Fukushima verursacht Mutationen bei Schmetterlingen

Nein? Oh? Doch!

Wenn man die aktuelle Headline auf der Tagesschau-Naricht so ansieht, spürt man schon eine leichte Irritation: Waren Mutationen nicht zu erwarten?

Viel krasser finde ich aber, was dann kommt:

Nun sorgen sie sich um die Gesundheit der Menschen.“

Nun wie in Jetzt?

Jetzt ehrlich?

Also kann ja sein, dass ich was nicht verstanden habe, als man mir damals(!) in der Schule erklärte, dass radioaktive Strahlung zu Schädigung und Veränderung des Erbguts führen kann. Von daher habe ich erwartet, dass das natürlich auch im Nachgang zu Fukushima Pflanzen, Tiere aber eben auch Menschen treffen wird. Warum sollte hier irgendwas anders sein, als bei Tchernobyl?

Wobei…

Dort hat man damals auch erst beschwichtigt und ist dann im Verlauf von 20 Jahren nach und nach mit den Tatsachen um die Ecke gekommen. Von daher ist es vielleicht sogar genau wie damals bei Tchernobyl.

Zum kotzen.

26. April – 26 Jahre

Heute jährt sich mal wieder die Katastrophe von Tchernobyl, als sich dort der GAU, der Größte Anzunehmende Unfall ereignete, dessen Folgen weltweit noch heute zu spüren sind.

In der Hoffnung, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, wurden wir getäuscht. Vielmehr haben wir erst vor wenigen Tagen den ersten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima gedacht.

Vielleicht sollten wir heute den Gedenktag zum Anlass nehmen um mal über uns nachzudenken. Über unser unendliches Streben nach mehr, verkauft als „Wachstum“, dass doch niemals befriedigt werden wird. Unsere einäugige Blindheit, wenn wir in Deutschland den Ausstieg beschließen, während in den Niederlangen, Polen und eigentlich auf der ganzen Welt neue Atomkraftwerke gebaut werden – teils mit deutscher Finanzierungshilfe und oft mit deutschen Unternehmen.

Vielleicht sollten wir endlich mal anfangen zu begreifen.