CTF in Plaasmolen: Alle Knochen noch ganz :-)

Wenn ich die Anfahrt mit dem MTB einrechne, war ich 4h und 16m auf dem Rad und habe knapp 76km abgerissen. Davon dann allein 54km in 3h 18m auf dem eigentlichen Event in Holleand:

runtastic_20120818_1632_Mountainbiking

Die gefahrene Zeit find ich beschissen. Vielleicht lag das an zu viel Sport letzte Woche, an falschem Essen oder einfach an Hmpf. Aber kann man nix machen.

Dafür hat mir die Strecke außerordentlich gut gefallen – sehr abwechslungsreich und mit wenig Asphalt unter den Rädern. Was mir dagegen gar nicht gefallen hat ist, wie die Niederländer sich verhalten. Die fahren, als wenn es kein Freund, nur Feind gäbe. Rücksichtslos wird gedrängelt, geschnitten, überholt und das alles ohne ein Wort zu sagen (üblich ist Überholungen mit Richtung anzukündigen, sowas wie „komme links“). Das führte auch zu einigen Crashs, der „schönste“ hat gleich 6 Radler vom Bike geholt, weil zwei sich in der Kurve gezofft haben. m(

Was mich angeht, ich gestehe ich bin im Arsch. Aber sowas von. Deswegen ist gleich auch mit Freunden erst mal Hansefest in Wesel angesagt. Zu Fuß. 😉

Fotos von mir in Wintertracht reiche ich nach. Die sind noch bei einem Freund auf dem iPhone. Bzw. mindestens eines vom „Häufchen Elend im Ziel“ wird es zeitnah auf der Website des veranstaltenden Vereins geben 😉

Sweet dreams…

Und während meine Timeline noch schläft und auch die Leser meines Blogs noch friedlich schnarchen, mache ich mich jetzt mal auf den Weg nach Holland. Denn wenn bei uns die Saison endet, fängt sie dort gerade erst an.

Also werde ich jetzt über die Grenze fallen und dann gemeinsam mit ein paar Freunden 50km und 700hm im Gelände abreißen. Und wie man mir versicherte, sind holländische Mountainbiker die eXtrem-Variante der holländischen Autofahrer. Also noch schnell die Protektoren anlegen und los gehts 🙂

Wünscht mir Glück!

Und wenn ich heil wieder komme, erzähle ich Euch auch wie Looper war 🙂

Sport ist Mord ;-)

Ich bin heute mit dem Fahrrad auf der Arbeit. Ausnahmsweise mal mit dem Rennrad, weil das Hardtail dringend Pflege braucht und mir das Fully zu schwer und groß schien.

Dabei ist mir aufgefallen, dass der Oktober offensichtlich geprägt ist, von einem ziemlichen Bewegungsdrang. So sieht mein Kalender bisher aus:

Sport Oktober 2012
Sport Oktober 2012

Die Queen: ein erster Eindruck

Vorige Tage hatte ich darüber geschrieben, dass ich auf dem Hardtail mal als Reifen die Rubber Queen von Continental ausprobieren wollte. Und heute war es soweit:

Der erste Eindruck nach der CTF heute ist, dass der Reifen hält was er verspricht. Auf gerader Strecke den einfachen Schwalbereifen nicht unterlegen, spielt die Rubber Queen ihr Portential aus, wenn es nass und rutschig wird.

Auf den nassen Wiesen die wir runter sind, hatte ich deutlich mehr halt in der Spur alst, das meine Freundin mit den (zugegeben: 300km alten) Schwalbe-Reifen.

Die Selbstreinigungseffekte sind richtig gut, in dem Reifen bleibt nix hängen. Gut, das hängt dann an mir, weil mich der Schlamm von unten bis oben voll spritzt, aber auch auf längeren Schlammstrecken läßt der Reifen erstaunlich wenig nach.

Fazit: Wie erhofft!

Und jetzt das Aber: so gut der Reifen ist, wenn es nass und rutschig wird, so schlecht ist er leider wenn es trocken und staubig und felsig wird. Auf den Abfahrten in der Sonnenseite der Halden war viel Geröll und Staub. Die Rubber Queen scheint sich da deutlich weniger rein zu graben, als die Schwalbe Reifen und in der Folge ist das Lenken und vor allem das Bremsen (das Rad bleibt sehr leicht stehen) eine Herausforderung. Hier war Madame dann wieder vorne.

