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Schlagwort: Stephen King

If It Bleeds von Stephen King

If It Bleeds von Stephen King

Ja, ich bin ein Fanboy von Stephen King. Ja, ich lese alle seine Bücher und Geschichten. Ja, ich mag fast alle seine Bücher und Geschichten. Ja, ich muss mir ein neues Buch kaufen, sobald es möglich ist.  Und ja, ich habe „If It Bleeds“ von Stephen King als Hardcover gekauft – und als Hörbuch, um unterwegs nicht aufhören zu müssen.

Können wir dann jetzt zum Wesentlichen kommen? Dem Buch? Ja? Okay, machen wir es kurz:

Das Buch ist großartig!

Okay, etwas länger geht auch:

Bei dem Buch handelt es sich um einen Sammelband von 4 „Kurz“-Geschichten, wobei Kurz bei King immer so eine Sache ist. Und beim Lesen hat man ziemlich sofort ein interessantes Gefühl:

Die Geschichten sind mehr oder weniger im Heute, im Hier und im Jetzt verankert. Und trotzdem ist es, als würde man „den alten“ King lesen. Den von vor seinem Unfall, den aus der Zeit als manche Geschichten mir noch den Schlaf rauben konnten – vielleicht auch nur weil ich so jung war.

Das Buch wird vor allem beworben für die Geschichte um Holly Gibney, die wir aus der Hodges-Reihe um Mr. Mercedes von von dem letzten großen Roman „The Outsider“ kennen. Holly muss man mögen – oder man mag sie halt nicht. Ich persönlich brauche jetzt keine eigenen Holly-Geschichten und finde auch, dass von den 4 Geschichten diese die schwächste Story ist. Aber versteht mich nicht falsch: Die schlechteste von 4 wirklich guten Geschichten zu sein, bedeutet nicht, nicht gut zu sein.

Mir persönlich hat die letzte Geschichte, „The Rat“ am Besten gefallen. Das ist King wie ich ihn mag: Subtil, hart an der Grenze  zum Paranormalen und in sich sich durch und durch eigenartig. Aber auch die Geschichte um das iPhone von Mr. Harrigan mochte ich sehr. Zeigt sie doch ein Mal mehr, dass Horror keine Monster braucht, wenn wir die Monster sind. „The Life of Chuck“ ist dagegen eine eher ungewöhnliche Geschichte. Nicht vom Inhalt her, vielmehr die Art wie sie erzählt wird. Obwohl… doch, auch vom Inhalt mehr. Und diese Geschichte lieferte mir eine Idee für ein eigenes Buch (das ich natürlich nie schreiben werde).

Das Buch erscheint am 10. August auf Deutsch und hört dann auf den Titel

Blutige Nachrichten

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Die in diesem Beitrag gesetzten Links zu Amazon sind „Affiliate-Links“. Bei einem Einkauf über diesen Link wird ein geringer Teil des Umsatzes für den gutgeschrieben, der den Link gesetzt hat. Dadurch wird das Produkt für den Kunden nicht teurer, Amazon verdient nur etwas weniger – hat dafür natürlich Werbung für seine Seite. Alle Artikel auf unkreativ.net die einen solchen Link verwenden, sind auch mit der entsprechenden Kategorie gekennzeichnet.

Das Institut

Das Institut

Wer meine Lesegewohnheiten kennt weiß, dass ich ein ziemlicher Fan von Stephen King bin. Ich möchte behaupten, dass ich alle Bücher von ihm gelesen habe und 98% besitze. Machen davon, wie die Dark-Tower-Serie in verschiedenen Ausgaben. Man könnte also sagen, ich bin ein Fan Boy 🙂

Deswegen musste ich natürlich auch das neuste Buch, „The Institute“ (deutsch: Das Institut) sofort haben, als es dann endlich verfügbar war.

