Canada 2012: Athabasca Falls

In Kanada gibt es unzählige Wasserfälle und einer ist schöner als der andere. Von daher ist es schwierig zu sagen, warum ich immer wenn ich in Kanada bin, an den Athasca-Falls lande.

Ich glaube es liegt an ihrer Ursprünglichkeit.

Der Athabasca-River hat sich über Jahrtausende ein immer tieferes Bett in einen engen Canyon geschleift und stürzt unter atemberaubendem Getöse in diesen hinein. Unten gibt es dann verschiedenen „Pottholes“, in denen das Wasser sich wie ein Bohrer immer weiter nach unten bohrt.

Und wenn man dem Canyon dann 100, vielleicht 200 Meter folgt, öffnet er sich plötzlich in einen Talkessel und von jetzt auf gleich wird der reißenden Fluß fast sanft und liegt dann still und majestätisch vor einem.

Leider ist der Wasserfall touristisch übererschlossen: sich kreuzende Betonpfade umschlingen die Schlucht und Treppen helfen hinauf und hinab. Das klingt nicht nur furchtbar, das sieht auch furchtbar aus. Deswegen lohnt es sich, einfach mal ein paar Schritte mehr zu machen und die Aussichtsplätze hinter sich zu lassen. Und das, was man dann geboten bekommt, ist an majestätischer Ursprünglichkeit unschlagbar….

Autor: unkreativ

Gelegentlich hat der Unkreative das Gefühl, er müsse Euch etwas wissen lassen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht. ;-)

Ein Gedanke zu „Canada 2012: Athabasca Falls“

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