Aber: gelten lasse ich das Aber nicht, denn ich wollte ja einen Reifen für Nass und Rutschig. Wenn es trocken wird, dafür hängen noch Micheling im Keller 😉

 

CTF Emscherbruch

Das Ende der CTF-Saison markiert die CTF Emscherbruch vom RC Buer / Westerholt in Gelsenkirchen. Und bei 16 °C und strahlendem Sonnenschein fanden sich heute morgen auch ungefähr 800 Fahrer ein, um 24, 41 oder 59km zu fahren.

Ich war auch dabei. Angetreten um die 41km in Angriff zu nehmen!

Die Strecke über die Gelsenkirchener Halden hat mir sehr gut gefallen: Es gab lange Abschnitte auf denen ic mein Tempo ausfahren konnte und bei den Steigungen ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Anfang des Jahres 2012 zu erkennen. Und so war die Runde nach 2 Stunden und 7 Minuten erledigt. Schnitt ziemlich genau 20km/h.

Was mich ärgert ist, dss ich hätte schneller sein können. Denn jetzt kommen wir zum Kontra der eigentlich sehr gut gemachten Organisation:

Teilweise war die Webbeschilderung extrem schlecht oder viel zu spät zu sehen. Wir sind, teilweise im Pulk an mehr als einer Stelle umgedreht, weil wir zu spät gemerkt haben, das wir ab gemusst oder woanders lang gemusst hätten.

Damit einhergehend mein zweiter Kritikpunkt: An vielen Stellen war die Strecke so gelegt, dass sehr enge Spitzkehren zu fahren waren. Gerne mit unmittelbar folgender Steigung. Das mag fahrtechnisch den Anspruch erhöhen – in der Praxis verliert man aber jedesmal einen Großteil, wenn nicht sogar den ganzen Schwung und muss seine Masse (Körper + Rad) erst mal wieder in Bewegung bringen.

Vielleicht war das mit Absicht so, um die Anforderung zu erhöhen. Es wirkte aber teilweise einfach willkürlich und vor allem nahm es der Strecke den Speed.

Davon abgesehen gab es einige schöne und anspruchsvolle Abfahrten, die mir sehr gut gefallen haben. Und natürlich waren auch die üblichen Deppen wieder da, die sich z. B. Mitten auf die Treppe stellen – die man gerade herunterfährt – um einem ein Ohe abzukauen, dass Treppen ja böse sind. Mein Gott, dann soll er halt laufen.

Für die Wertungskarten war der Emscherbruch schon die erste Veranstaltung 2013. Für die Saison ein Fianale. Und wenn man über die oben beschriebenen Wehwehchen hinwegsieht, war es sogar ein sehr schönes Finale.

Liebe Freunde der Nachtmusik: Es hat Spaß gemacht und wir kommen wieder!

 

Ander Stelle der Hinweis, dass auch hier heute leider wieder ein Vereinskollege verunglückt ist. Wir drücken alle Daumen ganz fest, dass er schnell wieder im Sattel sitzt.

Rapid Gone: Rapid Rob von Schwalbe

Als ich im Februar das 26er Hardtail von Cube gekauft habe, kam das mit dem „Rapid Rob“ Reifen von Schwalbe.

Sehr schnell stand für mich fest, dass der Reifen und ich keine Freunde werden. In der 2,25-Zoll Breite die ich auf dem Cube fahre, fühlte ich mich im Gelände immer unsicher und hatte nie das Gefühl, dass der Reifen sich wirklich mit dem Boden verbeißt.

Auch die „Selbstreinigung“ war eher weniger ausgeprägt.

Erschreckend dann die Feststellung, dass nach knapp 500km das Profil extrem weit runter ist. Das kann natürlich am hohen Gewicht des Fahrers liegen und auch daran, dass ich sehr viel Straße damit gefahren bin.

Insgesamt aber ist der Reifen nicht so, wie ich es gerne hätte. Oder mir vorstellen würde.

