Darkest Hour

Eigentlich wollte ich das Jahr mit Sherlock Holmes beginnen. Der lief im UCI gestern aber nur in einem kleinen Saal und war fast ausverkauft. Also Plan B:

„The Darkest Hour“

Ich mag Filme mit Aliens und ich mag großartige Schlachten. Wenn sie denn gut gemacht sind. Und genau hier ist das Problem: Der Film Darkest Hour war 3D – aber wohl nur um das Abfilmen zu verhindern. Denn die Effekte waren zwar gut, die 3D-Wirkung aber eher mangelhaft.

Die Schauspieler waren alle irgendwie interessant zu beobachten. Sie waren nicht gut aber auch nicht schlecht – teilweise nur urig.

Was dem Film aber irgendwie den Rest gegeben hat war, dass die Story absolut stümperhaft gezeichnet worden war. Das Setting war prima, die Umsetzung Mist. Zunächst erwartet man von einem Film mit dem Titel „Darkest Hour“ nicht, dass er zum größten Teil in Tageslicht spielt. Aber man erwartet auch nicht Sonnenaufgänge die etwa doppelt so lang andauern wie eine ganze Nacht. Und richtig übel wird es dann, wenn ein U-Boot-Mechaniker ein Handy(!) durch Austausch von Komponenten(!) repariert und man sich dann einig ist, dass in einer fast völlig zerstörten Welt, im inneren eine U-Boots natürlich die SMS der eigenen geretteten Mutter empfangen werden kann.

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Ich würde dem Film eine 4- geben. Gerade noch ausreichend, weil er kurzweilig war, gute Effekte hatte und eine gute Idee zu Grunde lag. Für mehr reicht es aber wirklich nicht.

Autor: unkreativ

Gelegentlich hat der Unkreative das Gefühl, er müsse Euch etwas wissen lassen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht. ;-)