Die Geschichte handelt, so viel kann man wohl verraten, von Kindern mit einer außergewöhnlichen Begabung und der Klappentext verrät, wie es für unseren Protagonisten beginnt:

In einer ruhigen Vorortssiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

Wie sonst auch, gelingt es King mich an seine Bücher zu fesseln. 10 Seiten in der Geschichte gelesen und ich möchte das Buch nicht mehr weglegen. Muss ich es weglegen, frage ich mich, wann ich weiter lesen kann.

Wem beim Lesen des Klappentextes die Breaker aus dem Dunklen Turm einfallen, der hat nicht ganz unrecht. Auch wenn die Geschichte nicht so direkt im Dunklen Turm-Universum spielt, wie viele andere. Tatsächlich scheint King eher „The Darkest Minds“ gelesen zu haben und daraus eine eigene, leicht andere aber wiedererkennbare Geschichte gemacht zu haben.

Wohlgemerkt: Keine Kopie, denn auch  wenn es zahlreiche Verbindungen zwischen beiden Büchern zu geben scheint, ist Das Institut ein eigenständiges Werk. Aus anderen Büchern ist aber ja bekannt, dass King sich gerne von anderen Autoren inspirieren lässt.  Am bekanntesten ist vermutlich The Sneetch aus Harry Potter mit einem Wiedersehen im sechsten Band der Turm-Sage.

Das was man an dem Buch hier besonders hervorheben könnte ist sicherlich, dass es einiges der wenigen King-Bücher ist, das sogar ein gutes Ende hat. Also nicht im Sinne von Happy End, sondern im Sinne von gut zu lesen. Denn ein oft und zu recht angesprochener Kritikpunkt bei King ist und bleibt ja, dass es oft den Eindruck macht, dass er Geschichten nicht zu Ende führen kann. Das ist hier anders und auch die noch offenen Fragen werden am Ende gut beantwortet, ohne das es platt wirkt.

Zugleich ist es ein gelungenes Buch in der Kategorie „King schreibt eben nicht nur über Monster, Clowns und Monster-Clowns“. Wie so oft braucht es keine Monster, kein großes Blutvergießen, keine epische Katastrophe, damit der „Meister des Horrors“ Spannung erzeugen kann. Statt dessen leidet man mit den jungen Protagonisten mit, freut sich mit ihnen, entspannt mit ihnen und hat gemeinsam Angst. Um am Ende… vor einem großen Scherbenhaufen und einem kleinen Happy End zu stehen.

Und vor zwei großen Fragen:

  1. Können wir (unsere) (die) Zukunft beeinflussen?
  2. Gibt es Zufall im Universum?

 

Insgesamt, man mag es meinen Worten entnehmen, ist „Das Institut“ ein Buch für alle, die gerne sehr spannende, unter die Haut gehende Geschichten lesen. Allerdings sollte man sich einen oder zwei Tage Urlaub nehmen, sonst denkt man im Büro eh nur daran, wann man wieder zu Luke, Kalisha und ihren Freunden kommt.

Und noch ein interessanter Nachtrag:
Das Buch ist eigentlich den Enkeln von King gewidmet. Im Epilog führt er aber aus, dass das Buch auch für einen Freund, Mitarbeiter, Kollegen gedacht ist, der noch in der Entstehung der Geschichte verstorben ist. Das ist leider ein wiederkehrendes Phänomen, man erinnere sich nur an den Tod von Frank Muller, der vielen Büchern von King in der Audio-Version seine unverwechselbaren Stimmen verlieh und viel zu früh starb. Da frage ich mich schon, wie man sich fühlt, wenn man Bücher voller Leid und Tod, aber auch Hoffnung und Freude schreibt und miterleben muss, wie die Menschen die von diesen Geschichten berührt werden, an ihnen mitwirken oder sie zu dem machen was sie sind, sterben….

 

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Erhebung

Erhebung

Es gibt Naturgesetze, gegen die kommt niemand an. Eines dieser Naturgesetze lautet: Gibt es ein Buch von Stephen King, werde ich es lesen. So steht es geschrieben und so muss es sein. Wie ich auch mit einem kleinen Ausschnitt meiner Bücherregale (und das sind nicht alle King-Bücher, die ich besitze!) belegen kann. Aber gut, es soll ja nicht um mich gehen, sondern um „Elevation“, bzw….

