorherrschaft im Universum.

Ob ich die Bücher jetzt insgesamt empfehlen würde?

Ich würde sagen ja: Für Leute, die epische Sci-Fi mögen und viel Zeit, z. B. auf dem Weg zur / von der Arbeit haben. Da lohnt es sich auf jeden Fall. Für eher ungeduldige Leser*innen wäre die Geschichte über die 3 Bücher dagegen wohl eine ziemliche Herausforderung.

Die Geschichte um unseren Helden, seine Freunde und den immer währenden Krieg geht übrigens weiter – die ursprüngliche Trilogie hat Nachwuchs bekommen. Für mich ist hier aber erst Einmal Pause – es warten andere Welten darauf, entdeckt zu werden. Und vielleicht komme ich dann eines Tages zurück in die Welt der Goldenen, Grünen, Blauen und Roten.

Mein nächster Stopp ist jetzt:

The Night Train

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Red Rising von Pierce Brown

Red Rising von Pierce Brown

Das Schöne an langen Zugfahrten ist, dass man richtig schön Hörbücher hören kann. Und so habe ich in den letzten Tagen den ersten Band aus der Red Rising-Serie von Pierce Brown lesen können – der auf den Namen „Red Rising“ hört. Wenig innovtiv, but never judge a Book by its Title 😉

Und ich muss zugeben, ich war schon irritiert.

Der junge Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen.

Doch dann erkennt er, dass er und seine Leidensgenossen von einer herrschenden Klasse ausgebeutet werden. Denn der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg zunächst ins Zentrum der Macht. Der unerschrockene Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend schlagen zu können, muss er einer von ihnen werden.

Das Buch beginnt als Coming-of-Age-Geschichte mit Einschlägen von Harry Potter und Tribute von Panem. Ein bisschen Game of Thrones darf auch nicht fehlen und der „Total Recall in der „echten“ Version mit Arnold kennt, der wird auch die eine oder andere Anspielung verstehen.

Am Anfang dachte ich…. hmmm… das wird sicherlich nicht gut. „Ärzte“ im Untergrund, die die DNA verändern und neue Augen einsetzen, damit man dann an „Ritterspielen“ auf der Mars-Oberfläche teilnimmt, bei denen man den anderen „Häusern“ die Fahne klaut, beobachtet von Gott-gleichen Tutoren auf einem Berg, an dem alles an die griechische Mythologie angelehnt ist…. ich meine WHAT THE FUCK LESE ICH HIER?

Tatsächlich aber beginnt die Geschichte durchaus unterhaltsam unterhalb der Mars-Oberfläche. Sie erzählt von einem entbehrungsreichen Leben, von Liebe und Familie. Von einem Zusammentreffen der verschiedenen Schichten und einem jungen Mann und seiner schönen Frau und eh man sich versieht, ist man in dieser furchtbaren „ach komm, nur noch ein Kapitel“-Phase, die ganze Tage verschlingen kann.

Am Ende war ich nicht befriedigt, denn der erste Band endet mitten in der Geschichte. Und das bedeutetet, dass ich natürlich sofort Band 2 kaufen musste: Im Haus der Feinde.

Fck.

Und jetzt hänge ich hier und warte auf die nächste Bahnfahrt, um zu erfahren, wie die Geschichte weiter geht. So gesehen muss es wohl eine unterhaltsame Geschichte sein.

Und wer Sci-Fi mag, sollte ihr eine Chance geben. Und vielleicht erfahren wir auch noch etwas mehr über die Grubenottern, die ihre Eier in die Körper der Höllentaucher legen….

 

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