Für den Herbst / Winter wechsle ich daher den Reifen mal gegen die „Rubber Queen“ von Continental. Angeblich weicher, wird der Verschleiß hier ähnlich hoch sein. Bin trotzdem mal gespannt, wie der Unterschied im Gelände und vor allem auf nasser Bahn sein wird.

Nächste Woche wird eingefahren und bei der CTF Emscherbruch dann das erste Mal richtig gefoltert. Bericht folgt 🙂 Und ein zweiter Bericht, wenn der dann im Frühjahr so weit runter ist, dass ich wieder einen neuen Reifen brauche. Ihr merkt schon:

Reifen kaufen wird mein neues Hobby 😉

MTB-Rennen von Blau-Gelb Oberhausen

(c) unkreativ.net
(c) unkreativ.net

Lange habe ich mich auf Mountainbike-Rennen von Blau-Gelb Oberhausen gefreut. Auch, weil es die Vereinsmeisterschaft meines eigenen Vereins sein sollte. Und dann das: Krank, Krankenschein, Sportverbot.

Na super 🙁

Also nicht fahren. Aktiv. Aber man kann ja fahren lassen. Also habe ich mich heute zum Rennen fahren lassen und dort andere das Rennen fahren lassen – während ich mit meiner Kamera dick eingemummelt das Schauspiel genießen durfte.

Direkt das erste Rennen begann mit einem kapitalen Unfall eines Vereinskameraden – gebrochene Knochen wohl inklusive. Unnötig zu erwähnen, dass auch das zweite Rennen mit einem Unfall an exakt der gleichen Stelle begann – die dann für den Rest des Tages gesperrt wurde. An dieser Stelle dann auch die besten Wünsche!

Das Wetter war typisch Herbst: Erst nass (heute morgen), dann trocken (bei den ersten Rennen) und danach Sintflut. Unglaublich, wie nass das werden kann – aber das hat natürlich auch den Charakter der Strecke gnadenlos geändert. War es erst ein Parcours, der zwar herausfordernd aber gut zu fahren war, wurde die Piste zu einer sprichwörtlichen Schlammpiste.

Wahnsinn zu sehen, wie die Fahrer sich da durch gewühlt haben. Für mich aber auf Grund der Nässe und meiner angeschlagenen Gesundheit leider Grund genug den Heimweg anzutreten. Nicht ohne allerdings ein paar Fotos zu haben.

Und jetzt sitz ich hier, werde mit heissem Kakao verwöhnt und hab die Bilder mal schnell gesichtet und durch den Herrn Lightroom gejagt. Und weil ich Euch ja kenne: Hier, bitte schön!

Raus in die Sonne, Ihr Irren!

Die Sonne scheint. Temperaturen über 30°C .

Da muss man raus. Zum Beispiel ins schöne Sauerland!

Aber das Wetter ist viel zu schön um nix zu machen. Also das Fahrrad mitgenommen und auf geht’s, mal eben ein kurzes Rennen fahren…

Okay, ganz so einfach war es natürlich nicht… „Raus in die Sonne, Ihr Irren!“ weiterlesen

Doping für Anfänger

Seit einiger Zeit versuche ich heraus zu finden, welche Sporternährung beim intensiven Biken am Besten ist.

Für die langen Touren und wenn ich in ein Zuckerloch falle, habe ich bisher immer die Kohlehydrat-Riegel von Xenofit gemampft. Die schmecken recht gut, man muss nicht zu viel trinken und  sie liefern auf die lange Sicht gesehen genug Energie um weder zu unterzuckern, noch Hunger zu kriegen.

Wenn ich dann doch mal in ein Leistungstief falle, habe ich herausgefunden das „Liquid Energie Pur“ von Sanct Bernhard Sport ein wahres Wundermittel ist. Halbe Tube leergezuzzelt und 5 Minuten später machen die Beine wieder, was sie sollen. Der Haken: nur für ungefähr 30 Minuten und wenn man dann nicht nachlegt, kommt ein richtiger Tiefpunkt.

Heute habe ich dann als Frühstücksersatz mal „Champ Energy Natural Oat Bar„. Schmeckt gut, wenn auch sehr dominant nach Haferflocken und passt gut zum Kaffee. Ist wie ein Müsliriegel, nur nicht so süß. Also auch durchaus empfehlenswert.

