The Last of Us 2

The Last of Us 2

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The Last of Us II
The Last of Us II

Vor einer Weile habe ich mir dann doch mal eine Playstation 4 gekauft, weil ich gerne „The Last of Us spielen wollte. Und da die inzwischen recht preiswert ist, weil ja die PS 5 ins Haus steht, dachte ich: Was soll es.

Hintergrund ist, dass ich sehr gerne Spiele mit intensiven Geschichten spiele. Und ich wollte noch ein paar Spiele ausprobieren, darunter eben TLOU, aber auch Red Dead Redemption 2 und Death Stranding (zu denen später mehr).

Hängen geblieben bin ich zunächst an „The Last of Us“, weil das für mich eine extrem gute Geschichte („Weltuntergang“, Zombies, Soldaten und so weiter) war, die extrem gut umgesetzt wirkte. Das Ganze ist ja mehr ein interaktiver Film, denn Spiel im klassischen Sinne. Und in meinen Augen ist es das, was damals schon Star Wars: Rebel Assault schon war.

Und ich muss sagen, ich war schon durchaus angetan. Ich hatte mir das Spiel für nach dem Studium aufgehoben und habe in den letzten Tagen vermehrt Abends noch eine halbe Stunde / Stunde durchgespielt. Und dann war es zu Ende und hinterließ eine Lücke… das kann doch nicht alles sein.

Nein, kann es nicht und ist es nicht, denn dieser Tage erschien der lang erwartete Nachfolger: The Last of Us II, dass ich mir in einer wunderschönen Steelbox gegönnt habe. Installiert, die obligatorischen Updates geladen und dann…

… ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Von Null auf Sucht in 2 Sekunden.

Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll also so, dass ich sage, TLOU2 ist perfektes Story-Telling. Mit Betonung, Fettdruck und Unterschreiben bei Perfekt.

Die Geschichte schließt an den ersten Teil an und spielt weniger Jahre später. Die schon ohnehin sehr gelungene Art der Erzählung aus dem zweiten Teil wurde hier gnadenlos perfektioniert. Und das Spiel, so man es denn Spiel nennen möchte, ist wie ein extrem guter Roman, weil es den Spieler voll in sich hineinsaugt, mit seinen Emotionen spielt und ihn als gebrochenen Menschen wieder ausspuckt.

Ich habe noch nie, und ich meine wirklich  noch nie, ein Spiel gespielt, dass dermaßen gut darin ist, eine Geschichte zu erzählen, in der Freud (wenig) und Leid (viel) so dicht und packend beieinander sind. In denen die eigene Moral so gnadenlos auf die Probe gestellt und die Frage was gut und was böse ist dermaßen strapaziert wird.

Würde ich Sterne vergeben, wäre das Spiel definitiv eine 6 aus 5. Und nein, das ist kein Tippfehler.

Ich möchte aber dafür werben, den Begriff „Spiel“ nicht mehr zu sehr auf diese Art von Game anzuwenden. Das ist Kunst. Große Kunst. Das ist eine, wie ich finde, perfekte Symbiose aus interaktiver Unterhaltung und Literatur.

Es ist einfach ganz, ganz großes Kino!

Und ich habe kein Spiel mehr so gut gefunden, seit Half-Life und Half-Life 2 erschienen sind. The Last of Us und The Last of Us 2 sind die perfekte, logische Fortsetzung.

 

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