Erhebung – Stephen King

 

Und was soll ich sagen? Das ist eines dieser King-Bücher, von denen die Leute nicht glauben würden, dass es Stephen King ist. Verbindet man den Namen doch mit Monstern („ES“) und purem Horror. Dabei wird oft übersehen, dass er auch sehr feine Kurzgeschichten schreibt, bzw. kürzere Geschichten und vor allem auch solche, die gar keinen Horror brauchen. Obwohl….

Die Titel gebende erste Geschichte ist keine Horror-Geschichte und trotzdem lässt sie einen mit einem beklemmenden Gefühl zurück. Was wäre, wenn ich in der Position des Protagonisten wäre? Würde ich auch so mit der Situation umgehen? Oder würde ich ausrasten, durchdrehen, verrückt werden?

Die zweite Geschichte in dem Buch ist dann das, was Kings Spezialität ist: Es ist eine Geschichte, die erzählt werden will und erzählt wird. Und die einen Umfängt wie feines Garn… man taucht in sie ein und ist unzufrieden, wenn sie zu Ende ist. Wobei das Ende durchaus zufriedenstellend ist, denn was hätte noch kommen können oder sollen?

Wer Lust auf gutes Story-Telling hat oder ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht, sollte sich „Erhebung“ ansehen. Es ist ein gutes Buch – für fast alle Menschen. Und nicht nur für solche, die sich selbst als Fans des „Meister des Horrors“ bezeichnen.

The Outsider

The Outsider

Ich gebe zu, ich bin ein Fan der Geschichten von Stephen King. In sofern bestelle ich jedes Buch von ihm vor, sobald Amazon es mir erlaubt. Und dann freue ich mich immer, wenn die längst vergessene Bestellung eintrudelt.

Aktuell ist es „The Outsider

 

The Outsider knüpft dabei an die Bill Hodges-Trilogie an, ist also mehr Krimi oder Thriller, denn Horror. Natürlich spielen auch „übernatürliche Mächte“ eine Rolle, aber eher am Rande. Denn im Grunde geht es um die Frage, wie ein Mensch an zwei Orten gleichzeitig sein kann. Als „normaler“ Mensch hier, als psychopathischer Mörder da.

King beginnt gerne damit, eine heile Welt am Anfang der Bücher zu zeichnen – darauf verzichtet er hier und das erste Kapitel ist direkt die Faust in die man rein läuft. Und ebenfalls anders als sonst bemüht er sich diesmal, der Geschichte ein vernünftiges Ende zu verpassen. Denn die Enden sind eine Schwäche die er hat.

Im Ergebnis ist The Outsider ein Buch, dass man anfängt und dann so schnell nicht wieder weg legt. Ich habe es mir parallel noch bei Audible gekauft, damit ich auch im Auto weiter „lesen“ konnte. Kein Wunder, dass ich in Rekordzeit fertig war.

Wer gute Krimis liebt und wer, wie ich, Fitzek zu langweilig findet, sollte dem Buch eine Chance geben. Wer King gerne liest eh und auf jeden Fall auch die, die sich auf ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten freuen.

Und einer Socke.

Einer gefüllten Socke.

 

 

P.S. Übrigens, erinnert Ihr Euch noch an meine Frage, warum die Deutschen so wenig lesen? Hier noch mal im Bild:

The Outsider, Deutsch: 26,00€

The Outsider, Deutsch, Hardcover, Amazon.de am 23.06.2018 um 13:00
The Outsider, Deutsch, Hardcover, Amazon.de am 23.06.2018 um 13:00

The Outsider, Englisch: 14,99€

The Outsider, Englisch, Hardcover, Amazon.de am 23.06.2018 um 13:00
The Outsider, Englisch, Hardcover, Amazon.de am 23.06.2018 um 13:00

Lernt Englich. Oder lasst uns endlich die Buchpreisbindung kippen.

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