Auf der Fahrt heute habe ich dann noch den „Multipower Multi Carbo Energy Riegel“ probiert. Und der geht gar nicht. Konsistenz und Geschmack wie ein riesen Maoam, verklebt die super süße Masse den Mund und braucht viel Wasser zum Nachspülen. Sehr viel Wasser, das leider aber auch so gar nicht gegen den Nachgeschmack helfen will. Von dem Zeug kann ich also nur abraten.

doin 90 on a highway…

Gestern war ich zum „Dienstsport“.

Mit dem Fahrrad.

Wem die Umgebung komisch vorkommt: Richtig, das ist nicht meine Hausstrecke. Vielmehr sind wir im beschaulichen Nürburg gefahren. Auf dem gleichnamigen Ring. Woooohoooo!

Man kann sagen, was man will, aber schon da zu stehen und die Autos anzusehen ist absolut beeindruckend. Denn bevor wir auf die Strecke durften, war noch freies Training für das heute statt findende 6h-Rennen. Das ist schon geil, wie Autos fahren, wenn die Fahrer fahren könne. Aber dafür waren wir ja nicht hier und um Punkt 19:30 hieß es dann: Ab auf die Fiitz!

Der Anfang der Strecke, also die ersten ~10km ist schon einfach nur geil. Wahnsinnig schnell hat man ca. 45km/h drauf, in den Senken locker über 70 km/h. Meine persönliche Höchstgeschwindigkeit hatte ich dann mit 93,02 km/h erreicht. Wahnsinnig geil, auch wenn die Vibrationen im Rad dabei schon viel Erfahrung und Kraft verlangen. Aber egal, wer bremst ist feige, also immer weiter…

Und dann, bei KM 12 kam das Grauen. Die „Hohe Acht“. Das sind im Grunde 2 Kilometer mit einer Steigung, bei der sich Flachlandradler wie ich am liebsten das Leben nehmen würden: 16% Steigung. Und wenn ich ehrlich bin: Ich habe es nicht ohne Laufpause geschafft :-(Aber ich war nicht der Einzige, der letzte aus unserem 4er-Team kam 20 Minuten nach mir an der Bergkuppe an. Aber wir waren ja da um Spaß zu haben! Geil war es trotzdem und geil ging es dann auch weiter. Bis zum Ende nach ca. 25km.

Weil unsere Mitstreiter noch nicht da waren, haben wir dann noch mal 2x die Grand-Prix-Runde gedreht. Danach war ich dann aber auch ziemlich auf..

So gegen 21 Uhr war der Spaß dann vorbei. Zumindest fürs Erste, denn der Besuch dort galt ja einem höheren Ziel: In einigen Wochen wird ein Team meines Brötchengebers dort in einem 24h-Rennen gegen das Bayrische Landeskriminalamt antreten. Daher war die Tour als „Streckenbesichtigung“ gedacht und hat, glaube ich, auch wichtige Infos geliefert. Wie die, dass die Bayern einen Bergheimvorteil haben 😉

Ich hatte auf jeden Fall einen Riesen-Spaß und ich glaube meine 3 Mitfahrer auch.  Dabei konnte ich viel über mich lernen und auch merken, dass ich für solche Berge dringend eine andere Kassette brauche 😉 Und das ich auf meine alten Tage doch noch was drauf habe, denn Netto habe ich nur 8 Minuten länger gebraucht als unser schnellster Fahrer, war aber im Mittel (ohne die Hohe Acht) der Schnellste 🙂

Für die Statistik:

  • 31,61 km in Netto 1:19
  • Puls Ø 164 und max. 186
  • Pedalumdrehungen Ø 67 (das ist VIEL zu langsam!)
  • 1736 verbrannte Kcal
  • Maximalspeed 93,02
  • 626 Höhenmeter mit max. 16% Steigung

Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen: Mit dem Handy geknipst und per Chatsoftware komprimiert verschickt. Das kann ja nix geben 😉

Ein gutes Bike noch besser machen…

Ich fahre ja, bevorzugt auf CTF und wenn ich im Gelände unterwegs bin, unter anderem ein Bergmont Threesome 6.2 und bin eigentlich zufrieden.

Eigentlich, weil mich von Anfang an an dem Fahrrad was gestört hat: Die Bremsen.

Dazu muss man wissen, dass ich an dem Rennrad die Ultegra von Shimano fahre und sehr zufrieden bin. Und am Hardtail die Formula RX. Auch eine sehr gute Bremse – extrem bissig und gut zu dosieren.

Die Fähigkeit zu zupacken war bei der Avid auch nicht das Problem. Denn auch die Elixier 1 ist sehr griffig und bringt das Rad schnell zum stehen. Das Problem dabei ist, dass man (oder ich) die Bremse dabei nicht wirklich dosieren konnte: entweder habe ich nicht gebremst, oder so, dass das Rad viel zu oft und zu schnell blockiert hat.

Gerade wenn es mal schneller bergab geht, ist eine Bremse aber etwas, dem man zu 100% Vertrauen schenken will. Und muss. Also habe ich mich nach einigem Grübeln entschlossen, die Avid weg zu schmeißen. Und gestern war es endlich so weit 🙂

Jetzt ziert eine Shimano XT mein Rad:

Und Himmel, was für ein Unterschied! Die Bremsscheiben sind gleich groß geblieben (vorne 203, hinten 180mm), aber das Bremsverhalten ist soooooo anders. Die Shimano läßt sich mit einem Finger (das soll so 😉 ) dosieren und ermöglicht es, soweit ich das auf den Probefahrten gestern testen konnte, ein extrem feinfühliges fahren – ohne allerdings Biss missen zu lassen, wenn man ihn braucht.

Spontan würde ich sagen: Die Investition hat sich gelohnt 🙂

(und Bergamont sollte sich vielleicht überlegen, die Elixier 1 aus dem Programm zu werfen…)

CTF Sturmvogel Essen Steele

Heute fand die CTF des Sturmvogel Essen statt.

Letztes Jahr muss es wohl sehr matschig gewesen sein – und dieses Jahr? Der Wetterbericht ließ böses ahnen…

Trotzdem heute morgen früh aufgestanden und mit dem Zug nach Essen gefahren. Nach und nach stiegen weitere Biker zu und gemeinsam ging es dann von der S-Bahn aus zum Startpunkt. Die Formalitäten waren schnell erledigt und dann hieß es: Ab aufs Bike und los. Heute die kleine Runde, knapp unter 40 km und etwas über 850 Höhenmeter.

CTF Sturmvogel

Die Strecke zu beschreiben fällt nicht leicht. Sie hatte gute und sehr gute Momente, dazu gehörten technisch sehr anspruchsvolle Abfahren, aber auch sehr schnell Stücke. Technisch bin ich noch nie so gefordert worden, der Schwierigkeitsgrad lag stellenweise sehr deutlich über Haardt.

Auf der anderen Seite war zum einen ein guter Teil Asphalt und auch im Gelände gab es Abstriche zu machen: Wenn man plötzlich eine doppelt hohe Leitplanke überklettern muss, wenn die Strecke über Wege führt die von umgefallen Bäumen blockiert sind (zu groß zum springen!) oder wenn man das Gefühl hat, mit jeder Brennesel und jedem Dornenbusch jetzt per Du zu sein.

Die Dornen waren dabei das Schlimmere: mein Trikot sieht fast aus wie das von Ribery gestern. 🙁

Aber insgesamt hat die Strecke schon Spaß gemacht, auch wenn das Durchschnittstempo eher sehr niedrig war. Auch der einsetzende Regen und teilweise 20cm tiefe Schlammlöcher konnten dann doch nicht den Spaß killen. Dafür kam dann auf den Abfahrten wieder zu viel Grinsen ins Gesicht.

Jetzt wird erst mal gegessen und dann wird geputzt… das Rad sieht aus….

Der Fahrer sah übrigens nicht wirklich weniger dreckig aus, das ist aber inzwischen behoben 😉

 

Lord Helmchen

Wir stellen fest: erstens war es keine so gute Idee, so oft wie möglich von der Arbeit mit dem Rad heim zu fahren. Wenn man derzeit viel Zeit in Münster verbringt.

GPS-Track

(86km, 3:41h, 577hm rauf und 680hm runter)

Wir stellen weiter fest: Es gibt eindeutige Anzeichen dafür, dass ich dringend zum Frisör muss 😉